Toll gemacht mit der Oekosteuer. War’n Wahnsinnsprojekt.
Hoffentlich gibt’s die Quittung dafuer, denn die Rechnung geht
nicht auf.
Ich sagte ja schon: als nicht-Grün Wähler brauchst Du ja auch nicht dafür zu sein. Für die Grünen ist dies ein Erfolg.
Atomausstieg
Naja,… s.u.
Homo-Ehe
Fuer mich kein Grund die zu waehlen, geschweige denn sehe ich
es als Parteienerfolg. Es hat sich doch niemand so richtig
gewehrt. Bis auf die Erzkonservativen.
-
Als nicht-Grün Wähler brauchst Du… s.o.
-
Bezeichnest Du die CSU als „Erzkonservative“? Immerhin haben die die Umsetzung des Gesetzes in Bayern verfassungswidrig verzögert.
-
Ist das auch wurscht, ob sich „Erzkonservative“ dagegen gewehrt haben oder nicht. Wichtig ist allein, dass das Gesetz ohne Grüne mit Sicherheit nicht durchgesetzt worden wäre.
(sehr wahrscheinlich) Akzeptanz frauenspezifischer
Flüchtlingsgründe
Wahrscheinlich? Frauenspezifisch? Kriegen Frauen schon wieder
Sonderrechte? Achja, feministisch, ich vergass.
Wahrscheinlich zaehlt aber nicht.
-
Stimmt, „wahrscheinlich“ zählt nicht. Aber ich bewerte die ganze Legislaturperiode und die ist noch nicht zu Ende. Das Zuwanderungsgesetz wird noch kommen und dazu gehören auch die frauenspezifischen Flüchtlingsgründe.
-
Sonderrechte für Frauen?
Kann man so sagen. Andererseits ist eine Beschneidung der Klitoris bei Männern auch nicht so einfach durchzuführen.
Verbot der Käfighaltung von Hennen
Der einzige Punkt, den ich durchlassen kann.
Immerhin
DIE Zahlen wuerde ich gerne mal sehen. Also, da hab’ ich aber
ein paar ganz andere Zahlen gehabt.
Sagen wir mal so: warum bauen die Stromkonzerne Kapazitäten
ab?
http://195.170.124.152/archiv/2000/10/10/ak-po-de-15…
Ich muss einraeumen, dass meine Zahlen falsch/(sehr) veraltet
waren :0)
Ok
Wenn ich das aber richtig gelesen habe, geht’s in dem Artikel
um 2 AKWs. Muehlheim, was sowieso seit '88 nicht mehr laeuft,
also fuer die Diskussion uninteressant ist. Dann noch Stade.
Stade 2003 vom Netz, wenn ueberhaupt. So wirklich feststehen
tut das aber nicht, so wie ich das sehe. Der Artikel ist vom
10.10. und so informiert wie Du bist haettest Du mir sicher
einen neueren Artikel unter die Nase gerieben.
Nö, ich habe den Artikel genommen, den ich im Internet als erstes gefunden habe.
Es ist von
Ueberproduktion die Rede und dass die Firmen
eigenverantwortlich handeln sollen. Ob das im Kapitalismus so
aufgeht…
Der Bundeswirtschaftsminister warnt davor lediglich Strom aus
dem Ausland zu importieren, aber von Verboten oder dergleichen
ist nicht die Rede.
Was beweist, dass es wichtig ist, dass grün auch in der nächsten Bundesregierung sitzt. Von einem (de facto) SPD-Wirtschaftsminister ist da nichts zu erwarten (von einem der FDP oder CDU erst recht nicht).
Eigenverantwortlich? Pah! Hier geht’s ums
Geld. Mal abgesehen davon, dass die ach so saubere rot-gruen
Regierung Ihre Stromrechnung hier in Duesseldorf nicht gezahlt
hat, aufgrund der Erhoehungen, die sich dadurch ergeben haben,
dass die Stadtwerke gezwungen wurden mehr auf alternative
Energien zurueckzugreifen. Prost! Habt Ihr gut gemacht. Geht
ruhig mit gutem Beispiel voran.
Mag sein. Kenne den Fall nicht. Hat aber nichts mit den Bundes-Grünen zu tun.
Tja, da wird der Begriff in der Bewegung wohl anders
definiert.
Ich gebe Dir mal drei Beispiele:
-
Mohandas Gandhi ist eine Ikone der Gewaltfreiheitsbewegung.
Während der Quit India-Bewegung sagte Gandhi, es sei Gewalt,
einen Personenzug in die Luft zu sprengen, es sei aber keine
Gealt, einen Güterzug zu sprengen.
Das nicht, aber willst Du jetzt in Afghanistan weiter
(nicht-vorhandene) Flughaefen und Staedte bombardieren?
-
In Indien hat die „Karnataka Rajya Ryota Sangh“
(KRRS)-Bewegung eine Kampagne gegen die Patentierung von
Lebewesen nach dem Vorbild Mohandas Gandhi gefahren. Diese
Kampagne begann mit der Stürmung des Regionalbüros des
amerikanischen Multis „Cargill Seeds-India Pvt. Ltd.“ in
Bangalore. Sie warfen die Unterlagen der Firma auf die Straße
und zündeten sie an.
Nach Gandhi war dies Gewaltfrei. Denn „Zerstörung von Leben
ist Gewalt, Zerstörung unbelebter Gegenstände wie Eigentum ist
keine Gewalt.“ (Gandhi)
Um nochmal auf das Problem Afghanistan zurueckzukommen. Willst
Du dem bin Laden ein kleines Feuerchen machen und Mate-Tee
kochen oder wie?
-
Nicht nur Petra Kelly, auch Heinrich Böll haben immer für sich
beansprucht nur gewaltfreie Aktionen zu machen. Zur damaligen
Zeit war dies auch unbestritten. Heute gelten Sitzblockaden
als Nötigung und somit als Gewalt.
Alles was Du oben beschreibst wuerde durchaus auch als
pazifistisch durchgehen, denn pazifistisch bedeutet ja nicht,
dass man nur passiv gegen etwas ist, aber nur rumsitzt oder am
Stammtisch sich den Mund wund redet.
Nein, ist nicht pazifistisch. Aber egal.
Zu Afghanistan:
Das war ja das Problem der Grünen. Man muß es historisch betrachten. Union und FDP sind nach dem zweiten Weltkrieg entstanden mit „Vorparteien“ vor dem zweiten Weltkrieg, SPD gab es schon im 19. Jahrhundert. Damals gab es noch Kriege und die Aussicht auf Kriege, wozu man sich stellen mußte.
Die Grünen entstanden 1979. Da gab es nur eine Kriegsmöglichkeit: NATO gegen Warschauer Pakt. Was ein Ende der Menschheit bedeutet hätte. Daher diese gewaltfreie Position.
Dieser Gedanke („kein Krieg“, was bei den Grünen unumstritten war, weil Krieg = Atomkrieg war) war in Deutschland bis 1990 richtig und so festgewurzelt bei den Grünen, dass die Grünen starke Schwierigkeiten hatten nach 1990 zu akzeptieren, dass die Welt auch im Punkt „Krieg“ anders aussah. In diesem Lernprozeß sind die Grünen noch drin.
Zu meiner eigenen Einstellung: ich war nie gegen diesen Krieg. Allerdings habe ich die Gefahr gesehen, dass die Taliban in Kaschmir eine zweite Front aufmachen und Indien dann in Kaschmir (= Pakistan) eingreift und einmarschiert. Und dass es zu so großen Unruhen in Pakistan kommt, dass fundamentalistische Moslems die Macht in Pakistan übernehmen und damit Atomwaffen in ihre Hand bekommen.
Daher fand ich den Krieg schlicht für zu gefährlich. Allerdings hat sich meine Befürchtung nicht bewahrheitet. Daher finde ich diesen Krieg durchaus richtig (was natürlich nicht heisst, dass ich zwingend alles, was im Krieg passiert ist, richtig finden muß).
Koennen wir uns auf etwas einigen? Ich erzaehl Dir nix ueber
die Grundsaeulen der Gruenen und Du erzaehlst mir nix ueber
Kampfkunst, ok? Fairer Deal?
Nö, erklär mir mal, was auf dieser Seite steht:
http://www.judo-sport.de/
Unter „Judo“ und „Geschichte“ sowie „Was ist Judo?“ klicken.
Da steht:
„Judo kommt aus Japan und wurde 1882 von Jigoro Kano aus verschiedenen Selbstverteidigungssystemen zusammengefaßt. Kano nahm alle den Gegner gefährdenden Techniken aus seinem neuen System heraus und nannte es »Kodokan-Judo«“
Nach einem Ippon ist ein Judo-Wettkampf sofort beendet. Er ist wie ein K.O. im Boxen, jedoch bei weitem nicht so schmerzvoll, da Judotechniken keine dauerhaften Schmerzen verursachen.