es geht hier nur um den juristischen Part, zur technischen Lösung sind Ansätze vorhanden.
PC-Nutzer N nutzt zwar einen Windows-Rechner, Vista home, aber sonst das OpenOfficePaket. Leider haben ja nicht alle Partner OpenOffice sodass gelegentlich bei Versand von Dateien die Option genutzt werden muss, dass man die Dateien im Microsoftformat versenden kann.
Aus Eile, Unaufmerksamkeit oder … wurde das Angebot der 60-Tage Testversion akzeptiert. Nach mehren Aufforderung jetzt die Lizens zu erwerben funktioniert der Drucker nicht mehr.
In einer kurzen Übergangsphase wurde nur darauf hingewieden, dass fortan nicht mehr alle Möglichkeiten nutzbar sind, z.B. das Drucken. Dies ist für N akzeptabel, da ja die Leistung nicht eingekauft wurde.
Zeitgleich oder etwas später konnte auch unter OpenOffice nicht mehr gedruckt werden.
Es wurde auch der Zugang zur Systemsteuerung blockiert, man kann nicht irgendwelche Einstellungen vornehmen.
Kurzfristig konnte das Problem durch Rückstellung der Systemzeit gelöst werden, das Problem besteht jetzt aber wieder.
Dass die Testversion nach Ablauf der Testphase eingeschränkt wird ist kein Problem, aber darf in das System soweit eingegriffen werden, dass auch andere Programme behindert werden?
N hält dies nicht für zulässig. N denkt, dass da - sehr wahrscheinlich - Microsoft doch sehr zu weit geht, um jemanden über die „Qualität“ der eigenen Produkte zu überzeugen.
Ohne Betriebssystem funktionieren keine Programme.
Wenn das Betriebssystem aus welchen Gründen auch immer eingeschränkt ist und ein Programm Dienste des Betriebssystem nutzt und diese eben wegen der genannten Einschränkung nicht mehr nutzen kann, ist das wohl eher Pech.
Beatrix
Als ich meinen Laptop kaufte war ich einer Fortbildung, die genutzten Programme wurden den Studenten als zeitli. befristete Schulversion zur Verfügung gestellt, Es lief aber nur unter Windows.
Ein Linux-Rechner hätte mir nicht geholfen. Da ich seit 2008 mit dem LT arbeite, hat sich natürlich viel an Daten(-Müll) angesammelt. Ich habe Befürchtungen jetzt Linux „drüberzustülpen“.
Als ich ähnliche Probleme hatte habe ich Windows neu installiert, leider mit Datenverlust.
Meinen nächsen Rechner werde ich wohl unter Linux laufen lassen.
Aber die eigentliche Frage ist noch nicht geklärt, ist ein soweit gehender Eingriff statthaft?
sorry, aber das kann an allem möglichen liegen. und erklärt auch nicht den fehlenden zugang zur systemsteuerung. im gegenteil - wie soll denn das ms-word deinstalliert werden, wenn nicht darüber?
hast du schon mal probiert, über das office-setup das ganze zu deinstallieren? da gab es bei den alten versionen auch eine entsprechende funktion.
Es ist ja kein Eingriff ins Anwendungsprogramm. Sondern umgekehrt. Das Anwendungsprogramm nutzt eine Funktion des Betriebssystems, welche aufgrund der fehlenden Lizenz eingeschränkt ist.