Zum Thema englische Versicherungen

nachdem hier behauptet wurde, dass die englischen Versicherungen schlechter als deutsche wären:
hier ein Artikel darüber: http://www.cash-online.de/cash-online/magazin/heft/h…

Leider fehlt die Tabelle der Renditen, die an den Kunden ausbezahlt wurden. Doch im text steht auch schon genügend (durchschnittlich 11,2 % im gegensatz zu den deutwchen, die weit unter 5 % liegen.
Jetzt kann man natürlich behaupten: alles erstunken und erlogen.
Ich glaube, auf so eine Behauptubg braucht man dann nicht mehr einzugehen.
Grüße
Raimund

Hallo Raimund,

Deinen Beruf und Deine Erfahrung in allen Ehren - aber warum Du gezielt die engl. LV in den Himmel hebst bzw. die deutschen in den Schmutz trittst (und wenn es sein muß unter Zuhilfenahme falscher Schlußfolgerungen, Zitate, etc…) - bleibt mir ein Rätsel.

nachdem hier behauptet wurde, dass die englischen
Versicherungen schlechter als deutsche wären:

Ich sehe niemanden, der das behauptet hat.

Leider fehlt die Tabelle der Renditen, die an den Kunden
ausbezahlt wurden.

Yep, eigentlich wäre das die für den End-Kunden entscheidende Information. Da halten sich LV aber wohl nicht umsonst bedeckt, zumindestens die deutschen Versicherungen lassen sich hier ja nicht von außen in die Karten schauen.
Welchen Anteil nehmen sich die Versicherer (egal ob engl. oder deutsch) dann nochmal von der Bruttorendite (Abschlußkosten und -provision, Vertrieb, Verwaltung), usw.

Doch im text steht auch schon genügend
(durchschnittlich 11,2 % im gegensatz zu den deutwchen, die
weit unter 5 % liegen.
Jetzt kann man natürlich behaupten: alles erstunken und
erlogen.

Fragt sich, wer hier falsch zitiert:

„Über eine Laufzeit von 30 Jahren erwirtschafteten angelsächsische Policen jährlich rund 11,2 Prozent Rendite. Deutsche Kapitallebensversicherungen haben durchschnittlich nur um 6,02 Prozent zulegt.“

Zu den Zukunftsaussichten sagt der Artikel:

„Mittlerweile backen aber auch die britischen Gesellschaften kleinere Brötchen. „Selbstredend sind auch an ihnen die Börsenentwicklungen der vergangenen Jahre nicht spurlos vorbeigegangen“, relativiert Ortmann.
Da an den weltweiten Aktienmärkten eine lang anhaltende Hausse derzeit nicht in Sicht ist, dürften nach einhelliger Ansicht von Branchenexperten die Gewinnspannen auf der Insel künftig längst nicht mehr so üppig ausfallen. „Die teilweise zweistelligen Renditen der Vergangenheit resultierten vor allem aus den guten Jahren an den Börsen während der 80er und 90er Jahre“, schränkt Norbert Ras, Geschäftsführer Deutschland beim britischen Versicherer Legal & General, ein.“

und

„Da Aktien auf lange Sicht tendenziell besser rentieren als festverzinsliche Wertpapiere, werden britische Portfolios* auch künftig einen Renditevorsprung haben“, sagt Ras voraus. Er rechnet mit Renditen, die in Zukunft rund zwei Prozent über denen deutscher Policen liegen."

Klar, der Unterschied macht einen schon betroffen, aber einige Antworten, woher der Rendite-Unterschied kommt, gibt der von Dir zitierte Artikel selbst:

"Renditebremse für die KLV ist nach Ansicht von Branchenexperten insbesondere das deutsche Versicherungsaufsichtsrecht. „Hohe Garantien zwischen 2,75 und vier Prozent sowie eine Begrenzung der Aktienanlage auf maximal 35 Prozent bieten nur wenig Spielraum nach oben.“

und

„Das Markenzeichen der Briten ist ein hohes Aktieninvestment: Bis zu 100 Prozent des Anlagevermögens können die Assekuranzen in Aktien investieren. Aufs Ganze gehen die Gesellschaften aber dann doch nicht: Aktienquoten von rund 60 Prozent sind die Regel.“

Sprich:
Die niedrige Aktienquote UND die Garantieverzinsung (Garantie kostet IMMER Geld!) nagen an der deutschen Rendite-Erwartung.
Allerdings erkaufen sich die engl. LV diese höhere Rendite-Erwartung durch ein höheres Risiko: Höhere Aktienquote bedingt einfach größere Schwankungen/Varianz der Ergebnisse - mit dem Risiko, zum Ende des Versicherungablaufs eben doch weitab von der prognostizierten Auszahlung zu landen - positiv wie negativ.

Also:
Ob engl. oder deutsche LV - sollte auch eine Frage der persönlichen Risiko-Toleranz sein. Eierlegende Wollmilchsäue sind die Engländer nämlich auch nicht.

Gruß,
Ralf

Hallo Ralf,

Deinen Beruf und Deine Erfahrung in allen Ehren - aber warum
Du gezielt die engl. LV in den Himmel hebst bzw. die deutschen
in den Schmutz trittst (und wenn es sein muß unter
Zuhilfenahme falscher Schlussfolgerungen, Zitate, etc…) -
bleibt mir ein Rätsel.

Ganz einfach: die englischen sind sicherer (nach dem Debakel 2002, 2003), bieten nachweislich mehr Rendite und haben wesentlich mehr Erfahrung als jede einzelne deutsche. Als 1824 die CM gegründet wurde, sprangen die Deutschen (versicherungstechnisch) noch von Baum zu Baum. Doch gibt es in England noch ältere.

nachdem hier behauptet wurde, dass die englischen
Versicherungen schlechter als deutsche wären:

Ich sehe niemanden, der das behauptet hat.

Weiter unten.

Leider fehlt die Tabelle der Renditen, die an den Kunden
ausbezahlt wurden.

Yep, eigentlich wäre das die für den End-Kunden entscheidende
Information. Da halten sich LV aber wohl nicht umsonst
bedeckt, zumindest die deutschen Versicherungen lassen sich
hier ja nicht von außen in die Karten schauen.
Welchen Anteil nehmen sich die Versicherer (egal ob engl. oder
deutsch) dann noch mal von der Bruttorendite (Abschlusskosten
und -provision, Vertrieb, Verwaltung), usw.

diese Tabelle steht im Zeitungsartikel. Von 1993 bis 2003. Alle Werte über 11 %. Bis auf eine Gesellschaft, die Scottish Mutual, die 2003 9,6 % hatte. Die meisten liegen bei 13 %. Alles Kundenrenditen, nicht Performance, wie es so gerne z.B. von der Aspecta gemacht wird (oder mamax): 50 %. das haben die einmal erreicht und dann wird das in der Werbung als Dauerbrenner verkauft.
Übrigens gibt es eine deutsche LV, die ähnliche Renditen für den Kunden eingefahren hat, wie die englischen: Osbach (AXA)Aber eigentlich ist das keine „echte“ LV. Hier wird eine Kapitalanlage mit einer AXA Risikoversicherung verbunden und schon heißt das Ding LV.

Doch im text steht auch schon genügend
(durchschnittlich 11,2 % im Gegensatz zu den deutschen, die
weit unter 5 % liegen.
Jetzt kann man natürlich behaupten: alles erstunken und
erlogen.

Fragt sich, wer hier falsch zitiert:

„Über eine Laufzeit von 30 Jahren erwirtschafteten
angelsächsische Policen jährlich rund 11,2 Prozent Rendite.
Deutsche Kapitallebensversicherungen haben durchschnittlich
nur um 6,02 Prozent zulegt.“

Ganz klar: die gibt´s ja auch noch keine 30 Jahre, oder? Dazu kommt, dass die sich an den deutschen Markt anpassen müssen.
Da die Englischen LV die Boni erst am Ende der Laufzeit bezahlen, ist eine Renditeberechnung nach Art der englischen Policen halt noch nicht machbar.

Zu den Zukunftsaussichten sagt der Artikel:

„Mittlerweile backen aber auch die britischen Gesellschaften
kleinere Brötchen. „Selbstredend sind auch an ihnen die
Börsenentwicklungen der vergangenen Jahre nicht spurlos
vorbeigegangen“, relativiert Ortmann.
Da an den weltweiten Aktienmärkten eine lang anhaltende Hausse
derzeit nicht in Sicht ist, dürften nach einhelliger Ansicht
von Branchenexperten die Gewinnspannen auf der Insel künftig
längst nicht mehr so üppig ausfallen. „Die teilweise
zweistelligen Renditen der Vergangenheit resultierten vor
allem aus den guten Jahren an den Börsen während der 80er und
90er Jahre“, schränkt Norbert Ras, Geschäftsführer Deutschland
beim britischen Versicherer Legal & General, ein.“

Ganz klar! Nur werden die nie so weit absinken, wie die deutschen. das haben auch so einige deutsche begriffen: sie haben sich englische Fondsanlagen als Grundlage zugelegt.

und

„Da Aktien auf lange Sicht tendenziell besser rentieren als
festverzinsliche Wertpapiere, werden britische Portfolios*
auch künftig einen Renditevorsprung haben“, sagt Ras voraus.
Er rechnet mit Renditen, die in Zukunft rund zwei Prozent über
denen deutscher Policen liegen."

Also, was sagte ich? die Deutschen sind froh, wenn sie 5 % erreichen (die Besten). 2 % dazu ergibt die 7% von denen ich sprach.

Klar, der Unterschied macht einen schon betroffen, aber einige
Antworten, woher der Rendite-Unterschied kommt, gibt der von
Dir zitierte Artikel selbst:

"Renditebremse für die KLV ist nach Ansicht von
Branchenexperten insbesondere das deutsche
Versicherungsaufsichtsrecht. „Hohe Garantien zwischen 2,75 und
vier Prozent sowie eine Begrenzung der Aktienanlage auf
maximal 35 Prozent bieten nur wenig Spielraum nach oben.“

Warum das so ist, ist eigentlich nebensächlich. Es ist! Den VN interessiert am Schluss bei der Auszahlung nicht warum er nur 4 % bekommt, sonder warum er nur 4 % bekommt, während der Nachbar sich an 7 oder gar 8 % erfreut.

und

„Das Markenzeichen der Briten ist ein hohes Aktieninvestment:
Bis zu 100 Prozent des Anlagevermögens können die Assekuranzen
in Aktien investieren. Aufs Ganze gehen die Gesellschaften
aber dann doch nicht: Aktienquoten von rund 60 Prozent sind
die Regel.“

Denen ist dies nicht negativ zu Buche geschlagen. Die haben für schlechte Zeiten vorgesorgt. Was aber machten die deutschen? Sie kauften noch lange danach, als schon jeder Fachmann sagte, jetzt geht´s abwärts, wie die blöden Aktien.
Ergebnis war der Zusammenbruch der Mannheimer und der beinahe von 3/4 der deutschen Versicherungen. Nur durch massive staatliche Unterstützung (Sonderabschreibungen) konnten die gerettet werden.

Sprich:
Die niedrige Aktienquote UND die Garantieverzinsung (Garantie
kostet IMMER Geld!) nagen an der deutschen Rendite-Erwartung.
Allerdings erkaufen sich die engl. LV diese höhere
Rendite-Erwartung durch ein höheres Risiko: Höhere Aktienquote
bedingt einfach größere Schwankungen/Varianz der Ergebnisse -
mit dem Risiko, zum Ende des Versicherungsablaufs eben doch
weitab von der prognostizierten Auszahlung zu landen - positiv
wie negativ.

Bei langen Laufzeiten sind höhere Risiken kein Problem. Doch wer hohe Renditen und Absicherung will, der soll hat die Canadalife nehmen. Die haben sich den deutschen Verhältnissen angepasst. Doch von einem Risiko bei den anderen will ich eigentlich nicht sprechen. Klar, selbst Bundesschätzchen haben Risiken. es gibt halt keine Geldanlage ohne. man muss halt abwägen, wie weit man gehen kann.

Also:
Ob engl. oder deutsche LV - sollte auch eine Frage der
persönlichen Risiko-Toleranz sein. Eierlegende Wollmilchsäue
sind die Engländer nämlich auch nicht.

Das nicht… doch besser sind sie allemal - leider!
Grüße
Raimund

hallo raimund. englische lv´s sind deshalb in der performance besser als deutsche, da die gesetzlichen regelungen für die investments, die dahinter stehen, deutlich „kundenfreundlicher“ sind. so darf eine englische gesellschaft auch einzelene aktien erwerben und muss nicht starr in extra aufgelegte fonds inverstieren. des weiteren verursachen die angelsächsischen unternehmen weniger kosten als deutsche (liegt z.T. auch an den bilanzierungsvorschriften).

die im forum erwähnte axa-tochter geht meiner meinung nach teilweise den richtigen weg. bei dieser art police liegt eindeutig das sparen im vordergrund, der todesfallschutz ist nur aus steuerlichen gründen dabei (§20 estg). problem an diesem und allen anderen unternehmen: die tatsächlichen kosten werden dem kunden verheimlicht. in den agb´s steht immer nur „versicherungsmathematisch berechnete“ oder „anerkannte“ kosten… entscheidend ist aber, wie hoch die tatsächlichen gesamtkosten im verhältnis zu den vereinnahmten brutto-beiträgen sind. denn nur das, was nach abzug dieser kosten übrig bleibt, geht in den spartopf des kunden. die ausgewiesenen renditen aller europäischen unternhemen bezeiehen sich auf diesen sparanteil, und sind somit bruttorenditen. wenn aber die kosten bei durchschnittlich 38% liegen (dt. versicherungen, quelle bafin), dann kann sich jeder die nettorendite seines investments selber ausrechnen.

meine empfehlung: absicherung und sparen immer trennen. aus steuerlichen gründen kann es sinn machen, eine fondpolice abzuschliessen (z.B. wenn die freibeträge ausgereitzt sind). dann aber immer die kosten aufzeigen lassen. einziger deutscher anbieter, der die kosten offenlegt und garantiert ist die grossardt wirtschaftsinformation ag (www.grossardt.com), ein vertriebspartner der fwu treuhand münchen ag (www.fwu-group.com). bei fragen zu diesen unternehmen stehe ich zur verfügung… gruss stefan

Hallo Max

englische lv´s sind deshalb in der performance
besser als deutsche, da die gesetzlichen regelungen für die
investments, die dahinter stehen, deutlich
„kundenfreundlicher“ sind. so darf eine englische gesellschaft
auch einzelene aktien erwerben und muss nicht starr in extra
aufgelegte fonds inverstieren. des weiteren verursachen die
angelsächsischen unternehmen weniger kosten als deutsche
(liegt z.T. auch an den bilanzierungsvorschriften).

Dem VN ist das am Ende seiner Ansparzeit gleichgültig. Er will die max. Kohle!

die im forum erwähnte axa-tochter geht meiner meinung nach
teilweise den richtigen weg. bei dieser art police liegt
eindeutig das sparen im vordergrund, der todesfallschutz ist
nur aus steuerlichen gründen dabei (§20 estg). problem an
diesem und allen anderen unternehmen: die tatsächlichen kosten
werden dem kunden verheimlicht. in den agb´s steht immer nur
„versicherungsmathematisch berechnete“ oder „anerkannte“
kosten… entscheidend ist aber, wie hoch die tatsächlichen
gesamtkosten im verhältnis zu den vereinnahmten
brutto-beiträgen sind. denn nur das, was nach abzug dieser
kosten übrig bleibt, geht in den spartopf des kunden. die
ausgewiesenen renditen aller europäischen unternhemen
bezeiehen sich auf diesen sparanteil, und sind somit
bruttorenditen. wenn aber die kosten bei durchschnittlich 38%
liegen (dt. versicherungen, quelle bafin), dann kann sich
jeder die nettorendite seines investments selber ausrechnen.

meine empfehlung: absicherung und sparen immer trennen. aus
steuerlichen gründen kann es sinn machen, eine fondpolice
abzuschliessen (z.B. wenn die freibeträge ausgereitzt sind).
dann aber immer die kosten aufzeigen lassen. einziger
deutscher anbieter, der die kosten offenlegt und garantiert
ist die grossardt wirtschaftsinformation ag
(www.grossardt.com), ein vertriebspartner der fwu treuhand
münchen ag (www.fwu-group.com). bei fragen zu diesen
unternehmen stehe ich zur verfügung… gruss stefan

Das ist das Problem!
eine Offenlegung der Kosten ist in D absolut verpönt.
Grüße
Raimund

hallo raimund… klar will der vn am ende die max kohle. aber wo kommt mehr raus? wenn ich 95% meines beitrages spare oder wenn ich 65% in die anlageform fliessen? also ist es doch wichtig, die kosten zu kennen. und nur, weil es verpöhnt ist, die kosten offen zu zeigen, muss das ja noch nicht heissen, dass es nicht jeder tut. es gibt sogar eu-weit geltende rechtliche vorschriften zur kostenoffenlegung, aber da hält sich bei uns keiner dran. wo kein kläger, da kein richter. der staat (also unsere politiker) werden nie einschreiten. wo leiht sich der hans e. aus berlin denn das geld für den bundeshaushalt. und wer kauft denn hauptsächlich staatspapiere? noch fragen?

wir sollten alle dafür sorgen, dass die masse der vn´s nicht weiter ausgenommen wird. wir sind doch nicht der selbsbedienungsladen der versicherungen (z.Zt. schon, aber das kann man ändern). gruss maxxler

hallo Max,

klar will der vn am ende die max kohle. aber
wo kommt mehr raus? wenn ich 95% meines beitrages spare oder
wenn ich 65% in die anlageform fliessen? also ist es doch
wichtig, die kosten zu kennen. und nur, weil es verpöhnt ist,
die kosten offen zu zeigen, muss das ja noch nicht heissen,
dass es nicht jeder tut. es gibt sogar eu-weit geltende
rechtliche vorschriften zur kostenoffenlegung, aber da hält
sich bei uns keiner dran. wo kein kläger, da kein richter. der
staat (also unsere politiker) werden nie einschreiten. wo
leiht sich der hans e. aus berlin denn das geld für den
bundeshaushalt. und wer kauft denn hauptsächlich
staatspapiere? noch fragen?

selbstverständlich sollte es möglich sein die Kosten offen zu legen.
Es wäre für manche mögliche VN ein Entscheidungskriterium, wo er sein Geld anlegt.

wir sollten alle dafür sorgen, dass die masse der vn´s nicht
weiter ausgenommen wird. wir sind doch nicht der
selbsbedienungsladen der versicherungen (z.Zt. schon, aber das
kann man ändern).

gleicher Meinung.
doch so weit sind wie hier in D noch nicht.
Grüße
Raimund

Hallo,

es ist ja richtig, dass es englische Lebensversicherer gibt und deren Performance bis zu Beginn dieses Jahrtausends deutlich höher war.

Es ist aber auch so, dass die Risiken höher sind. Es gibt keine Alchimisten. Positiv ist die höhere Kostentransparenz.

Es ist aber immer eine Frage was der Mandant wünscht.Ich sehe nicht, dass das eine immer Richtig und das andere immer Falsch ist. Kunden wollen nicht immer maximale Kohle und das Ergebniss ist nicht garantiert, sondern es basiert auf Hochrechnungen und auf der anschließenden Realität der Auszahlung.

Wer 2000 sein Geld aus englischen Policen ausgezahlt bekommen hat, hat ein gutes Ergebnis erhalten, aus Aktienfonds ebenfalls.

Wer 2002 oder 2003 eine Auszahlung erhalten hat, hat auch andere Zahlen erlebt.

Und in 2004 sind die Anteilsätze reduziert worden.

Viele Grüße

Thorulf Müller

Hallo Thorulf

es ist ja richtig, dass es englische Lebensversicherer gibt
und deren Performance bis zu Beginn dieses Jahrtausends
deutlich höher war.

Es ist aber auch so, dass die Risiken höher sind. Es gibt
keine Alchimisten.

Das ist richtig…nur gibt es Könner und Dilletanten. Leider zählen 99 % der deutschen zur zweiten Kategorie. Das hat sich in den letzten 2 Jahren erwiesen.

Positiv ist die höhere Kostentransparenz.

Auch das ist richtig und wird Zeit, dass das bei uns auch eingeführt wird. Aber diese Transparenz scheut die deutsche Assekuranz wie der Teufel das Weihwasser!

Es ist aber immer eine Frage was der Mandant wünscht. Ich sehe
nicht, dass das eine immer Richtig und das andere immer Falsch
ist.

Auch das ist richtig. Bis Anfang 2002 sang jeder das Hohelied der ach so sicheren deutschen LV. Dann kam die Ernüchterung. Und die Krone: Mannheimer!

Kunden wollen nicht immer maximale Kohle und das
Ergebnis ist nicht garantiert, sondern es basiert auf
Hochrechnungen und auf der anschließenden Realität der
Auszahlung.

Richtig und gerade deswegen ist z.Zt. von 99% der deutschen Versicherungen abzuraten. Sie sind zu unsicher! Was von der gerühmten Sicherheit übrig ist, erkennt man deutlich an der permanenten Absenkung der Mindestgarantie. Was ist eine Kapitalanlage wert, die nur max. 50 % anlegt und davon gerade mal 2,5 % garantiert?
Wenn das eine Bank machen würde, die Kunden würden sie anzünden. Doch weil der Kunde immer noch für dumm verkauft wird, können es die d. Versicherer sich leisten.

Was mich besonders ärgert, ist: vor Jahren, als die Sali (heute Canadalife) und die Suinlife (?) mit fondsgebundenen Tarifen auf dem deutschen Markt erschien, da schien sie: das ist Wahnsinn! Solche Anlageformen sind bei uns nicht drin! Wir sind seriös. Wir investieren zu mindestens 60 % in mündelsichere Anlagen… Dann sahen sie, wie ihnen die Felle davon schwammen und brachten selbst solche „Wahnsinns“ tarife heraus. Doch nicht nur die sind bei den Deutschen fast hopps gegangen, sondern auch die ach so sicheren, mündelsicheren, KLVs!
Genau das gleiche Spiel bei Dachhedgefunds: Erst wird laut geschrieen und dann macht man es selbst. Seit kurzem gibt es LVs. Die in Hedgefunds anlegen. Ob die deutschen aus dem Debakel gelernt haben?

Wer 2000 sein Geld aus englischen Policen ausgezahlt bekommen
hat, hat ein gutes Ergebnis erhalten, aus Aktienfonds
ebenfalls.

richtig. Und wer 2005 seine LV ausbezahlt bekommt genauso: wesentlich mehr als bei deutschen. allein schon durch das Smoothing ist das gewährt. Dazu kommt der immer noch hohe Schlussbonus. Was nicht so gut ist, ist, dass die Boni nur nach Ablauf der Vertragszeit ausbezahlt werden. dies hat z.B. die Financelife nicht. Sie zahlt bei vorzeitiger Kündigung alles aus.

Wer 2002 oder 2003 eine Auszahlung erhalten hat, hat auch
andere Zahlen erlebt.

Das kann einfach aus obigen Gründen nicht sein. Das kann nur dann passieren, wenn vorzeitig gekündigt wird. Und das ist der Haken an den engl. Versicherungen.
Klar sind die Ergebnisse nicht mehr so hoch, wie gewohnt. Es war ja auch schon immer unseriös, englische Versicherungen mit deren Höchstrenditen zu verkaufen (also: Herr Kunde, bei der CM haben Sie eine Rendite von 13,8 %!). Leider machten das die deutschen ebenfalls. Nur war es hier erst recht nicht angebracht. Kannst Du Dich an den Test erinnern, als 2002 (?) FLV und KLV auf ihre tatsächliche Rendite geprüft wurden? Das Ergebnis war erschreckend! Ein Großteil der FLV hatte nicht mal die Rendite der KLV! Aber leider wollten unsere Kollegen nicht hören und verkauften nach der alten Weise.

Und in 2004 sind die Anteilsätze reduziert worden.

Natürlich kochen dien Engländer auch nur mit Wasser. Doch lassen die den Topf nicht so lange auf der Flamme wie die Deutschen! Die eutschen LV machen das, wie es sich gezeigt hat, bis kein Wasser mehr drin ist. Und nun haben sie das Problem, wie sie den Topf wieder voll bekommen. Zum Glück gibt es den Steuerzahler, der ihnen unter die Arme greift und sie stützt.
Ich will mich nicht beschweren, dass das eine Unverschämtheit sei, erst russisches Roulett zu spielen und dann den Staat zur Kasse bitten. Denn wenn wir das nicht machen ist das Ergebnis noch viel schlimmer: 50 % der LV´s wären Konkurs! Und der Schaden wäre noch wesentlich größer.
Abgesehen von unserer Folgeprovision! *g*

Grüße
Raimund

Hallo @-all,
mich würde mal interessieren, wie hoch „darf“ die Aktienquote eines LV-Unternehmens den in D sein?

Darf ein LV-Unternehmen auch sogn. Termingeschäfte warnehmen?

Gruß
Martin