Hi
Ich redete von der Masse.
Die Leute die frei denkend sich ein Tier anschaffen ohne viel Ahnung und Gedanken an die Konsequenzen, Bereitschaft einiges an Zeit zu opfern um sich intensiv mit der Materie und dem Tier zu beschäftigen und auszubilden/zu erziehen.
Denke damit treff ich die Masse der Haustierbesitzer.
In meinem Bekanntenkreis seh ich das auch.
Versteh wer will warum sich ne Oma n Jack Russel Welpen anschaffen muss und sich auch 2 Jahre später noch wundert warum der Hund so hyperaktiv is.
Oder die Katze die wie ein Baby behandelt wird, mit am Tisch essen darf (ihren Käse und ihre Wurst) und schon n ganz atypisches Verhalten an den Tag legt von der ganzen Vermenschlichung.
Die Leute mal drauf aufmerksam gemacht werd ich gar nicht für voll genommen („is ja nich so schlimm“).
Da müssen echt tief psychische Aspekte im Spiel sein ein Tier so untierisch zu behandeln.
Oder die Freundin von mir die sich ne Babykatze anschaffte und ihr Freund fütterte se immer mit Dönerresten und dann wundern warum se krank wird… dann abschieben.
Andere Bekannte die sich n rohes Pferd kauften für die Enkelin, das ganz allein halten und das Pferd ist mittlerweile auch leicht verhaltensgestört und die Enkelin ihm entwachsen. Gammelt allein auf seiner Koppel rum. Richtig ausgebildet ist es auch nicht das jemand anderes was mit anfangen könnte (durch das teils unberechenbare Verhalten auch nicht ganz ungefährlich für Fremde). Halt so’n Wald und Wiesenpony.
Und soll ich mal von meinen Gestüts- und Reiterhoferfahrungen und Beobachtungen berichten? 
Ware Pferd 
Klar keiner von denen meinte es schlecht.
Aber bei keinen musste das wirklich sein, es war nicht nötig.
Kein Hund, keine Katze, kein Pferd.
Aber so sind wir Menschen =)
Was nicht passt wird passend gemacht und wenn’s zu unserem
seelischen Wohl ist, dann einfach Augen schließen und
genießen.
Und es steht uns glücklicherweise frei, eigene Ansichten,
Wertvorstellungen und Handlungen immer wieder neu zu
überdenken und gegebenenfalls zu ändern. Auch so sind wir
Menschen 
Was einem frei steht und was dann getan/gemacht wird sind zwei völlig verschiedene Aspekte. Ein guter Vorsatz, oder der gute Gedanke allein tut nichts.
Frei steht jedem ziemlich viel, gesagt wird auch einiges aber gemacht nur wenig.
Tiere sind entweder eine Ware (Nutztier) oder werden
vermenschlicht (Haustier). Die dritte Möglichkeit sind
Schauobjekte in Zoos
Die vierte Möglichkeit sehe ich in einem schlichtweg
respektvollen Umgang mit dem Lebewesen, das schließt in meinen
Augen in manchen Fällen Haustierhaltung aus, in anderen halte
ich beides sehr wohl für vereinbar.
Ja wie gesagt redete ich nicht von der Minderheit =)
MfG
Lilly