Zum Thema Bibel nochmal

Bibel - Ergänzung
Hi Frank,

hier habe ich eine agnostische verständnisfrage:
hat gott aufgehört, botschaften zu übermitteln?
eine sammlung sollte doch ergänzt und aktualisiert werden,
wenn die
geschöpfe sich in welcher form auch immer entwickeln?

die Bibel ist in der Tat ein Sammelwerk.
Und es hat ca. 1600 Jahre gedauert, bis alle Schriften, die wir heute als Bibel kennen, niedergeschrieben waren.
Und wie bei jeder Sammlung, gibt es auch hier einen „letzten Band“. Das ist die Offenbarung, das letzte Buch der Bibel.
Im Prinzip ist also alles, was wir über Gott und die Welt / das Leben wissen müssen aufgeschrieben.

Und solange die Menschen den Inhalt der Bibel noch nicht verstanden haben, ist ein weiteres Werk sicher nicht nötig.
Aber es gibt unzählige Kommentare zum besseren Verständnis der Bibel.

In welcher Form hat sich die Menschheit weiterentwickelt? Das kann ich jetzt nicht sehen.

die bibel bleibt als statisches element erhalten, über das
sich
trefflich streiten läßt.
nur: hat gott das interesse verloren? weshalb stagniert der
fluß der
botschaften seit geraumer zeit?

Die Frage ist doch eher: Haben die Menschen das Interesse an Gott verloren? Und das ist leider mit Ja zu beantworten.
Wer Interesse an Gott hat, und mit den Aussagen der Bibel zuwenig hat, dem gibt Gott auch heute noch neue Botschaften. Private Nachhilfe sozusagen *g*

Gruss Harald

Hallo Gandalf

einer meiner Profs hat uns immer einen Satz um die Ohren
gehauen, wenn wir in einer Prüfung mit ‚Ich glaube‘ kamen

‚Glauben heißt --> nicht wissen‘

Naja, im Zusammenhang einer Prüfung ist das Wohl so richtig. „Glaube“ sollte sich auch davor hüten sich mit dem gleichsetzen zu lassen, was man wohl „Prüfungswissen“ nennen könnte. Daraus könnte ein arger Fundamentalismus entstehen. Im Glauben gäbe es dann nur ein richtig oder falsch, was zumindest einen Glauben an Gott, der sich der eingeschränkten menschlichen Erkenntnisfähigkeit bewußt ist, widerspräche.
Glaube heißt Gewißheit bzw. die Suche danach. Bleiben wir bei der Prüfungssituation: Wenn man dafür lernt, dann sucht man nach der Gewißheit, diese Prüfung auch zu bestehen. Man lernt vielleicht nicht nur irgendwelche Formeln, sondern geht auch mal einen Seitenweg, um ein bestimmtes Problem zu durchdenken. Hat man die Gewißheit, den Stoff grundsätzlich zu beherrschen, so muß man in der Prüfung vielleicht erkennen, nicht alles zu wissen, kann aber hoffen (!), die nächste Frage beantworten zu können.

Wenn Du also an die Bibel glaubst, kann Dir doch alles(!) was
‚Ungläubige‘ dazu sagen ziemlich am Gesäß vorbeigehen.

Kommt darauf an. Solange auf allen Seiten Toleranz herrscht, ja.

Wenn Du aber nach ‚Beweisen‘ suchst, machst Du Dich
lächerlich.

Wie wahr. Als Theologin versuche ich es immer wieder, Christen wie „Ungläubigen“ klar zu machen. Die hier geäußerte These von den biblischen Schriften als „Märchen- und Lügenbuch“ ist jedoch unwissenschaftlich, zeugt von einer erschreckenden Unkenntnis antiker Literatur(geschichte) und Ignoranz.

Das die Bibel für einen rational denkenden Menschen
günsteigstenfalls als symbolische Schilderung gelten kann,
möchte ich nur noch mal anmerken, ‚wissenschaftliche‘ Belege
sollte man außen vor lassen.

Die Bibel ist Objekt wissenschaftlicher Forschung. Es wäre schlimm, wäre dem nicht so. Sie ist (gerade das AT) eine historische Quelle (warum glauben hier nur so viele, andere antike Quellen wären weniger „ideologisch“?) und vor allem für die Geistesgeschichte Europas von derart grundlegender Bedeutung, daß der Verzicht einer wissenschaftlichen Erforschung einer geistigen Kastration gleich käme. Daß man Gott nicht mit menschlicher Wissenschaft beweisen kann, liegt in der NAtur der Dinge und ist auch nicht notwendige Voraussetzung eines wissenschaftlich verantworteten Umgangs mit den entsprechenden Schriften. Meine Herren, ich glaube auch nicht an den Weltschöpfungsmythos des Gilgameschepos und nehme ihn dennoch als religionsgeschichtliche Quelle zur Kenntnis.

Taju

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Hallo Frank,


mit anderen worten: wenn die bibel ein medium ist, warum
spricht sie
nicht weiter und wird fortlaufend ergänzt? es kann doch wohl
kaum schon alles gesagt sein?

Das ist eine gute Frage. In den vergangenen 2000 Jahren gab es viele Menschen die den Anspruch erhoben haben Propheten zu sein; Mohammed, der Gründer der Heiligen der letzten Tage, der Gründer der Bahai, Lorber, Uriella, usw…

Die Bibel hat einen roten Faden der von der ersten Prophezeiung (1.Mose 3:15) bis zum Messias führt. Nachdem dieser Messias da war, gab es einige Beschreibungen seiner Tätigkeit (Evangelien), Hilfestellungen für die ersten Christengemeinden und einen Leitplan für die Zukunft (Apostelbriefe, Offenbarung). Damit war die Bibel vollständig.
In 1. Korinther 13:8-10 gibt es auch eineErklärung dafür, dass ab es ab einen gewissen Zeitpunkt keinen Prophezeihungen mehr gab.

Die späteren „Prophezeihungen“ stellen keine sinnvolle Ergänzung dar.

Gruß
Carlos

1. Korinther 13:8-10
8 Die Liebe versagt nie. Seien es aber [Gaben des] Prophezeiens, sie werden weggetan werden; seien es Zungen, sie werden aufhören; sei es Erkenntnis, sie wird weggetan werden. 9 Denn wir erkennen teilweise, und wir prophezeien teilweise; 10 wenn aber das Vollständige gekommen ist, wird das Teilweise weggetan werden.

Bibel / Propheten

Das ist eine gute Frage. In den vergangenen 2000 Jahren gab es
viele Menschen die den Anspruch erhoben haben Propheten zu
sein; Mohammed, der Gründer der Heiligen der letzten Tage, der
Gründer der Bahai, Lorber, Uriella, usw…

Die Bibel hat einen roten Faden der von der ersten
Prophezeiung (1.Mose 3:15) bis zum Messias führt. Nachdem
dieser Messias da war, gab es einige Beschreibungen seiner
Tätigkeit (Evangelien), Hilfestellungen für die ersten
Christengemeinden und einen Leitplan für die Zukunft
(Apostelbriefe, Offenbarung). Damit war die Bibel vollständig.
In 1. Korinther 13:8-10 gibt es auch eineErklärung dafür, dass
ab es ab einen gewissen Zeitpunkt keinen Prophezeihungen mehr
gab.

Die späteren „Prophezeihungen“ stellen keine sinnvolle
Ergänzung dar.

Moin ihr alle!

Carlos, vielen Dank erstmal für Dein Willkommen.

Auch hier stimme ich Dir wieder zu, insbesondere, was die sich selbst so nennenden „Propheten“ betrifft. Ich möchte auch wieder trotzdem eine ergänzende These aufstellen:
Kann es grundsätzlich sein, dass Paulus ein Prophet war? Er wird zwar nicht so genannt, hat aber, lt. der Schrift, einen Auftrag direkt von Gott erhalten. Er hat Verhaltensregeln aufgestellt und er hat Tendenzen der Weiterentwicklung aufgezeigt, also quasi auch die prophetische Sehergabe, heute würde man wohl „den Weitblick“ oder „Überblick“, besessen.
Kann es ausserdem sein, dass Reformatoren, wie besonders Martin Luther, die die Kirche ihrer Zeit auf Defizite aufmerksam gemacht haben, Parallelen aufweisen mit den ersttestamentarischen Propheten wie z.B. Jesaja?
Man hat sie nur nicht mehr Propheten genannt. Andere Unterschiede sehe ich kaum ,oder?
Vielen Dank schon jetzt für Eure Äusserungen

Nicolas

Hallo Nicolas,

Kann es grundsätzlich sein, dass Paulus ein Prophet war? Er
wird zwar nicht so genannt, hat aber, lt. der Schrift, einen
Auftrag direkt von Gott erhalten. Er hat Verhaltensregeln
aufgestellt und er hat Tendenzen der Weiterentwicklung
aufgezeigt, also quasi auch die prophetische Sehergabe, heute
würde man wohl „den Weitblick“ oder „Überblick“, besessen.

Hier stimme ich dir zu. Mehr noch, Paulus hatte nicht nur einen Auftrag sondern auch weitergehende Informationen von Gott erhalten.
Er diente schließlich als Apostel für die Nationen.

Kann es ausserdem sein, dass Reformatoren, wie besonders
Martin Luther, die die Kirche ihrer Zeit auf Defizite
aufmerksam gemacht haben, Parallelen aufweisen mit den
ersttestamentarischen Propheten wie z.B. Jesaja?

Ein wichtiges Merkmal von Propheten ist, dass sie Botschaften/Wissen direkt von Gott erhalten. Propheten verkünden dann diese Botschaften, aber sie tuen es nicht aus Eigennutz. Im Gegenteil sie nehmen Schwierigkeiten und Probleme auf sich.
Luther selber hat niemals behauptet, von Gott inspieriert gewesen zu sein. Er war zweifellos ein aufopferungsvoller Christ und ich glaube auch, dass er von Gott gesegnet wurde, aber er war kein Prophet im eigentlichen Sinne. Einen solchen Menschen kann man mit König Hiskia vergleichen (2. Chronika 29), der sich mit all seiner Kraft für die aufrichtige Anbetung Gottes einsetzte.

Gruß
Carlos

Die erwähnte Bibelstelle dass es keine Propheten mehr geben soll, ist reichlich überinterpretiert. Jedoch war und ist und wird Gott immer der gleiche sein.
Zusätzlich aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass es sehr wohl noch Propheten gibt, auch wenn die allermeisten nicht das „Format“ wie die ausführlich in der Bibel Erwähnten haben. Es gibt aber auch in der Bibel kleine Propheten, die kaum erwähnt werden, zB die Töchter eines Christen (von denen nur gesagt wurde, das Sie die profetische Gaben haben) in der Apostelgeschichte oder irgendwo in den Briefen.
Ausserdem schenkt Gott dem einzelnen Menschen die sich zu ihm bekehrt haben Geistesgaben (z.B Paulusbriefe) und eine davon ist die Prophetie.
Es gibt 3 Beurteilungspunkte, ob eine Prophetie echt ist:

  1. Sie darf der Bibel nicht widersprechen
  2. Sie muss Gott oder Gottes Wirken verherrlichen, dh zB. mindestens einem Menschen helfen
  3. Sie muss, soweit überprüfbar, wahr sein
  4. Die Prophetie muss von einem sich bekennenden Christen, der an die Auferstehung Jesus glaubt, kommen.

Die erwähnte Bibelstelle dass es keine Propheten mehr geben
soll, ist reichlich überinterpretiert. Jedoch war und ist und
wird Gott immer der gleiche sein.

Aha und warum? Kann Gott seine Meinung nicht ändern? Wäre lustig, weil wir das ja können, womit Gott uns eine Eigenschaft gegeben hat, die er selber nicht hat…

Ausserdem schenkt Gott dem einzelnen Menschen die sich zu ihm
bekehrt haben Geistesgaben (z.B Paulusbriefe) und eine davon
ist die Prophetie.

Welche Geistesgabe gehört denn dazu Briefe zu schreiben? Und welcher Prophet wäre dennbisher mit seinen Vorhersagen richtig gelegen?

Es gibt 3 Beurteilungspunkte, ob eine Prophetie echt ist:

  1. Sie darf der Bibel nicht widersprechen

s.oben.

  1. Sie muss Gott oder Gottes Wirken verherrlichen, dh zB.
    mindestens einem Menschen helfen

Das setzt aber schon wieder voraus dass es Gottes Wille , so er denn überhaupt existiert, ist den Menschen zu helfen, davon kann eigentlich nicht per se ausgegangen werden. Ausserdem naat+rlich auch das Gott seinen Willen nicht ändern kann.

  1. Sie muss, soweit überprüfbar, wahr sein

Wenn ich an die Bibel auch nur so strenge Masstäbe anlege wie an Nachrichten in den ganz normalen Tageszeitungen, bleibt nicht so viel davon übrig.

  1. Die Prophetie muss von einem sich bekennenden Christen, der
    an die Auferstehung Jesus glaubt, kommen.

Wieso denn das?

SAN

Die erwähnte Bibelstelle dass es keine Propheten mehr geben
soll, ist reichlich überinterpretiert. Jedoch war und ist und
wird Gott immer der gleiche sein.

Aha und warum? Kann Gott seine Meinung nicht ändern? Wäre
lustig, weil wir das ja können, womit Gott uns eine
Eigenschaft gegeben hat, die er selber nicht hat…

lach er kann, aber will nicht, da er ja vollkommen ist

Ausserdem schenkt Gott dem einzelnen Menschen die sich zu ihm
bekehrt haben Geistesgaben (z.B Paulusbriefe) und eine davon
ist die Prophetie.

Welche Geistesgabe gehört denn dazu Briefe zu schreiben? Und
welcher Prophet wäre dennb isher mit seinen Vorhersagen richtig
gelegen?

Alle Propheten im alten Testament sind richtig gelegen, ohne Ausnahme!!!
Die Prophetie in der Offenbahrung und die von Jesus sind teiweise noch ausstehend, wie zB die widerkunft Jesu

Es gibt 3 Beurteilungspunkte, ob eine Prophetie echt ist:

  1. Sie darf der Bibel nicht widersprechen

s.oben.

  1. Sie muss Gott oder Gottes Wirken verherrlichen, dh zB.
    mindestens einem Menschen helfen

Das setzt aber schon wieder voraus dass es Gottes Wille , so
er denn überhaupt existiert, ist den Menschen zu helfen, davon
kann eigentlich nicht per se ausgegangen werden. Ausserdem
naat+rlich auch das Gott seinen Willen nicht ändern kann.

Ja, das ist Gottes Wille, den Menschen zu helfen (aber unsere freie Entscheidung will er uns dabei lassen, was die ganze Sache schwierig macht.)
Wenn Du die Ohren offen lässt wirst Du auch in Deiner Umgebung Leute finden, welche diese Hilfe konkret erfahren haben. zB durch Krankenheilung, oder andere Zeichen und Wunder. Wenn Du Dich einlässt, kannst Du es persönlich auch erfahren.

  1. Sie muss, soweit überprüfbar, wahr sein

Wenn ich an die Bibel auch nur so strenge Masstäbe anlege wie
an Nachrichten in den ganz normalen Tageszeitungen, bleibt
nicht so viel davon übrig.

Ich kenne die Bibel zwar noch nicht so gut, aber konnte noch nie etwas unwahres finden. Hatte auch noch niemand etwas unwahres beweisen können.

  1. Die Prophetie muss von einem sich bekennenden Christen, der
    an die Auferstehung Jesus glaubt, kommen.

Wieso denn das?

Frage Gott. Nehme an, dass die anderen die Eingebeungen gar nicht wahrnehmen und/oder er seinen Kindern diese Gaben schenken will, so wie ein weltlicher Vater zB auch den eigenen Kindern Sachen schenkt

SAN

Die erwähnte Bibelstelle dass es keine Propheten mehr geben
soll, ist reichlich überinterpretiert. Jedoch war und ist und
wird Gott immer der gleiche sein.

Aha und warum? Kann Gott seine Meinung nicht ändern? Wäre
lustig, weil wir das ja können, womit Gott uns eine
Eigenschaft gegeben hat, die er selber nicht hat…

lach er kann, aber will nicht, da er ja vollkommen ist

Das ist jetzt aber schon irgendwie komisch, denn offenbar hat er ja in der Vergangenheit schon öfter seine Meinung geändert. Zum Beispiel als er diese Welt erschaffen hat. denn offensichtlich war er vorher der Meinung man müsste nix erschaffen

Ausserdem schenkt Gott dem einzelnen Menschen die sich zu ihm
bekehrt haben Geistesgaben (z.B Paulusbriefe) und eine davon
ist die Prophetie.

Welche Geistesgabe gehört denn dazu Briefe zu schreiben? Und
welcher Prophet wäre dennb isher mit seinen Vorhersagen richtig
gelegen?

Alle Propheten im alten Testament sind richtig gelegen, ohne
Ausnahme!!!

Na dann sag doch mal explizit welche Offenbarung schon in Erfüllung gegangen ist.

Es gibt 3 Beurteilungspunkte, ob eine Prophetie echt ist:

  1. Sie darf der Bibel nicht widersprechen

s.oben.

  1. Sie muss Gott oder Gottes Wirken verherrlichen, dh zB.
    mindestens einem Menschen helfen

Das setzt aber schon wieder voraus dass es Gottes Wille , so
er denn überhaupt existiert, ist den Menschen zu helfen, davon
kann eigentlich nicht per se ausgegangen werden. Ausserdem
naat+rlich auch das Gott seinen Willen nicht ändern kann.

Ja, das ist Gottes Wille, den Menschen zu helfen (aber unsere
freie Entscheidung will er uns dabei lassen, was die ganze
Sache schwierig macht.)

Jetzt würde es mich aber doch interessieren wie du dir derartig sicher sein kannst Gottes Meinung zu kennen. Doch hoffentlich nicht nur aus zweiter Hand.Such mal im archiv ich habe diesbezüglich schon eine längere Diskussion mit Harald Zauner geführt, und will nicht nochmal alles wiederholen (die ständigen Wiederholungen waren auch der grund warum ich in der Diskussion nicht mehr geantwortet habe).

  1. Sie muss, soweit überprüfbar, wahr sein

Wenn ich an die Bibel auch nur so strenge Masstäbe anlege wie
an Nachrichten in den ganz normalen Tageszeitungen, bleibt
nicht so viel davon übrig.

Ich kenne die Bibel zwar noch nicht so gut, aber konnte noch
nie etwas unwahres finden. Hatte auch noch niemand etwas
unwahres beweisen können.

Glaubst du alles was du nicht unmittelbar widerlegen kannst?

  1. Die Prophetie muss von einem sich bekennenden Christen, der
    an die Auferstehung Jesus glaubt, kommen.

Wieso denn das?

Frage Gott. Nehme an, dass die anderen die Eingebeungen gar
nicht wahrnehmen und/oder er seinen Kindern diese Gaben
schenken will, so wie ein weltlicher Vater zB auch den eigenen
Kindern Sachen schenkt

Nun irgendwann muss es doch wohl mal einen ersten christlichen Propheten gegeben haben, der kann logischweise vorher kein Christ gewesen sein. Hat Gott also seitdem diesbezüglich seine Meinung geändert?

SAN

Die erwähnte Bibelstelle dass es keine Propheten mehr geben
soll, ist reichlich überinterpretiert. Jedoch war und ist und
wird Gott immer der gleiche sein.

Aha und warum? Kann Gott seine Meinung nicht ändern? Wäre
lustig, weil wir das ja können, womit Gott uns eine
Eigenschaft gegeben hat, die er selber nicht hat…

lach er kann, aber will nicht, da er ja vollkommen ist

Das ist jetzt aber schon irgendwie komisch, denn offenbar hat
er ja in der Vergangenheit schon öfter seine Meinung geändert.
Zum Beispiel als er diese Welt erschaffen hat. denn
offensichtlich war er vorher der Meinung man müsste nix
erschaffen

Ach ja, wie kommst Du darauf?

Ausserdem schenkt Gott dem einzelnen Menschen die sich zu ihm
bekehrt haben Geistesgaben (z.B Paulusbriefe) und eine davon
ist die Prophetie.

Welche Geistesgabe gehört denn dazu Briefe zu schreiben? Und
welcher Prophet wäre dennb isher mit seinen Vorhersagen richtig
gelegen?

Alle Propheten im alten Testament sind richtig gelegen, ohne
Ausnahme!!!

Na dann sag doch mal explizit welche Offenbarung schon in
Erfüllung gegangen ist.

Lies die Bibel, altes Testament zB Jesaja alle anderen Propheten künden Jesus Christus an, den Geburtsort, den Tod, die Auferstehung und vieles mehr.
Neues Testament: Das Kommen des heiligen Geistes (Pfingstfest), Ihr werdet Kranken die Hände auflegen und sie werden gesund.
Empfehle ir lies die Bibel und Du wirst es selbst sehen, oder mach einen entsprechenden Kurs, oder besuch einen Gottesdienst irgendeiner einer Freikirche
Offenbahrung: Da gibt es aber noch weniger 100%ige Beispiele. Bsp. Es wird ein Stern explodieren und das Wasser wir bitter werden und viel Bitterkeit über die Menschen bringen und der Stern heisst „Wermut“. (Tschernobyl heisst auf deutsch Wermut!)

Es gibt 3 Beurteilungspunkte, ob eine Prophetie echt ist:

  1. Sie darf der Bibel nicht widersprechen

s.oben.

  1. Sie muss Gott oder Gottes Wirken verherrlichen, dh zB.
    mindestens einem Menschen helfen

Das setzt aber schon wieder voraus dass es Gottes Wille , so
er denn überhaupt existiert, ist den Menschen zu helfen, davon
kann eigentlich nicht per se ausgegangen werden. Ausserdem
naat+rlich auch das Gott seinen Willen nicht ändern kann.

Ja, das ist Gottes Wille, den Menschen zu helfen (aber unsere
freie Entscheidung will er uns dabei lassen, was die ganze
Sache schwierig macht.)

Jetzt würde es mich aber doch interessieren wie du dir
derartig sicher sein kannst Gottes Meinung zu kennen. Doch
hoffentlich nicht nur aus zweiter Hand.Such mal im archiv ich
habe diesbezüglich schon eine längere Diskussion mit Harald
Zauner geführt, und will nicht nochmal alles wiederholen (die
ständigen Wiederholungen waren auch der grund warum ich in der
Diskussion nicht mehr geantwortet habe).

Kurz: 1. ich kenne Sie nicht, aber Gottes Wort die Bibel
2. Durch eine persönliche Beziehung mit Jesus Christus kommt man auch Antworten auf persönliche Fragen. Und erlebt auch Zeichen und Wunder wie in der Bibel beschrieben, zB medizinisch unerklärbare Krankenheilung wie vom Rollstuhl aufstehen etc

  1. Sie muss, soweit überprüfbar, wahr sein

Wenn ich an die Bibel auch nur so strenge Masstäbe anlege wie
an Nachrichten in den ganz normalen Tageszeitungen, bleibt
nicht so viel davon übrig.

Ich kenne die Bibel zwar noch nicht so gut, aber konnte noch
nie etwas unwahres finden. Hatte auch noch niemand etwas
unwahres beweisen können.

Glaubst du alles was du nicht unmittelbar widerlegen kannst?

Nein, aber da mir noch nie jemand etwas biblisches Widerlegen konnte (sind immerhin viele Seiten) und da wenn es Gott gibt, er auch Fähig wäre eine entsprechende Schrift verfassen zu lassen, die wahr ist, glaub ich an die Bibel, umso mehr nachdem ich Gott erfahren habe.

  1. Die Prophetie muss von einem sich bekennenden Christen, der
    an die Auferstehung Jesus glaubt, kommen.

Wieso denn das?

Frage Gott. Nehme an, dass die anderen die Eingebeungen gar
nicht wahrnehmen und/oder er seinen Kindern diese Gaben
schenken will, so wie ein weltlicher Vater zB auch den eigenen
Kindern Sachen schenkt

Nun irgendwann muss es doch wohl mal einen ersten christlichen
Propheten gegeben haben, der kann logischweise vorher kein
Christ gewesen sein. Hat Gott also seitdem diesbezüglich seine
Meinung geändert?

zB. durch ein Erlebnis kann ein Mensch an Gott glauben und dann kann er zum Propheten werden. Die ersten Christen waren übrigens meist gottesgläubig und glaubten dann dank dem Wirken und Worten (Zeichen und Wunder) an Jesus Christus, dass er der im AT prophezeite Sohn Gottes ist

SAN

Die erwähnte Bibelstelle dass es keine Propheten mehr geben
soll, ist reichlich überinterpretiert. Jedoch war und ist und
wird Gott immer der gleiche sein.

Aha und warum? Kann Gott seine Meinung nicht ändern? Wäre
lustig, weil wir das ja können, womit Gott uns eine
Eigenschaft gegeben hat, die er selber nicht hat…

lach er kann, aber will nicht, da er ja vollkommen ist

Das ist jetzt aber schon irgendwie komisch, denn offenbar hat
er ja in der Vergangenheit schon öfter seine Meinung geändert.
Zum Beispiel als er diese Welt erschaffen hat. denn
offensichtlich war er vorher der Meinung man müsste nix
erschaffen

Ach ja, wie kommst Du darauf?

Nun die Grundannahme ist, dass unserre Existenzebene, wie auch immer sie man nun genau bezeichnen will, noch nicht ewig existiert. Also muss Gott wohl sich irgendwann entschlossen haben jetzt doch einenun Existenzebene der Menschen zu erschafffen.

Ausserdem schenkt Gott dem einzelnen Menschen die sich zu ihm
bekehrt haben Geistesgaben (z.B Paulusbriefe) und eine davon
ist die Prophetie.

Welche Geistesgabe gehört denn dazu Briefe zu schreiben? Und
welcher Prophet wäre dennb isher mit seinen Vorhersagen richtig
gelegen?

Alle Propheten im alten Testament sind richtig gelegen, ohne
Ausnahme!!!

Na dann sag doch mal explizit welche Offenbarung schon in
Erfüllung gegangen ist.

Lies die Bibel, altes Testament zB Jesaja alle anderen
Propheten künden Jesus Christus an, den Geburtsort, den Tod,
die Auferstehung und vieles mehr.
Neues Testament: Das Kommen des heiligen Geistes
(Pfingstfest), Ihr werdet Kranken die Hände auflegen und sie
werden gesund.
Empfehle ir lies die Bibel und Du wirst es selbst sehen, oder
mach einen entsprechenden Kurs, oder besuch einen Gottesdienst
irgendeiner einer Freikirche

Nö lieber nicht. Lies doch mal Sartre oder meinetwegen auch Nietzsche.
Diese von dir aufgeführten Dinge sind. Die Bibel prophezeit und beeilt sich auch gleich selbst und als einzige zu versichern dass das Prophezeite auch eingetroffen ist. Oder noch besser man nimmt einige Prophezeiungen aus anderen Büchern für Möchtegernerleuchtete und behauptet einfach mal die dortigen Prophezeiungen wären nun durch die eigenen Geschichten erfüllt. Lustigerweise sind aber die das kopierte Buch selbst für ultimativ halten anderer Meinung.

Offenbahrung: Da gibt es aber noch weniger 100%ige Beispiele.
Bsp. Es wird ein Stern explodieren und das Wasser wir bitter
werden und viel Bitterkeit über die Menschen bringen und der
Stern heisst „Wermut“. (Tschernobyl heisst auf deutsch
Wermut!)

Kannst du russisch? Nun um ehrlich zu sein ich kann es nicht. Daher muss ich mich in die niederungen der online-Wörterbücher begeben um dies zu überprüfen. Nun für Wermut spucken mir die Onlineübersetzer auf russisch leider immer dies aus: вермут . So richtig nach Tschernobyl schaut das nicht aus. Man möge mich korrigieren wenn ich mich verrecherchiert habe. http://www.lingvo.ru/lingvo/common/Translate.asp

Es gibt 3 Beurteilungspunkte, ob eine Prophetie echt ist:

  1. Sie darf der Bibel nicht widersprechen

s.oben.

  1. Sie muss Gott oder Gottes Wirken verherrlichen, dh zB.
    mindestens einem Menschen helfen

Das setzt aber schon wieder voraus dass es Gottes Wille , so
er denn überhaupt existiert, ist den Menschen zu helfen, davon
kann eigentlich nicht per se ausgegangen werden. Ausserdem
naat+rlich auch das Gott seinen Willen nicht ändern kann.

Ja, das ist Gottes Wille, den Menschen zu helfen (aber unsere
freie Entscheidung will er uns dabei lassen, was die ganze
Sache schwierig macht.)

Jetzt würde es mich aber doch interessieren wie du dir
derartig sicher sein kannst Gottes Meinung zu kennen. Doch
hoffentlich nicht nur aus zweiter Hand.Such mal im archiv ich
habe diesbezüglich schon eine längere Diskussion mit Harald
Zauner geführt, und will nicht nochmal alles wiederholen (die
ständigen Wiederholungen waren auch der grund warum ich in der
Diskussion nicht mehr geantwortet habe).

Kurz: 1. ich kenne Sie nicht, aber Gottes Wort die Bibel

Oho und woher weisst du dass die Bibel Gottes Wort ist? Weil sie es selbst behauptet? Oder gibt es da noch profundere Gründe die mir Harald nicht erläutern mochte?

  1. Durch eine persönliche Beziehung mit Jesus Christus kommt
    man auch Antworten auf persönliche Fragen. Und erlebt auch
    Zeichen und Wunder wie in der Bibel beschrieben, zB
    medizinisch unerklärbare Krankenheilung wie vom Rollstuhl
    aufstehen etc

Na gut wenn ich irgendwann mal so eine Wunderheilung erlebe gebe ich dir recht bis dahin…

  1. Sie muss, soweit überprüfbar, wahr sein

Wenn ich an die Bibel auch nur so strenge Masstäbe anlege wie
an Nachrichten in den ganz normalen Tageszeitungen, bleibt
nicht so viel davon übrig.

Ich kenne die Bibel zwar noch nicht so gut, aber konnte noch
nie etwas unwahres finden. Hatte auch noch niemand etwas
unwahres beweisen können.

Glaubst du alles was du nicht unmittelbar widerlegen kannst?

Nein, aber da mir noch nie jemand etwas biblisches Widerlegen
konnte (sind immerhin viele Seiten) und da wenn es Gott gibt,
er auch Fähig wäre eine entsprechende Schrift verfassen zu
lassen, die wahr ist, glaub ich an die Bibel, umso mehr
nachdem ich Gott erfahren habe.

Wieso sollte Gott eigentlich dazu fähig sein? Ich meine inwiefern ist seine Allmacht begründet oder ist das einfach nur ein Postulat? Die Bibel zu widerlegen ist schwer aber der ein oder andere Wiederspruch springt doch raus: http://www.amazon.de/exec/obidos/search-handle-url/i…
Endlich darf ich auch mal Missionieren :stuck_out_tongue:

  1. Die Prophetie muss von einem sich bekennenden Christen, der
    an die Auferstehung Jesus glaubt, kommen.

Wieso denn das?

Frage Gott. Nehme an, dass die anderen die Eingebeungen gar
nicht wahrnehmen und/oder er seinen Kindern diese Gaben
schenken will, so wie ein weltlicher Vater zB auch den eigenen
Kindern Sachen schenkt

Nun irgendwann muss es doch wohl mal einen ersten christlichen
Propheten gegeben haben, der kann logischweise vorher kein
Christ gewesen sein. Hat Gott also seitdem diesbezüglich seine
Meinung geändert?

zB. durch ein Erlebnis kann ein Mensch an Gott glauben und
dann kann er zum Propheten werden. Die ersten Christen waren
übrigens meist gottesgläubig und glaubten dann dank dem Wirken
und Worten (Zeichen und Wunder) an Jesus Christus, dass er der
im AT prophezeite Sohn Gottes ist

Ok das klingt nun so logisch wie es angesichts eines derartig unlogischen Themaas nur sein kann.

SAN