Hallo. Ist ein gut abgeschlossenes Bachelorstudium eigentlich immer Voraussetzung für einen anschließenden Master oder ist das „gut abgeschlossene Bachelorstudium“ nur an manchen FHs/Unis eine Zualssungsvoraussetzung? Ich denk mir nur es wär dumm, wenn ich an der FH meinen Bachelor mach und danach einen (FH-)Master dranhängen will, aber z.B. nur ein schlechten 2, Schnitt hab (oder is gut alles unter 3,0 im Hochschulsystem?) und das deswegen nicht machen kann. Das mag zwar vll. auch etwas übertrieben formuliert sein, aber ich hab schon das ein oder andere mal gehört, dass man mit einem „FH-Bachelor“ fast gar nichts ist. Und ich kann mir das (leider) auch gut vorstellen, da viele Bachelorstudiengänge ja nur über 6 Semester gehen :-/.
Peter Göppelt-Langer hat das mal so schön beschrieben: zu einem Masterstudium muss man sich bewerben. Und da die Plätze dort begrenzter sind als beim Bachelor wird die Auswahl wohl über die Note gehen. Solange ‚Diplom-XYZ‘ noch nicht ausgestorben ist kann man sich auch damit bewerben. Aber ein Anspruch auf Aufnahme besteht nicht. Pech für Leute mit Master-Ambitionen…
ich weiss nicht ob es dir hilft, aber ich mache z.B. meinen BA in England. Um meinen MA später an einer „guten“ Uni machen zu wollen, benötige ich normalerweise einen Abschluss mit 2.1 (Upper Second) und ein Empfehlungsschreiben meines Tutors.
Das System ist hier aber etwas anders. Die Abschlussnoten sind: First (1.), Upper Second (2.1), Lower Second (2.2), Third (3.), …und „Pass“, glaube ich (sorry, was so weit unten ist hab ich nie wirklich nachgeschaut *lächel*).
Wenn deine Noten im BA nicht besonders gut sind, dann können sich die Profs an der Uni schon fragen, ob es wirklich wahrscheinlich ist, dass du eine Stufe höher im gleichen/verwandten Studienfach erfolgreicher sein wirst.
es geht beim Master darum Leute zu fördern und zu fordern die was draufhaben. Mittelmaß weiter durch die Seminarräume zu schleifen, ist eher nicht die Ambititon. Deshalb sind auch fast alle Masterstudiengänge mit einem (internen) NC belegt.
Zu der Diskussion Bachelor seien nichts wert sind wurde weiter unten unter der Überschrift „Dipl. vs Master“ eine ellenlange Diskussion geführt.
Hi. Was bedeutet eigentlich ein mindestens guter Abschluss?
2,0 und drunter oder 2,5 und drunter…?
Weise Antwort: es kommt drauf an. Wenn z.B. nur 50 Plätze für Master Studenten besetzt werden können und nach der Note entschieden wird ist eine möglichst gute Note empfehlenswert. Wie bei einer Bewerbung für einen NC-Studiengang auch.
Ahh…ich hab grad gesehen, dass man sich da noch weiter durchklicken kann und die Bedingung ist, dass man aus den 8 Fächern des Bachelorstudiengangs mindestens 4 mit einer Zwei oder besser abschließt (ist also anscheinend keine allzu schwammige Formulierung wie das was man z.B. unter „guten Noten“ verstehen kann). Das ist der exakte Wortlaut, aber bedeut „eine Zwei“ im deutschen Hochschulsystem allgemein alles besser als 2,5? also 2,3 oder besser? Bei meinem 1. Studienversuch gab’s die Noten 1,0 1,3 1,7 2,0 2,3 2,7 3,0 …5,0 wenn ich mich recht erinner. Ist das ein einheitliches System oder variiert das auch? Eine Zwei wäre in dem Fall höchstwahrscheinlich 2,3 oder besser richtig?
Gruß
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Ahh…ich hab grad gesehen, dass man sich da noch weiter
durchklicken kann und die Bedingung ist, dass man aus den 8
Fächern des Bachelorstudiengangs mindestens 4 mit einer Zwei
oder besser abschließt (ist also anscheinend keine allzu
schwammige Formulierung wie das was man z.B. unter „guten
Noten“ verstehen kann). Das ist der exakte Wortlaut, aber
bedeut „eine Zwei“ im deutschen Hochschulsystem allgemein
alles besser als 2,5? also 2,3 oder besser? Bei meinem 1.
Studienversuch gab’s die Noten 1,0 1,3 1,7 2,0 2,3 2,7 3,0
…5,0 wenn ich mich recht erinner. Ist das ein einheitliches
System oder variiert das auch? Eine Zwei wäre in dem Fall
höchstwahrscheinlich 2,3 oder besser richtig?
Hm. 1,0 müsste einer 1+ entsprechen, 1,3 einer 1, 17,7 einer 1- usw…
Aber das kann einem doch eh egal sein, wenn man mal so richtig Gas gibt und jeden Schein mit einer Note
Ahh…ich hab grad gesehen, dass man sich da noch weiter
durchklicken kann und die Bedingung ist, dass man aus den 8
Fächern des Bachelorstudiengangs mindestens 4 mit einer Zwei
oder besser abschließt (ist also anscheinend keine allzu
schwammige Formulierung wie das was man z.B. unter „guten
Noten“ verstehen kann). Das ist der exakte Wortlaut, aber
bedeut „eine Zwei“ im deutschen Hochschulsystem allgemein
alles besser als 2,5? also 2,3 oder besser? Bei meinem 1.
Studienversuch gab’s die Noten 1,0 1,3 1,7 2,0 2,3 2,7 3,0
…5,0 wenn ich mich recht erinner. Ist das ein einheitliches
System oder variiert das auch? Eine Zwei wäre in dem Fall
höchstwahrscheinlich 2,3 oder besser richtig?
Hm. 1,0 müsste einer 1+ entsprechen, 1,3 einer 1, 17,7 einer
1- usw…
Aber das kann einem doch eh egal sein, wenn man mal so richtig
Gas gibt und jeden Schein mit einer Note
das Gute scheint ja
auch zu sein, dass es sich dabei nur um die letzten 8
Prüfungen handelt, also es kein Beinbruch ist wenn man vorher
eher durchschnitt ist und am Ende bei den 8 Prüfungen im
letzten Jahr dann lernt ohne Ende ums zu schaffen
Nicht unbedingt geht diese Rechnung auf.
Je nach Prüfungsordnung (ich schreib hier vom Bachelor), zählen alle Prüfungsleistungen (bei uns bereits ab dem dritten Semester). Jedes Modul (Vorlesung/Seminar) wird, gewichtet mit Creditpoints (CP)(statt Scheinen), einbezogen. Je nach Aufwand, der sich hinter einem Modul verbirgt, gibt es mehr oder weniger CP. Der Arbeitsaufwand für einen CP entspricht übrigens nach ETCS in etwa 30 Stunden. Eine Prüfung auf zwei CP zu verhaun ist also nicht so schlimm wie eine auf sechs…
das Gute scheint ja
auch zu sein, dass es sich dabei nur um die letzten 8
Prüfungen handelt, also es kein Beinbruch ist wenn man vorher
eher durchschnitt ist und am Ende bei den 8 Prüfungen im
letzten Jahr dann lernt ohne Ende ums zu schaffen
Nicht unbedingt geht diese Rechnung auf.
Bei dem Fall von dem ich sprech, denk ich schon, dass diese Rechnung aufgeht, da auf der Homepage der FH steht, dass man aus 8 Prüfungen (die alle mit Namen aufgelistet sind) vier oder mehr Prüfungen mit der Note „gut“ oder besser bestehen muss. Da geh ich einfach mal davon aus, dass das dann auch so stimmt wie’s dasteht und die vorherigen Prüfungen die nicht aufgeführt sind, nicht miteinberechnet werden (auch wenn ich mich vorher natürlich genauer informieren würde und von Anfang an versuchen würde gute Noten zu schreiben).
Je nach Prüfungsordnung (ich schreib hier vom Bachelor),
zählen alle Prüfungsleistungen (bei uns bereits ab dem dritten
Semester). Jedes Modul (Vorlesung/Seminar) wird, gewichtet mit
Creditpoints (CP)(statt Scheinen), einbezogen. Je nach
Aufwand, der sich hinter einem Modul verbirgt, gibt es mehr
oder weniger CP. Der Arbeitsaufwand für einen CP entspricht
übrigens nach ETCS in etwa 30 Stunden. Eine Prüfung auf zwei
CP zu verhaun ist also nicht so schlimm wie eine auf sechs…