Hallo,
ich habe folgende Glucose-Werte:
BZ-V nüchtern am 4.9.09 „115“ (Norm 65-100)und am 9.9.09 „107“. Also in beiden Fällen ein wenig zu hoch.
Daraufhin wurde am 15.09.09 ein Glucosetoleranz-Test gemacht mit folgenden Ergebnissen:
BZ-K1 nüchtern kapillar „93,5“ (Norm 65-100)
Probe 2 kapillar „213“ (Norm
hi erwinus,
also ich hab Diabetes Typ 2.
Dass ist der Typ wo man sich selbst Insulin spritzen muss u.s.w
also ohne Tablettenzeug.
Bei jedem Arzt sind die Normen verschieden.
Ich habe Diabetes seit ich 14 bin und nun werd ich 20. War mittlerweile schon bei 3 verschiedenen Ärzten.
Bei meinem jetzigen Arzt heisst es 80-130 oder 140 ist gut.
Das mit der Ernährung tut jedem von uns gut. Ich würde es mal ausprobieren an deiner Stelle. Wir oder ich weiß ja nicht wie du isst (ob viel fast-food, fette speißen oder nur salat^^)
Mach dir keine Sorgen wegen des Zuckers!
Hallo Felix,
danke für deine Antwort. Es hat mich etwas gewundert, dass ich bisher keine Antwort erhalten habe!!! Auf jeden Fall bin ich mehr oder weniger beruhigt. Wenn ich doch schlechte Zuckerwerte hätte, hätten sich einige User bestimmt gemeldet 
Ich ernähre mich eigentlich gesund, nur ich esse viel Süßigkeit. Mit „viel“ meine ich etwa 100 gr (eine Tafel) Schokolade auf den ganzen Tag verteilt.
Grüße
erwinus
Hallo,
also das hört sich eher an als hätte Felix sog. „juvenilen Diabetes“ und der wird gemeinhin als Typ 1 bezeichnet. Hier ist die Insulinproduktion des Körpers zusammengebrochen.
Bei Dir liegt per definitonem eine pathologische Glucosetoleranz vor. Das ist sowas wie eine Vorstufe zum manifesten Diabetes, das wäre in Deinem Fall dann ein Diabetes Typ 2, der sog. „Alterdiabetes“. Hierbei liegt zu Beginn eine Resistenz gegen Insulin vor und der Körper muss besonders viel davon produzieren, um noch genügend Insulinwirkung zu erzielen.
Ganz wichtig bei dieser Sorte Diabetes, bzw. seiner Vorstufe: Gerade und vor allem die Ernährungsumstellung verhindert seine Verschlechterung. Fast alle Tabletten muss man nur deswegen nehmen, weil die meisten Menschen das nicht packen! Also von „nur“ Ernährungsumstellung (oder besser Lebensumstellung mit viel Bewegung etc.) kann keine Rede sein…
Gruß,
Manticor
Hallo zusammen,
vielen Dank Manticor.
Wenn ich dich richtig verstanden habe, meinst du, dass meine Lage keineswegs harmlos erscheint, und dass ich evtl. medikamentös behandelt werden sollte?
Du schreibst: „Fast alle Tabletten muss man nur deswegen nehmen, weil die meisten Menschen das nicht packen!“. Welche Tabletten sind das?
Danke und Grüße
erwinus
Nein, ich meine, dass Du es unbedingt mit Ernährungs- und Lebensgewohnheitenumstellung probieren solltest, _damit_ Tabletten nicht notwendig werden. Ich wollte ausdrücken, dass so viele Tabletten wie Metformin oder Glibenclamid genommen werden müssen, weil es den meisten Menschen leichter fällt eine Tablette zu schlucken als z.B. auf das Bier zu verzichten oder Sport zu treiben.
Deine Lage ist z. Zt. harmlos, Diabetesfolgen sind - außer in Extremausprägungen - Langzeitfolgen, d.h. z.B. den Schlaganfall kriegt man erst nach dreißig Jahren. Das ist wie mit dem Rauchen: Den Krebs bekommt man erst nach vielen Jahren und dann lohnt das Aufhören auch nicht mehr. Will sagen: Menschen neigen zu unvernünftigem Verhalten, wenn lediglich langfristig Konsequenzen zu erwarten sind. Da nehme ich mich auch nicht aus. 
Gruß,
Manticor
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