Zugang über Inet auf eine Festplatte mit Lan Geäus

Hallo zusammen,

Wie richte ich eine Festplatte mit Langehäuse so ein, dass ich diese über das Internet z.B. FTP oder VPN erreiche. Die Alternative „Webspace“ irgendwo zu mieten kommt nicht in Frage, da die Daten sehr sensibel sind.
Werden diese Optionen überhaupt von standard Langehäusen unterstützt, oder tappe ich hier im Dunkeln und müsste einen ganz anderen Weg einschlagen?

Danke im Voraus für Eure antworten.

MFG

Flopoh

Moien

Wie richte ich eine Festplatte mit Langehäuse so ein, dass ich
diese über das Internet

Gar nicht. Die Interneterreichbarkeit hängt vom Router (DSL/ISDN…-Router) ab und nicht von dem LAN-gehäuse.

z.B. FTP oder VPN erreiche.

VPN überfordert die Rechenleistung der meisten Geräte.

Die
Alternative „Webspace“ irgendwo zu mieten kommt nicht in
Frage, da die Daten sehr sensibel sind.

Und du ziehst FTP auch Betracht ? Ein Protokoll bei dem weder das Passwort noch die Nutzdaten verschlüsselt sind ?

95% alles LAN Gehäuse können nur ein Protkoll richtig: SMB (= Windows Freigaben). Wirklich sicher ist das nicht, aber es überträgt zumindest passwort und Usernamen nicht immer als Klartext.

Werden diese Optionen überhaupt von standard Langehäusen
unterstützt

Wenn dir SMB sicher genug ist: ja. Aber ich würd´s nicht tun.

, oder tappe ich hier im Dunkeln und müsste einen
ganz anderen Weg einschlagen?

Man könnte eine nslu2 nehmen, sich von http://www.nslu2-linux.org/ eine andere Firmware ziehen und dann mit ernsthafter Verschlüsselung (scp) arbeiten. Entsprechende Tools gibt es auch für Buffolas Terastations. (Beide sind schnell genug für VPN) Aber dann braucht jeder Rechner der drauf zugreifen will einen entsprechenden Client (keine Angst, scp gibt´s für windows)(und ja nach Einrichtung auch noch die Schlüsseldateien).

cu

Hallo,

Wie richte ich eine Festplatte mit Langehäuse so ein, dass ich
diese über das Internet

Gar nicht. Die Interneterreichbarkeit hängt vom Router
(DSL/ISDN…-Router) ab und nicht von dem LAN-gehäuse.

naja, wenn man ein /27 hat, dann konfiguriert man das LAN-Gehäuse einfach mit öffentlicher IP. SCNR.

z.B. FTP oder VPN erreiche.

VPN überfordert die Rechenleistung der meisten Geräte.

Nun, dann wohl eher die Platte auf einen Rechner mounten, der (dauern laufend) VPN macht. Die Platte kann man dann aber auch gleich direkt dort einbauen …

Die
Alternative „Webspace“ irgendwo zu mieten kommt nicht in
Frage, da die Daten sehr sensibel sind.

Und du ziehst FTP auch Betracht ? Ein Protokoll bei dem weder
das Passwort noch die Nutzdaten verschlüsselt sind ?

Tsss.

Man könnte eine nslu2 nehmen, sich von
http://www.nslu2-linux.org/ eine andere Firmware ziehen und
dann mit ernsthafter Verschlüsselung (scp) arbeiten.
Entsprechende Tools gibt es auch für Buffolas Terastations.
(Beide sind schnell genug für VPN) Aber dann braucht jeder
Rechner der drauf zugreifen will einen entsprechenden Client
(keine Angst, scp gibt´s für windows)(und ja nach Einrichtung
auch noch die Schlüsseldateien).

Ja, in der Tat auch eine Lösung …

Gruß,

Sebastian

Hallo, danke vorab schon mal für Eure Antworten.

Ich hab vergessen zu erwähnen, dass ich die Möglichkeit habe eine Router zwischen zu hängen. Ist es möglich diesen dann von extern anzusprechen, so dass man dann mit Freigaben, wie z.B. Festplatte im Langehäuse arbeiten kann?
Wenn ja, wie funktioniert das wenn man doch als normaler DSL Nutzer keine statische IP hat?

(Der Gedanke der hier hinten stecken würde, wäre das System per Zeitschaltuhr eine Std pro Tag hochzufahren. Es müssten drei User dann eine relativ kurze Zugangszeit haben)

Hallo,

Die
Alternative „Webspace“ irgendwo zu mieten kommt nicht in
Frage, da die Daten sehr sensibel sind.

Leicht OT: Diesen Gedankengang finde ich zumindest bemerkenswert. Was kann schon ein professionell geführtes Rechenzentrum mit all dem technischen Schnickschnack wie Vier-Wände-Anbindung, Notstromdiesel, Klima- und Brandschutzanlage, professionellem Backup-Management und 24h Fachpersonal vor Ort, was Du (ohne jeden Plan von VPN, DynDNS, …) nicht mit einem NAS-Device am heimischen DSL-Router besser könntest?

Nimm es mir nicht übel, aber gerade wenn die Daten sensibel sind, dann gehören sie in die Hände von Profis, die damit umzugehen wissen und auf Anlagen, die professionellen Ansprüchen genügen. Warum laufen wohl so viele der ganz großen Online-Angebote nicht im Haus der Anbieter, obwohl die genug Technik, Geld und Personal dafür hätten? Warum lassen Steuerberater im RZ der DATEV in Nürnberg rechnen? Warum betreiben Banken schon lange keine eigenen Kontenführenden Systeme mehr im eigenen Haus, sondern haben hierfür Dienstleister, die gleich für 100 Institute und mehr das RZ professionell betreiben?

Wenn Du wirklich so sensible Daten hast, dann wäre es mehr als verantwortungslos bei deinem persönlichen Kenntnisstand diese über ein NAS-Device einfach mal so an den DSL-Router zu hängen. Ein Einbruch über das Internet würde dir vermutlich nicht einmal auffallen.

Gruß vom Wiz

Hi Wiz,

vielen Dank für Meinung. Vielleicht sollte ich meinen Frage einfach noch mal anders stellen.

Ich möchte zwingend und aus persönlichen Gründen dieses Weg NICHT einschlagen und benötige von ein paar Experten eine MiniDoku wie ich meinen Wunsch realisieren kann.

Gibt es die Möglichkeit einen normalen Router von ausserhalb anzusprechen, falls ja wie und besteht auch dann die Möglichkeit eine Festplatte mit Langehäuse zu erreichen?

Mehr möchte ich nicht wissen. Vielen Dank trotzdem noch mal im Voraus.

Falls dieser Gedankengang aboslut nicht möglich ist, gebe ich selbstverständlich klein bei und würde mich auf andere Lösungen konzentrieren. DANKE

Moien

Ich hab vergessen zu erwähnen, dass ich die Möglichkeit habe
eine Router zwischen zu hängen. Ist es möglich diesen dann von
extern anzusprechen, so dass man dann mit Freigaben, wie z.B.
Festplatte im Langehäuse arbeiten kann?

Ja, das geht mit den meisten Router problemlos. Das Stichwort heist „virtuelle Server“ oder „weitergeleitete Ports“.

Man sagt dem Router: „wenn jemand nach dem Dienst XY fragt dann schick die Anfrage an die intere IP sowieso weiter“. Dazu muss man den Netzwerkport des Dienstes kennen. Wenn du dich für einen dienst entschieden hast ist es kein Thema den passenden Port zu finden.

Tipp am Rande: vergibt eine feste IP für das LAN-Gehäuse. DHCP (automatische Vergabe von IPs) ist zwar praktisch, bringt bei sowas aber nur Ärger.

Wenn ja, wie funktioniert das wenn man doch als normaler DSL
Nutzer keine statische IP hat?

Ja, aber der Router muss es können. Da wird die Luft schon deutlich dünner. Dynmaisches DNS ist das Stichwort. Man holt sich eine Domain bei http://www.dyndns.com/ (oder halt dem Dienst den der Server kann) und übergibt die Daten dem Router. Der Router sorgt dann für eine Bindung zwischen der Domain und der aktuellen IP. So ist er immer unter http://dein-name.dnydns.org erreichbar. Und damit auch das LAN-Gehäuse das als virtueller Server am Router hängt.

cu

Ich hab vergessen zu erwähnen, dass ich die Möglichkeit habe
eine Router zwischen zu hängen. Ist es möglich diesen dann von
extern anzusprechen, so dass man dann mit Freigaben, wie z.B.
Festplatte im Langehäuse arbeiten kann?

Ich würde einen Router nehmen mit dem man ein VPN aufbauen kann. Die c’t hatte letztens einiges dazu geschrieben wie man das selbst hinkriegt.

Wenn ja, wie funktioniert das wenn man doch als normaler DSL
Nutzer keine statische IP hat?

Du verwendest einen Dienst wie z.B. dyndns.org, den können sogar kleine Hardware-Router oft ansprechen wenn man sie konfiguriert.
Falls Du T-DSL (auch Reseller) hast könntest Du zu getacom gehen, die haben z.Zt. ein sehr günstiges Angebot wo man auch eine feste IP ohne Aufpreis bekommt. (Wie lange es das geben wird ist allerdings eine andere Frage.)

Ciao,

André