Eine Anregung
Ich finde schon den Titel schlecht gewählt. Das Internet ist schon lange kein Zukunftsmedium mehr, sondern Alltag.
Ansonsten wäre es gut zu wissen, ob und welche Schwerepunkte du setzen willst.
Im Zusammenhang mit „Twitter“: Marketing- oder PR-Fachleute sollen dort eine gute Anzahl von Followern haben und das (potentiell neue) Unternehmen nach aussen hin geeignet repräsentieren. In vertraulicher Position sollte diesbzgl. aber eher Diskretion herrschen.
Die Probleme beginnen dann, wenn z.B. ein größeres Gründungsprojekt geplant wird, für dass - neben Eigenkapital - eine Finanzierung benötigt wird. Denn die Entscheidungsträger bei Banken, IHKs, etc. sind Stand heute mit dem Zukunftsmedium Internet so gut wie nicht vertraut. Sie beurteilen Gründungsvorhaben im Bereich Internet daher nach Fakten, die Ihnen aus der „Old Economy“ seit Jahrzehnten geläufig sind, die jedoch in vielen maßgeblichen Punkten nicht 1:1 auf das Internet übertragbar sind.
„…Mein Vorschlag zum Vorgehen bei einer Internet-Unternehmensgründung stellt das Problem in den linken oberen Quadranten: Es geht nicht mehr darum, eine Situation aufzunehmen, zu Kategorisieren und zu Analysieren und darauf zu handeln (Sense - Categorise - Respond bzw. Sense - Analyse - Respond), sondern um das Ausprobieren, Aufnehmen der Effekte und Handeln (Probe - Sense - Respond). (Das macht die Businessplanung natürlich schwierig… Oder wie soll ein Gründer seinem Banker die „Wir probieren erst A und und wenn es klappt machen wir A-alpha, A-beta und A-gamma. Aber wenn A nicht klappen sollte, probieren wir B aus und wenn das nicht klappt C“-Passage und die Visualisierung in einem vierstufigen Entscheidungsbaum - der jede Woche geändert wird - erklären?)…“
Meiner Meinung nach ist das Internet auch schon längst Alltag.
Im Gegenteil, wenn man keine Emails verschicken kann usw. wird man heute schon längt als Kunde ehr bestraft als belohnt.
Vor 6-8 Jahren konnte man richtige Schnäppchen im Internet machen, heute wird oftmals schon der Onlinepreis kalkuliert und wenn man Kundenservice will, muss man extra bezahlen… Teure Servicehotlines usw…
Auch finde ich Twitter, Facebook usw. aktuell ehr negativ.
Twitter ist in aller Munde, der wirklichen Mehrwert habe ich auch nicht entdeckt.
Web 2.0 ist auch nur für Leute interessant, die der ganzen Menschheit berichten wollen, dass sie grade auf der Toilette ein Geschäft verrichtet haben…
Web 2.0 vermischt Personen mit Unternehmenswerbung… Richtig geschickt, wie die Werbung da rangeht.
Emailadressen sind auch toll, aber wenn man die überall angibt, wird man schnell zugespammt…
Eine Internetseite ist meiner Meinung nach auch keine Vorteil mehr. Wenn man keine hat, dann wird man ehr nicht ernst genommen und bestraft. Letztendlich ist das alles unnötig. Nur weil man nun auch eine Internetseite hat ( wie die 100 Konkurrenten ) verkauft man hingegen auch nicht mehr Produkte. Wenn man aber keine mehr hat, dann verkauft man ehr weniger…
Alles in Allem kann man sagen,dass das Internet schon lange keine Chance mehr für Unternehmen ist, sondern meiner Meinung nach ehr eine Verpflichtung dort gut vertreten zu sein… Diese Repräsentation verursacht Kosten, die auch erst wieder verdient werden müssen… In Zeiten der Preissuchmaschinen und der Geiz ist Geil Mentalität hat man zwar nun theoretisch die Möglichkeit seine Produkte weltweit zu verkaufen, aber nur dann, wenn man auch einen Tiefpreis bietet… Dafür muss man erst mal Geld für ein großes Einkausvolumen haben… Also als Startup ohne Kapital ist es auch nicht so leicht…