Ich komme gerade aus Kanada wieder, wo ich viel darüber gelernt habe, wie Biber sich ihren Lebensraum gestalten. Dazu gehört auch, sich einen kleinen See zu schaffen, der tief genug ist, um im Winter nicht bis zum Grund einzufrieren. Weiß jemand, wie tief das dann tatsächlich ist bzw. von welchen Faktoren das noch abhängen kann? Vielen Dank!
Biber im Baltikum
Hallo, Kirsten, da gab es letzte Woche hier eine Dokumentation im TV, ich weiß nur nicht mehr wo, ws auf Arte, mit nem Titel wie „Biber im Baltikum“, wo das näher beschrieben worden ist (Vorratskammern unter Wasser, usw. bin nur kein Biologe, interssierte mich nicht weiter; hab mich aber noch sehr gewundert gehabt.
Hab ich übergens aufgezeichnet, wenn du also näheres wissen willst, kukich ma nach!
Lieber Krüsse, Moinmoin, Manni
Also ich kenn das Phänomen vom Teichbau. Da ist es ja auch ganz sinnvoll so tief zu bauen, dass nicht der ganze teich durchgefriert(zwecks Überleben der Fische…). Ich musste deshalb meinen Teich mindestens 100 cm tief graben. Bis 90cm frierts zu, wenn mich nicht alles täuscht.
Also ich kenn das Phänomen vom Teichbau. Da ist es ja auch
ganz sinnvoll so tief zu bauen, dass nicht der ganze teich
durchgefriert(zwecks Überleben der Fische…). Ich musste
deshalb meinen Teich mindestens 100 cm tief graben. Bis 90cm
frierts zu, wenn mich nicht alles täuscht.
Das kommt wohl voll auf den winter an. Ich denke, in unseren breiten friert es selten bis 30cm ins Erdreich, 1m ist aber nicht auszuschliessen.
Überdies gibts in grösseren Seen auch garantiert noch biologische Aktivitäten, die Wärme erzeugen.
Das kommt wohl voll auf den winter an. Ich denke, in unseren
breiten friert es selten bis 30cm ins Erdreich, 1m ist aber
nicht auszuschliessen.
Was heißt schon „selten“. Wenn man das auf’s ganze Jahr bezieht, dann
kann man es als selten bezeichnen.
In unseren Breiten friert aber regelmäßig der Boden bis bis weit über
30cm tief. Dazu braucht es bloß einige Tage im Jan…Febr. mit
knackigen Nachtfrösten. Hier in der Lausitz sind jedes Jahr
Temp. bis mind. unter -15°C (teilweise bis unter -20°C) zu beobachten.
Überdies gibts in grösseren Seen auch garantiert noch
biologische Aktivitäten, die Wärme erzeugen.
Was sollen das für biologische Aktivitäten sein, die noch einen
meßbaren Effekt im See zur Folge haben könnten?
Ein See hat eine gewaltige Wärmekapazität. Da sind die paar
Fische und sonstige Lebewesen mit ihrer eh sehr geringen
biologischen Aktivität bei der Kälte extrem marginal.
Gruß Uwi
Das kommt wohl voll auf den winter an. Ich denke, in unseren
breiten friert es selten bis 30cm ins Erdreich, 1m ist aber
nicht auszuschliessen.
Was heißt schon „selten“. Wenn man das auf’s ganze Jahr
bezieht, dann
kann man es als selten bezeichnen.
In unseren Breiten friert aber regelmäßig der Boden bis bis
weit über
30cm tief. Dazu braucht es bloß einige Tage im Jan…Febr.
mit
knackigen Nachtfrösten. Hier in der Lausitz sind jedes Jahr
Temp. bis mind. unter -15°C (teilweise bis unter -20°C) zu
beobachten.
Ich redete ja auch von Deutschland, nicht der Taiga
Überdies gibts in grösseren Seen auch garantiert noch
biologische Aktivitäten, die Wärme erzeugen.
Was sollen das für biologische Aktivitäten sein, die noch
einen
meßbaren Effekt im See zur Folge haben könnten?
Ein See hat eine gewaltige Wärmekapazität. Da sind die paar
Fische und sonstige Lebewesen mit ihrer eh sehr geringen
biologischen Aktivität bei der Kälte extrem marginal.
Sag das nicht. Es gibt immernoch Verweseungs- und Fäulnisprozesse, die nicht gerade wenig Wärme erzeugen. Nicht in jedem Teich, aber kleine, tiefe Gewässer sollten das zu spüren bekommen.