Zündverteiler-Dichtung

Hallo,

ich habe es mir zur Aufgabe gesetzt den Dichtungsring (kostet 2 EUR) am Zündverteiler selbst zu wechseln :smile: Für 10 Minuten Arbeit würde ich ja unnötiges Geld bezahlen… Hab mir auch schon nen Mechaniker besorgt, der mir über die Schulter guckt… Aber zur Sicherheit: Mir wurde gesagt, dass man dabei die Zündung verstellen kann, wenn man’s falsch macht? WIESO??? Ich schraubs genau so wieder drauf wie’s jetzt is?! Oder schleicht sich da so leicht ein Fehler ein???

Mfg - JENS

Wo genau sitzt die Dichtung? Wenn du den ganzen Zündverteiler dazu herausziehen musst, wird es happig: Meist wird er durch ein schrägverzahntes Zahnrad angetrieben, da dreht sich die Welle beim herausziehen/hineinstecken ein ganzes Stück. Der Zündzeitpunkt wird dadurch gewaltig verstellt, der Motor springt nicht mehr an.
MFG Peter

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Ich fürchte ich muss den ganzen Verteiler herausziehen… Derjeniger der mir das Ganze erklärt hat, meinte ich soll mir die Position vorher makieren… Nur ich bin mir net so ganz sicher, wie ich es reinstecken soll, ohne dass sich die Welle dreht?! Reicht einfach „vorsichtig sein“, oder gibts nen Trick???

Hätte zur Not nen Chrysler Mechaniker an der Hand… Kann der auch nen Mazda reparieren? :smile: Oder is die verwendete Technik wirklich bei allen Autos anders???

Kann es vorkommen, dass der Motor hinterher zwar anspringt, aber danach keine Leistung mehr bringt? Eben weil der Zündzeitpunkt verstellt wird???

danke für deine Hilfe - JENS

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Hallo,

Kann es vorkommen, dass der Motor hinterher zwar anspringt,
aber danach keine Leistung mehr bringt? Eben weil der
Zündzeitpunkt verstellt wird???

Habe letztes Jahr GENAU das gemacht, was Du vorhast, aber nicht wegen dem Dichtring sondern um den ZV ganz auszubauen und zu zerlegen.

Trotz des sorgfältigen Einbau’s meinerseits, aber durch die stramme Führung habe ich unabsichtlich und unbemerkt den ZV verstellt, da ich nicht mehr genau die Zahnlücke traf. Danach lief der Motor schlecht. Also nochmal: ZV raus, etwas verdrehen (in welche Richtung ??? *grins*) und wieder reinstecken.

Also kaputt kann der Motor nicht gehen, insofern Du nach dem „erfolglosen“ Einbau Deinen Fehler nach der ersten Probefahrt sofort korrigierst.

gruß

dennis

Hi!

Trotz des sorgfältigen Einbau’s meinerseits, aber durch die
stramme Führung habe ich unabsichtlich und unbemerkt den ZV
verstellt, da ich nicht mehr genau die Zahnlücke traf. Danach
lief der Motor schlecht. Also nochmal: ZV raus, etwas
verdrehen (in welche Richtung ??? *grins*) und wieder
reinstecken.

Deshalb sollte man sinnvollerweise die Stellung des Verteilerfingers mit einem Farbstift markieren, und den Motor nicht bewegen…

Grüße, Steffen!

Hi!

Deshalb sollte man sinnvollerweise die Stellung des
Verteilerfingers mit einem Farbstift markieren, und den Motor
nicht bewegen…

Hatte gemäß Handbuch den Motor in einer OT-Position, aber VOR dem Einführen des ZV, muß man diesen um einen bestimmten Gradsatz verdrehen, da beim einführen sich dieser in die richtige Position dreht, wegen der Antriebsschnecke auf der Nockenwelle. Da die Führung sehr stramm war, mußte ich zum einführen etwas wackeln, was dies sicherlich verursachte.

gruß

dennis