Hallo Pinguine,
Wir haben in unserer Firma einen Linux-Server, der eigentlich
nur als gemeinsame Dateiablage dient (win98-Rechner, die über
Samba darauf zugreifen).
Neuerdings haben wir eine CNC-Maschine, die mit einem 286er
arbeitet, auf Basis von MSDOS. Hierauf ist auch ein nw-client
installiert und eine Netzwerkkarte eingebaut.
Ich kann hier auch einen 486er DX2 einsetzen, aber ich weiß
nicht, wie ich von der Maschine auf den Rechner zugreifen
kann.
Linux: Fährt lange hoch, man sollte es nicht einfach
ausschalten, fährt lange runter, und es ist nicht bekannt, ob
das DOS-Programm darauf ausführbar ist.
Es gibt den DOS Emulator. Da läuft die Software mit hoher Wahrscheinlichkeit: Ausprobieren 
Linux fährt nicht lange hoch, ganz im Gegenteil. Allerdings muss der Admin sich die Mühe machen, ein sauberes System aufzusetzen, bei dem nicht alle Server von Apache bis Zope auf Verdacht gestartet werden, weil vielleicht jemand darauf zugreifen möchte (wie das scheinbar standardmässig bei allen Distributionen ausser Debian und Slackware gemacht wird).
Win 95/98: Lizenzkosten, fährt lange hoch, man sollte es nicht
einfach ausschalten.
Das fällt wohl schon alleine aus Stabilitätsgründen und aufgrund der Hardwareanforderungen aus.
DOS: Netzzugriff sowohl aufs Netz als auch von Netz unbekannt
und Netzwerkkarteninstallation unbekannt.
Linux soll mit Netware recht gut klar kommen. Ich habe damit allerdings keinerlei Erfahrung.
Win 3.1: Ist hier Netzwerkzugriff auf Linux oder Win98-Rechner
ohne Netware möglich?
3.1? Ist nicht Dein Ernst, oder?
Besorge Dir einen „Experimentierrechner“, setze Linux incl. Dosemu auf und teste, ob die Software läuft und sich alles so verhält, wie es sein soll. Wenn ja, dann ersetze den alten 286’er durch den Experimentierrechner.
Vorsicht: Industrie-taugliche PCs sind nicht billig, weil doch sehr viel härtere Anforderungen gestellt werden. Wenn also kein IP66 Gehäuse für PCs vorhanden ist, dann kann dies durchaus eine richtige Investition sein!
Gruss
Jens