Zum Psychologen gehen

Hallo,
ich habe mal ein Frage die vielleicht etwas blöd klingt…

Wenn man das Gefühl hat, dass man mal zu einem Psychologen gehen sollte… kann man dann da einfach direkt hingehen oder muss man sich vom Arzt überweisen lassen? Und muss man eine Therapie aus eigener Tasche bezahlen oder übrnimmt das die Krankenkasse (ich bin privatversichert).

Hmm und ab wann sind Probleme eigentlich „groß“ genug dass man zu einem Psychologen geht? Es ist bei mir halt so, dass ich ein paar familiäre Probleme habe, die mich mitunter recht unter Druck setzen. Aber ich bin mir nicht sicher ob die schlimm genug sind, dass man damit zu einem Psychologen geht… ich habe halt manchmal einfach das Gefühl dass es mir vielleicht helfen könnte.

Bin sehr dankbar für eure Antworten :smile:

Steffie

Hi!

Die Familienprobleme setzen dich unter Druck - psychisch. Also kannst du zum Psychologen gehen. Zu diesen kannst du wegen jedem kleinen Problemchen über das du reden möchtest, aber sonst keinen anderen hast, gehen.

Es gibt Psychologen, die eingetragen sind und es gibt „private“. Für die eingetragenen kannst du dir vom Hausarzt eine Überweisung geben lassen. Diese kosten dich dann in der Regel nichts, da jeder eine bestimmte Anzahl von Stunden bei Psychologen von der Kasse bezahlt bekommt. Die privaten musst du selbst bezahlen. Deine Krankenkasse kann dir eine Liste mit allen Psychologen aus deiner Umgebung ausdrucken.

Tara

Hallo

ich habe mal ein Frage die vielleicht etwas blöd klingt…

nee, klingt nicht bloed.

Wenn man das Gefühl hat, dass man mal zu einem Psychologen
gehen sollte… kann man dann da einfach direkt hingehen oder
muss man sich vom Arzt überweisen lassen? Und muss man eine
Therapie aus eigener Tasche bezahlen oder übrnimmt das die
Krankenkasse (ich bin privatversichert).

Suche dir einen Psychologen oder Psychotherapeuten aus dem
Telefonbuch und rufe ihn an. Er erklaert dir die Formalitaeten.

Hmm und ab wann sind Probleme eigentlich „groß“ genug dass man
zu einem Psychologen geht? Es ist bei mir halt so, dass ich
ein paar familiäre Probleme habe, die mich mitunter recht
unter Druck setzen. Aber ich bin mir nicht sicher ob die
schlimm genug sind, dass man damit zu einem Psychologen
geht… ich habe halt manchmal einfach das Gefühl dass es mir
vielleicht helfen könnte.

Wenn du denkst, dass du mit einem Psychologen sprechen solltest, dann
sind deine Probleme gross genug. Dafuer gibt es keinen objektiven
Massstab.

Alles Gute, Tychi

vielleicht ein etwas anderer tipp
hallo steffie,

für das kleine problem zwischen durch :wink: (ne, ernsthaft jetzt!):

neben von der kasse zugelassenener und privater psychologen bieten auch kirchliche und soziale einrichtungen psychologischen rat und lebenshilfe an. ich habe damit schon in verschiedenen städten gute erfahrungen gemacht.

(keine angst wegen „kirchlich“, es fällt nicht ein wort von gott oder glaube.)

schöne grüße
ann

ist der leidensdruck vorhanden, besteht grund und anlass sich hilfe zu suchen - ob nun zahnweh oder eben wenns um die psyche geht…

nur leider mangelt es hier noch an selbstverständnis.

du kannst übrigens auch die kassenärztliche vereinigung deiner region anrufen (auskunft oder mal google bemühen). dort kann man dich an eine stelle verbinden, die alle eingetragenen psychotherapeuten etc. aus deiner region haben. vorteil hier: du bekommst nur namen, die laut deren liste derzeit auch patienten aufnehmen können - das spart ne menge vergeblicher telefonate.

ansonsten gehste mit deiner krankenkassenkarte dahin und wenn du schon in diesem quartal beim doc warst - kannst du dir ne überweisung geben lassen, sonst müsstest nochmal 10 euro zahlen - wie sonst eben auch.

LG
nina

Hallo Steffi!

Wenn du das Gefühl hast, dass ein Psychologe dir gut tun würde, dann geh hin! Es gibt doch keine Regeln ab wann man das darf… Dafür sind die doch da. Du hast schließlich ein Recht darauf, dafür zu sorgen dass es dir gut geht.

Wenn es auch ein Geldproblem ist, würde ich zu einer kostenfreien Beratung gehen,die von manchen Stellen angeboten wird. von denen hat auch Annjanbuch gesprochen.

Ein Beispiel hierfür wäre ProFamilia.

LG,
Manuela

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Hallo liebe Steffi,

das wichtigste wurde ja schon gesagt:smile:

Allerdings gibt es auch noch den Bereich „Selbsthilfe“ Es gibt real, wie im Net, unmengen von Stellen wo Du dich mit Gleichgesinnten austauschen kannst. Dort bist Du dann in Kreisen von Menschen denen das Problem bekannt ist und wo man gemeinsam Lösungen sucht.
Ansonsten vertraue deinem Gefühl, wenn der Gedanke da ist hat er auch seine Berechtigung:smile:
Viel Erfolg
Silvia

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Hallo,
vielen lieben Dank für eure Tipps. Habt mir echt Mut gemacht, so dass ich es jetzt wirklich mal versuchen werde. Und danke für die Tipps. Ich werde auch gleich mal ein bisschen im www schauen ob ich da das ein oder andere Forum finde.

Danke danke danke :smile:)

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