Ich bin Besitzer einer Vespa 50 Special Jg. 1981, die ganz nett läuft. Ich habe im Handbuch nach den geeigneten Typen von Zündkerzen gesucht für meine Vespa. Da dieser Handbuch aber ziemlich alt ist, möchte ich gerne wissen, welche heutzutage handelsüblichen Zündkerzen für meine Vespa geeignet sind. (z.B. von Bosch oder Champion, die man sicher am leichtesten herkriegt). Mein Mech hat mir eine Champion P82M unters Blech geschraubt, aber irgendwas sagt mir, dass es einfach eine 50 ccm-Zündkerze ist. Im Handbuch wird Champion L 86 empfohlen. Ich möchte nicht riskieren, dass mein Spielzeug wegen einer falschen Zündkerze ein Loch in den Kolben geschmolzen kriegt.
Hallo Domenico,
so leicht bekommt man kein Loch in den Kolben ,ausser mit der Bohrmaschine
Wichtig ist erstmal die Länge des Gewindes und der Wärmewert.
Die Zündkerzen für den Vespa 50 Roller hiessen damals von Bosch
W175 bzw. W145.Dies entspricht heute W7 bzw. W8.
Ich würde die W7 empfehlen.Fahr eine Zeitlang damit und sieh Dir
danach die Kerze an.Ist sie Rehbraun,ist alles ok.Ist sie eher
schwarz,nimm die W8.Sollte sie wider erwarten eher weiss sein,
gäbe es die Möglichkeit noch auf W6 zu wechseln.Wäre aber ungewöhnlich.Dann würde der Motor zur Überhitzung neigen.Die genaue Gewindelänge habe ich nicht mehr genau im Kopf.Diese hatten damals die Bezeichnung T1,T2,T3,T35.Heute A,B,C,D.
A= Kurzes Gewinde mit normaler Masseelektrode
B= Kurzes Gewinde mit vorgezogener Masseelektrode
C= Langes Gewinde mit normaler Masseelektrode
D= Langes Gewinde mit vorgezogener Masseelektrode
Falls Du dengenauen Kerzentyp im Handbuch haben solltest,kannst Du hiernach umschlüsseln.
Gruß Sebastian
danke für den tipp! ich habe mir mal die zündkerze angeschaut, die momentan ihren dienst bei meiner vespa tut. sie wurde vor einigen monaten reingeschraubt. ich habe sie vor einigen tagen zur reinigung rausgeschraubt und die elektroden mit 400er-scmirgelpapier leicht behandelt. dabei ist mir aufgefallen, dass die obere seite der „zungenelektrode“ (ich nenne die zungenelektrode diejenige elektrode, die mit dem gewinde verbunden ist; deren obere seite ist die dem betrachter zugewandte seite) material verloren hat. es sieht aus, als ob eine art metallischer schutzschicht von der zungenelektrode abbröckelt. am ende der zungenelektrode sieht man dies ganz deutlich, dort sieht man einen metallkern (schön glänzend) und diese abbröckelnde schutzschicht, etwa 1 mm dick. die farbe ist hellbraun. wie soll dieses abbröckel-phänomen zu deuten sein? heisst es etwa, dass ich diese schutzschicht mit einer megafetten dreck- und oxidschicht verwechsle?
Hallo Domenico,
normalerweise soll die Zungenelektrode (Masseelektrode) mattschwarz sein,sollte hier wirklich ein metallischer Belag vorhanden sein,löst sich Deine Zündkerze gerade auf.Nimm in diesem Fall einen anderen Wärmewert (kältere Kerze),also einen Wärmewert höher.Oder der Motor zieht igendwo Falschluft,so daß das Gemisch zu mager ist.
Gruß Sebastian
Ich habe im Handbuch nachgeschlagen. Dort wird eine Bosch W 225 T1 empfohlen. Das enstpricht in etwa einer heutigen W6, falls ich mich nicht täusche. (W6 ist eine „kältere“ Zündkerze als W7, sehe ich das recht?)