Zugeparktes Eingangstor

Hallo www’ler!

Mir passiert es immer wieder, daß sich „nette Mitmenschen“ mit ihrem Auto direkt vor mein Eingangstor stellen. Es ist schon recht eng, wenn diese Menschen „nur“ auf der Straße stehen, aber einige hartnäckige stellen sich auch direkt auf den Gehweg, so daß ich fast keine Chance habe hinein oder heraus zu kommen. Wenn ich vom Einkaufen komme, muß ich dann warten, bis diese „Pfeife“ weggefahren ist, um alles reinzuschleppen, denn wenn ein Kratzer an die Karre kommt, bin ich noch die Schuldige.
Als ich vor kurzem einen Fahrer darauf aumgesprochen habe, meinte dieser lapidar, ich solle mich doch darum kümmern, dass in der unmittelbaren Umgebung Parkplätze frei sind, dann könnte er sich darauf stellen. Also einfach mal was dahergeplappert, dass er seine Ruhe hat.

Kann ich denn dagegen gar nichts unternehmen?? Was passiert z.B. wenn ich mal was geliefert bekommen soll, und das Tor ist dicht. Oder wenn die Feuerwehr zum Löschen kommen muß.(ich will’s mal nicht hoffen!)
Wißt Ihr Rat??

Danke und Gruß
Silvia

Hi Silvia,

zu unserem Büro gehört eine Garage, vor der auch immer „fremd“ geparkt wurde.
Wir haben an das Garagentor ein großes Schild angebracht, dass jedes falsch geparkte Fahrzeug abgeschleppt wird. Keine Reaktion!
Wir haben uns die Mühe gemacht, an jedem Fahrzeug, das dort falsch parkte, einen kleinen Zettel anzubringen, auf dem stand:

Lieber Mitbürger! Sie parken vor unserer Garage. Wenn sie eine Idee haben, wie wir jetzt aus der Garage heraus oder in die Garage hinein fahren können, teilen Sie uns dies bitte mit.

Es ging eine Zeit lang gut.
Dann nahm das Falschparken wieder vermehrt zu. Daraufhin haben wir jedes falsch geparkte Fahrzeug beim Ordnungsamt wegen der Ordnungswidrigkeit angezeigt.
Geht es dem Autofahrer an den Geldbeutel, reagiert er. Das Ordnungsamt verhängte jedesmal ein Bußgeld von 30,- DM. Seither haben wir Ruhe und können unsere Garage nutzen.

Gruß,
Francesco

Polizei rufen
Also in Berlin ist das ganz einfach.
Du rufst die Polizei an. Kommst Du nicht raus wird der Pkw kostenpflichtig umgesetzt und bekommt noch ne Anzeige, kommst Du nicht rein bekommt er nur eine Anzeige, denn es ist Dir zuzumuten woanders zu parken.
Kostet Dich alles gar nichts, dauert bloß etwas, aber ne bessere Möglichkeit gibt es nicht. Fährt der Falschparker vorher weg, bestellst Du die Polizei wieder ab und schreib ne Anzeige übers Kennzeichen.
Ich nehme an in anderen Bundesländern läuft es ähnlich.
Einfach mal die nächste Polizeidienststelle anrufen und fragen, steht im Telefonbuch.

M.

Hi Sylvia,
das Problem hatte ich in meiner alten Wohnung 2 Jahre lang.
Als ich die patzigen Antworten satt hatte,habe ich mich mit der Polizei in Verbindung gesetzt.Es reicht dann,wenn Du das Kennzeichen notierst und durchgibst.Sollte der „Störenfried“
allerdings länger dort parken,musst Du die Polizei rufen damit vor Ort die Behinderung festgestellt werden kann.Gegebenenfalls
veranlasst die Polizei dann das abschleppen,kombiniert mit einer Anzeige.Du kannst natürlich auch jederzeit selbst einen Abschleppdienst beauftragen,musst dann aber die Kosten dafür auslegen und (wahrscheinlich vergeblich) darauf warten,daß Du den Zaster vom Parksünder erstattet bekommst.
Gruss Sebastian

hallo silvia,

wir hatten dieses problem auch massiv. einige wichtige termine sind mir dadurch durch die lappen gegangen, daß ich einfach nicht weg kam. die gerufene polizei kam meist er lange, nachdem der der „zuparker“ weg war und wollte auch nur eine anzeige aufnehmen, wenn zeugen benannt werden konnten (NRW).
besser geworden ist die situation erst, nachdem wir ein schild auf einem rot-weißen pfahl aufgestellt hatten (privatgrundstück, widerrechtlich parkende fahrzeuge werden abgeschleppt…usw.) und in der nachbarschaft rum war, daß wir rigoros unsere drohung wahr machten.
vielleicht kannst du eine kette vor die einfahrt spannen, möglichst in signalfarben? ansonsten hilft wirklich nur, ein paar mal erbarmungslos durchzugreifen, sprich abschleppen zu lassen - leider geht das nur gegen vorkasse *seufz* - und bis der abschleppwagen kommt, ordentlich krawall zu machen, auf daß die ganze straße bescheid weiß.

gute nerven wünscht dir
ann

Hallo Ihr Leidensgenossen,

bei mir handelt es sich „nur“ um einen Eingang, also keine Einfahrt. Habe ich da die gleiche Möglichkeiten wie bei einer Einfahrt? Schließlich wird dieser Eingang manchmal so verbarrikadiert, daß ich nicht einmal zu Fuß rein oder raus komme.
Tja, und wenn es darum geht die lieben Nachbarn abschleppen zu lassen, da habe ich im Moment noch Skrupel. Aber gerade die sollten ja schließlich wissen, daß sie mich behindern.

Naja, ich werde mich mal mit unseren „Ordnungshütern“ in Verbindung setzen.

Allerseits nochmal herzlichen Dank für Eure schnelle Hilfe!

Genervte Grüße

Silvia

Hallo,

bei mir handelt es sich „nur“ um einen Eingang, also keine
Einfahrt. Habe ich da die gleiche Möglichkeiten wie bei einer
Einfahrt? Schließlich wird dieser Eingang manchmal so
verbarrikadiert, daß ich nicht einmal zu Fuß rein oder raus
komme.

Also wenn es so weit kommt, dass du deine Wohnung nicht mehr betreten oder verlassen kannst, hast du sicher noch bessere Karten. Moeglicherweise Freiheitsberaubung?

Gruss, Niels