Zum Nachdenken

Nachdem ich hier oft genug viel kurioses und lustiges über Hunde gelesen habe und auch manch bösen Kommentar abgegeben, für die ich mich in meiner Wortwahl mal eben entschuldigen möchte.
Fand ich heute morgen ein Zitat von mir sehr geschätzten Fachleuten welches ich euch nicht vorenthalten möchte. Bitte denkt drüber nach und fragt euch bei der Hundehaltung ob sie nicht recht haben und ob wir alle nicht besser daran wären Hunde mit ihren Augen zu sehen und nicht wie wir sie gerne hätten also ihre Bedürfnisse und Lebensweisen anzunehmen und bevor wir einen Hund kaufen nachzudenken was er braucht und was nicht.
Jagdhunde jagen, Hofhunde bellen und Hütehunde müssen hüten.

Wer das Ändern will sollte über unten stehendes dringend nachdenken.
Der Hund ist kein Hofnarr er ist ein Lebenwesen daß Bedürfnisse hat und wir die Halter sind verpflichtet ihm diese zu ermöglichen und nicht uns nach dem Kauf über ihn und sein Verhalten zu beschweren um ihn dann zu verbiegen wie es uns gerade passt, nur weil seine Fellfarbe uns beim Kauf gefiel. Der Hund ist kein Gummiband, er ist eine eigenständige Persönlichkeit

Ray und Lorna Coppinger: Hunde , Animal Learnverlag

Zitat: „Ich glaube daß die heutigen Haushunde dazu gezüchtet wurden, psychische Bedürfnisse der Menschen zu erfüllen, ohne dabei auf die Folgen,die das für die Hunde hat, besonders Rücksicht zu nehmen. Die Hunde sie sind sowas wie die Hofnarren der Heimtierhaltung“

Steffen

Lieber Steffen,

vielen Dank für Deinen zum Nachdenken anregenden Beitrag.

Auch wenn ich Deinen Zeilen zumeist zustimme, so interpretiere ich dieses Zitat allerdings anders. Gut, es ist aus einem Kontext gerissen, den ich nicht kenne, aber ich lese hier eher eine Kritik an der Zurechtbiegung / Manipulation des Genmaterials, an der Verkrüppelung zur Befriedigung der menschlichen Eitelkeit, die sich in Rassecharakteristika bezüglich des Erscheinungsbilds des Hundes wiederfindet.

Denn außerhalb dieser strengen Zuchtlinien und Eingedenk dessen, dass die Haltung eine Rolle spielt, werden wir auch Hütehunde, die jagen und ihren Hof bellend beschützen, Jadghunde, die gar keine Anstalten zeigen, einem Geschöpf hinterher zu rennen, und Hofhunde, die keinen Laut von sich geben, sowie Kampfhunde, die herzensgut sind, etc. finden.

Viele Grüße

Susan

Lieber Steffen,liebe Susan,

ich denke ihr habt beide recht…und das gilt für die meisten Haustiere!!Meerli paßt zur eigenen Haarfarbe, der Stubentiger Marke Exclusiv macht sich prima im Edelwohnzimmer (vor dem Kratzen und der Turnstunde…)der Hunde unterm Arm ist ein niiiiieeeeedliches Accessoir und der Husky in der kleines Mietswohnung ohne genug Auslauf…naja, ihr kennt das ja…
…weia, hoffetlich verschiebt und der Mod nicht ins Plauderbrett…
Danke für den Denkanstoss!!!
Bicy

Hallo,

Zitat: „Ich glaube daß die heutigen Haushunde dazu gezüchtet
wurden, psychische Bedürfnisse der Menschen zu erfüllen, ohne
dabei auf die Folgen,die das für die Hunde hat, besonders
Rücksicht zu nehmen. Die Hunde sie sind sowas wie die
Hofnarren der Heimtierhaltung“

So aus dem Zusammenhang heraus kann ich gar nicht sagen, was das genau bedeuten soll? Bezieht sich der Autor auf Hundehaltung, oder auf die Züchtung der verschiedenen Rassen?

Wenn es um die Züchtungen geht: hier ist das Tierschutzgesetz ja schon mal ein guter Ansatz, denn es verbietet Qualzuchten. Irgendwann werden es die Idioten, die platte Schnauzen und abgeschnittene Körperteile toll finden, dann auch einsehen.

Wenn es hier um Hundehaltung geht …

Jetzt mal abgesehen von meiner persönlichen Einstellung zur Hundehaltung, wie sie von manchen Leuten praktiziert wird:

Domestizierung ist immer die Anpassung einer Tierart an die Bedürfnisse des Menschen. Der Hund ist ein domestizierter Wolf. Anfänglich war er schwerpunktmäßig Nutztier (Jagdhelfer, Aufpasser, Schädlingsbekämpfer, Sportgerät), heute ist er schwerpunktmäßig Haustier (Gefährte, Sportpartner, Gesellschafter). Somit sind die Ansprüche der Hundehalter an den Hund jetzt andere als früher. Er soll meist nicht mehr wachen oder jagen, sondern spielen, schmusen und ein problemloser Gefährte sein.

Was für den Hund besser ist, kann man pauschal meiner Ansicht nach nicht sagen. Jede Interpretation ist eine Wertung der Lebensqualität des Hundes nach menschlichen Maßstäben, und damit verfälscht. Einerseits sagen viele „die Tiere werden zu sehr vermenschlicht“, andererseits werden ihnen wieder mehr psychische Bedürfnisse angedichtet, als sie als nichtmenschliche Wesen haben dürften.

Ich denke, es bringt relativ wenig, sich hinzustellen und Statements wie „Also ich finde, dass die heutige Hundehaltung total bescheuert ist und nicht auf die Bedürfnisse des Hundes eingeht“ abzulassen. Ich habe keinen Einfluss auf jeden Hundehalter - nur auf mich selbst. Daher rate ich jedem, einfach bei sich selbst anzufangen.

[Die folgenden Statements sind allgemein gehalten, das „Du“ bezieht sich nicht auf Dich, Steffen.]

Du findest Haustierhaltung erniedrigend für das Tier? Halte kein Haustier. Du findest die durchschnittlichen Haltungsbedingungen für Hunde entwürdigend? Mach es bei Deinem Hund besser. Du findest, in einer Großstadt kann man keine Hunde halten? Zieh aufs Land oder halte keinen Hund. Das muss ein erster Schritt sein. Sammle Erfahrungen mit Deiner Überzeugung. Prüfe sie auf Allgemeingültigkeit. Predige nicht. Versuche nicht, Leute zu konvertieren. Informiere Andersdenkende sachlich. Gehe einfach mit gutem Beispiel voran.

Gruß,

Myriam

Hi Myriam
ich kenne das Buch inhaltlich sehr genau, und die Autoren beziehen sich auf beide Seiten die genannt wurden.
Eine Dritte Seite wurde aber nicht genannt. Die der Gesetze. Ein Hund darf nur noch dann und dann bellen, er darf nur noch dort und dort laufen usw. usw. usw.
Auch bezieht es sich auf die 4. Seite. Die Industrie welche Hunde mit unsinnigem Zeug ausstattet und der Mensch versucht dann seinem Ideal den Hund anzugleichen was zu für mich hofnarrartigen Exszessen führt.Beispiel: Hund an Fasching in Gurkenkostüm.
Pelzmantel für den Winter mit viel Schnicschnack. Für jede Rasse ein eigenes Futter, usw. usw.
Mein Anliegen war mit dem Statement der Coppingers welches ich in der Zeitschrift „Der Hund“ 08/08 am Ende fand einfach mal kurz zum Nachdenken anzuregen ob und wie man seinen Hund hält und ob dies für den Hund der richtige Umgang mit ihm ist.
Deine Statements unten beziehe ich nicht auf mich denn ich kann mir eines nicht vorwerfen… ich bin für meine Hunde umgezogen um ihnen zu bieten was sie brauchen.
Und ich konvertiere niemand und predige nicht was ich nicht vorlebe…

Daher nochmals die bitte an alle. Schaut euch euren Hund an, und fragt frei nach J.F.Kennedy: Frag nicht was dein Hund für dich tund kann/wert ist, frag was du für deinen Hund tun kannst/wert bist damit es ihm so gut wie möglich geht

Gruß Steffen

[Die folgenden Statements sind allgemein gehalten, das „Du“
bezieht sich nicht auf Dich, Steffen.]

Du findest Haustierhaltung erniedrigend für das Tier? Halte
kein Haustier. Du findest die durchschnittlichen
Haltungsbedingungen für Hunde entwürdigend? Mach es bei Deinem
Hund besser. Du findest, in einer Großstadt kann man keine
Hunde halten? Zieh aufs Land oder halte keinen Hund. Das muss
ein erster Schritt sein. Sammle Erfahrungen mit Deiner
Überzeugung. Prüfe sie auf Allgemeingültigkeit. Predige nicht.
Versuche nicht, Leute zu konvertieren. Informiere
Andersdenkende sachlich. Gehe einfach mit gutem Beispiel
voran.

Gruß,

Myriam

Zitat: „Ich glaube daß die heutigen Haushunde dazu gezüchtet
wurden, psychische Bedürfnisse der Menschen zu erfüllen, ohne
dabei auf die Folgen,die das für die Hunde hat, besonders
Rücksicht zu nehmen. Die Hunde sie sind sowas wie die
Hofnarren der Heimtierhaltung“

Hallo Steffen,

ich glaube eher an die Theorie, dass nicht der Mensch den Hund domestiziert hat, sondern dass sich der Hund den Menschen ausgesucht hat (weil der die Kühlschranktür aufmachen kann, was auch vor 100000 Jahren so ähnlich war). Also selbst schuld, aber so schlecht geht es den meisten Hunden dabei ja nicht, verglichen etwa mit den Wölfen.

Das soll aber nicht die Verrücktheiten mancher Züchter rechtfertigen. Dabei geht es ja meistens um nichts anderes als Geld. Ein „nach hinten abfallender“ Schäferhund ist eine finanziell einträgliche Idiotie und Tierquälerei.

Gruss Reinhard

Hi Reinhard
auch an dich…
ich glaub in dem Satz ist wichtig zu verstehen und zu überdenken was mit „psychischen Bedürfnissen“ gemeint ist.
Also zB. Verkindlichung von Hunden. Hunde als Menschersatz, Partnerersatz usw. usw. usw.

Aber der DSH nach hinten gezüchtet soll angeblich ja weniger HD haben als der DSH der in der ehem. DDR mit geradem Rücken gezüchtet wurde.
Sagte jedenfalls mal der SV. :smile:

Gruß Steffen

Hallo Steffen,

ich glaub in dem Satz ist wichtig zu verstehen und zu
überdenken was mit „psychischen Bedürfnissen“ gemeint ist.

Das jeder in diesem Satz etwas anderes sieht und als wichtig erachtete, als du, dürfte dir aber auch klar sein.

Jeder hat eine andere Meinung zu den Dingen.

Also zB. Verkindlichung von Hunden. Hunde als Menschersatz,
Partnerersatz usw. usw. usw.

Ist mir z.B. viel zu allgemein gehalten.

Mfg.
BelRia

Du rüttelst vergeblich an Grundsätzlichem
Hallo Steffen,
dein Zitat in leicht abgeänderter Fassung:

Zitat: „Ich glaube daß die heutigen Kinder dazu gezüchtet
werden, psychische Bedürfnisse der Menschen zu erfüllen, ohne
dabei auf die Folgen,die das für die Kinder hat, besonders
Rücksicht zu nehmen. Die Kinder sie sind sowas wie die
Hofnarren der Eltern“

Trifft ebenfalls hier und dort zu, in mehr oder minder starkem Maße. Du bist ein hoffnungsloser Optimist :smile:

Gruß
Der Franke

Hi

Jagdhunde jagen, Hofhunde bellen und Hütehunde müssen hüten.

Yup, deswegen is der Hund in meinen Augen auch kein Haustier (Spieltier) sondern ein Nutztier und sollte auch nur aus diesen Zwecken angeschafft werden.
Wobei ich keiner Omi ihren Sozialersatz wegnehmen möchte.
Besser der Hund is schlecht dran als der Mensch.

Das seh ich bei Pferden auch so.
Denen nen Stück Metal ins Maul zu legen und n Sattel umzugurten nur um ‚just for fun‘ durch die Gegend zu juckeln oder auf Turnieren höher, schneller, weiter zu spielen (oder wer rollt sein Pferd am stärksten), ist genauso ignorant.

Aber so sind wir Menschen =)
Was nicht passt wird passend gemacht und wenn’s zu unserem seelischen Wohl ist, dann einfach Augen schließen und genießen.

Na und ich hab mal Pferdewirtin gelernt (auf nem Rennpferdegestüt), aber aus diesen Gründen nicht weitergemacht. Bin auf’m Bauernhof aufgewachsen wo Tierhaltung und -schlachtungen zum Leben und Überleben gehörten.
Tiere sind entweder eine Ware (Nutztier) oder werden vermenschlicht (Haustier). Die dritte Möglichkeit sind Schauobjekte in Zoos, aber im groben und ganzen helfen die eingesperrten denen die noch draußen sind durch die vielen, von Zoos finanzierten, Projekte zur Arterhaltung und Aufklärung.

Die Massenproduktion und -haltung ist aber noch viel schlimmer als alle missverstandenen Hunde der Welt.

MfG
Lilly

Hallo Lilly,

Yup, deswegen is der Hund in meinen Augen auch kein Haustier
(Spieltier) sondern ein Nutztier und sollte auch nur aus
diesen Zwecken angeschafft werden.

ich habe keinen meiner beiden Hunde als Nutztier angeschafft. Die eine lebte als Straßenhund in Istanbul und war gerade dabei, an Demodexmilben einzugehen, als sie in eine deutsche Tierklinik geflogen wurde und anschließend im Tierheim landete. Die andere war ein „Nutztier“ in Spanien, nach vier Jahren Kettenhunddasein übergab der Besitzer sie an eine Tötungsstation. Ich habe nicht den leisesten Zweifel, dass sich meine Hunde, hätten sie die Wahl, gegen ihr früheres Leben entscheiden würden. Vielmehr glaube ich, dass in meinem Fall sowohl ich Omi als auch meine Hunde bereichert worden sind.

Aber so sind wir Menschen =)
Was nicht passt wird passend gemacht und wenn’s zu unserem
seelischen Wohl ist, dann einfach Augen schließen und
genießen.

Und es steht uns glücklicherweise frei, eigene Ansichten, Wertvorstellungen und Handlungen immer wieder neu zu überdenken und gegebenenfalls zu ändern. Auch so sind wir Menschen :smile:

Tiere sind entweder eine Ware (Nutztier) oder werden
vermenschlicht (Haustier). Die dritte Möglichkeit sind
Schauobjekte in Zoos

Die vierte Möglichkeit sehe ich in einem schlichtweg respektvollen Umgang mit dem Lebewesen, das schließt in meinen Augen in manchen Fällen Haustierhaltung aus, in anderen halte ich beides sehr wohl für vereinbar.

Lieben Gruß,
Anna

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Es steht dir frei, statt den letzten Satz zu bringen, der IMHO keine Aussage enthält, ihm mit deiner Meinung zu füllen und sie zur vernünftigen Diskussion zu stellen

Steffen

Also zB. Verkindlichung von Hunden. Hunde als Menschersatz,
Partnerersatz usw. usw. usw.

Ist mir z.B. viel zu allgemein gehalten.

Hi der Franke

wenn der letzte Optimist gestorben werden die Menschen begreifen daß sie untergehen :smile:
Ja ich bin Optimist und bleibe es auch.
Man muss nur versuchen immer wieder nur einen zum Denken anzuregen dann hat man schon viel gewonnen

Gruß Steffen

Hallo,

Also zB. Verkindlichung von Hunden. Hunde als Menschersatz,
Partnerersatz usw. usw. usw.

Ist mir z.B. viel zu allgemein gehalten.

was BelRia damit meint (und das ist der von Dir nicht erkannte Inhalt) ist, dass Du schon präzisieren musst, was du mit „Menschenersatz, Partnerersatz“ etc. meinst und was daran im Zweifelsfall schlecht ist.

Gruß, Niels

1 „Gefällt mir“

muss ich darauf wirklich antworten???
Partnerersatz… Singels die Stunden und Tagelang ihren Hund allein lassen wenn sie arbeiten gehen(siehe die ellenlangen Diskussionen hier im Forum)
Oder aber Paris Hilton, Mooshammer um nur 2 zu nennen.
Hier sind die Hunde zu Hofnarren des Menschen in irrwitzigster weise mutiert.
Hundemanniküre/Pediküre( auch wenn der Hund Pfoten hat gelten wohl beide Begriffe)
Hunde mit lakierten Nägeln, Schleifchen im Haar… muss ich noch mehr nennen oder langen die Beispiele???

muss ich darauf wirklich antworten???

Schön, dass Du es machst! :smile:

Partnerersatz… Singels die Stunden und Tagelang ihren Hund
allein lassen wenn sie arbeiten gehen(siehe die ellenlangen
Diskussionen hier im Forum)
Oder aber Paris Hilton, Mooshammer um nur 2 zu nennen.
Hier sind die Hunde zu Hofnarren des Menschen in irrwitzigster
weise mutiert.
Hundemanniküre/Pediküre( auch wenn der Hund Pfoten hat gelten
wohl beide Begriffe)
Hunde mit lakierten Nägeln, Schleifchen im Haar… muss ich
noch mehr nennen oder langen die Beispiele???

Eines der perversen psychischen Momente - aber um noch einmal auf Dein Ausgangsstatement zurückzukommen: Fast jede Entscheidung, einen Hund zu sich zu holen, ist mit einem psychischen Moment verbunden. Manch einer mag auch behaupten, dass meine Tiere „Kindersatz“ seien - auch Du hast hier irgendwann einmal geschrieben, dass keine Frau im Vergleich zu Deinen Tieren mithalten könne. Daher denke ich nicht, dass das psychische Moment genuin kritikabel sein sollte, sondern das, was man daraus macht.

Optimist zu sein, ist wunderbar, aber man sollte eben bestimmte Rahmenbedingungen differenziert betrachten (Dein Posting bezüglich des Leinenzwangs und der Zutritts-Verbote von Wiesen und Feldern passt ja in letzter Konsequenz nicht unbedingt zu Deiner doch so kategorischen Haltung).

By the way: Ich habe die Erfahrung gemacht, dass die zurückhaltende Positionierung die Leute eher zum Nachdenken bringt als ein lautes Poltern, das auch noch Inkonsistenzen aufweist!

Viele Grüße und einen schönen Abend

Susan

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Hallo Steffen,

Dass mir der Hund das Liebste sei,
sagst Du, o Mensch sei Sünde.
Ein Hund bleibt Dir im Sturme treu,
ein Mensch nicht mal im Winde

Franz von Assisi

WER oder WAS sagt, dass man sich keinen Hund halten darf aus psychischen Gründen? Z. B. als Behinderten-Begleithund, oder auch in vielen Altenheimen wo die Leute sich SEHR über Hunde freuen würden?

Ich find die Aufgabe der sich so ein Hund stellt eine große Aufgabe und find es klasse, dass es Hunde und Ausbilder gibt diese Ausbildung durchzuführen und durchzuhalten und zu bestehen - ohne Quälerei meine ich natürlich. Oder Rettungshunde, Blindenhunde oder oder oder…
Mein Hund ist zwar erst 16 Monate - aber er ist mir durchaus SEHR ans Herz gewachsen!!!
Unser Hund kam von einer Tötungsstation in Spanien ALS WELPE!!!

Ich denke auch, dass man als Hundehalter sehr wohl merkt, OB es dem Hund gut geht oder OB er zufrieden mit „seinen Aufgaben“ ist…

Aber ich finde, dass jeder das nach seiner Meinung in dem Rahmen so halten soll, wie man das mit den Tierhaltungsbedingungen vereinbaren kann.

Grüße
Marie

Es steht dir frei, statt den letzten Satz zu bringen, der IMHO
keine Aussage enthält, ihm mit deiner Meinung zu füllen und
sie zur vernünftigen Diskussion zu stellen

Was genau verstehst du denn unter einer vernünftigen Diskussion ??

Natürlich steht es mir frei, meine Meinung mitzuteilen
und dies ist nun mal, dass mir genau dieser Satz

Also zB. Verkindlichung von Hunden. Hunde als Menschersatz,
Partnerersatz usw. usw. usw.

zu allgemein gehalten ist.

Dazu, wenn es dir ums diskutieren geht, müsste viel intensiver in diese Materie eingestiegen werden, was genau ein Hund heute für die Menschen bedeutet.

Wenn wer meint er müsste seinem Hund einen Pelz zusätzlich umhängen, lächel ich darüber, aber mehr nicht. Dem Hund schadet es sicher nicht, eher ereifern sich sogenannte Tierschützer darüber.

Hunde haben heute viele und andere Aufgaben. Sie sind Beschützer, Freund, Zuhörer, Begleiter und vieles mehr, in einer immer kälter werdenden Welt und solange der Hund nicht darunter leidet, lass ihnen doch das bisschen, was vielen geblieben ist… ein Hund der ihnen zur Seite steht.

Mfg.
BelRia

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muss ich darauf wirklich antworten???

Sicher oder meinst du ich hätte eine Glaskugel daheim ??

Partnerersatz… Singels die Stunden und Tagelang ihren Hund
allein lassen wenn sie arbeiten gehen

Also von Tagelang habe ich noch nichts gelesen. Wenn ein Hund nicht mehr ein paar Stunden alleine bleiben kann, weil …ja was denn genau, dann haben wir bald eine 2-3-4 Klassengesellschaft, dass sich nur noch bestimmte Gruppen einen Hund halten können, weil sie diesen 24 Stunden umtüddeln können, dass der arme Hund nur nicht mal alleine bleiben kann

oder sie stecken sie in Zwinger und feilschen um jeden qm dessen was im Gesetz steht, statt dem Hund mehr Freiheiten zu geben.

Alles hat 2 Seiten und das der Hund heute andere Aufgaben hat als früher, sollte selbst bei dir angekommen sein.

(siehe die ellenlangen
Diskussionen hier im Forum)

Dazu ist ein Forum da, zum Fragen stellen und zum diskutieren, wenn es doch stört, lese es nicht.

Oder aber Paris Hilton, Mooshammer um nur 2 zu nennen.
Hier sind die Hunde zu Hofnarren des Menschen in irrwitzigster
weise mutiert.

Aber scheint nur dich zu stören. Geht es den Hunden schlecht. Sie haben die ungeteilte Aufmerksamkeit ihrer Halter und wenn diese etwas bizarre sind, ja und…was genau stört dich daran ?

Hundemanniküre/Pediküre( auch wenn der Hund Pfoten hat gelten
wohl beide Begriffe)
Hunde mit lakierten Nägeln, Schleifchen im Haar… muss ich
noch mehr nennen oder langen die Beispiele???

Du siehst das zu eng. Andere Menschen, andere Sitten, anderer Umgang mit dem Partner Hund. Es gibt wahrlich schlimmeres, als Hunde mit lackierten Nägeln !

Gruß
BelRia

Hallo,

muss ich darauf wirklich antworten???

es ist zumindest nett, das zu machen.

Partnerersatz… Singels die Stunden und Tagelang ihren Hund
allein lassen wenn sie arbeiten gehen(siehe die ellenlangen
Diskussionen hier im Forum)

du sprichst also von vernachlässigten Hunden. das würde ich aber nicht als Partnerersatz bezeichnen. Schließlich würde ich meinen Partner auch nicht vernachlässigen.
Das ist auch der Grund, warum so Ausdrücke wie „Partnerersatz“, „Kinderersatz“ in diesem Zusammenhang nicht wirklich brauchbar sind. Jeder stellt sich darunter was anderes vor.
Z.B.sind für uns unsere Katzen in gewisser Weise Kinderersatz. Während das für dich aber viele negative Assoziationen zu beinhalten scheint, ist das für uns eher positiv.

Oder aber Paris Hilton, Mooshammer um nur 2 zu nennen.
Hier sind die Hunde zu Hofnarren des Menschen in irrwitzigster
weise mutiert.
Hundemanniküre/Pediküre( auch wenn der Hund Pfoten hat gelten
wohl beide Begriffe)
Hunde mit lakierten Nägeln, Schleifchen im Haar… muss ich
noch mehr nennen oder langen die Beispiele???

Du nennst hier Extrembeispiele, die ich ebenfalls nicht als „Partnerersatz“ bezeichnen würde sondern als „lebendes Spielzeug“.

Also: ohne Definition, was man mit dem Begriff meint, bleibt der Begriff frei interpretierbar.

Gruß, Niels

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