Hallo Leute!
Für ein Praktikum in einer Grundschule in Bayern wurde eine Bekannte an eine Schule verwiesen, die sie mit öffentlichen Verkehrsmitteln nicht pünktlich erreichen kann. Im Detail: Sie kann frühestens um 8:18 die Schule erreichen, früher gibt es keine Bahn/Busverbindung. Sie müsste schon am Abend vorher um 22:00 in den Zug einsteigen, um pünktlich zu sein - nicht akzeptabel. Die Fahrtzeit beträgt mindestens 1 Stunde und 45 Minuten.
Da sie natürlich als Studentin über kein Auto verfügt und auch von ihren Eltern nur den gesetzlichen Mindestunterhalt bekommt, die Fahrkarte aber immerhin mit ca. 13 € pro Tag zu Buche schlagen würde, stellt sich mir dann schon die Frage ob sowas zumutbar ist.
Ist es zumutbar, dass man den Wohnsitz ändert, um sein (unbezahltes!!) Praktikum abzuleisten?
Vielleicht hat jemand von Euch hier Erfahrung?
Gruß
Jimmy
Hallo Jimmy,
den konkreten Fall kann ich nicht kommentieren. Bin weder im Lehramt, noch lebe ich in Bayern. Mir sind aber ähnliche Sitationen aus meiner Zeit als Referendarin im Justizdienst NRW geläufig,… selten so gereist … (Reisen soll ja auch bilden …).
Die Kosten waren damals kein Problem: Die Landeskasse zahlte, ob km-Geld oder Übernachtung samt Spesen (falls zwingend erforderlich).
Ich gehe mal davon aus, dass die Schulleitung über die Dienstzeiten zu befinden hat und dort sitzen meistens auch Menschen …
Eine Freundin ist im Schuldienst einer benachbarten Stadt (ca. eine Stunde Anreise) und dort versucht man, sie nicht unbedingt zur 1. Stunde einzuteilen.
Alles Gute, sine
Hi Sine!
Ich gehe mal davon aus, dass die Schulleitung über die
Dienstzeiten zu befinden hat
Nein, hat sie nicht. Das macht (zumindest beim Lehramt in Bayern) das sog. Praktikumsamt, ne Verwaltungsbehörde. Und Dienstzeiten oder ähnliches interessiert gerade bei Lehrern sowieso niemand … entgegen bekannten Gerüchten.
und dort sitzen meistens auch
Menschen …
Eine Freundin ist im Schuldienst einer benachbarten Stadt (ca.
eine Stunde Anreise) und dort versucht man, sie nicht
unbedingt zur 1. Stunde einzuteilen.
Das ist schön; beim Praktikum MUSS man aber eine best. Stundenanzahl bekommen - und das ist ohne 1. Stunde recht schwierig.
Mfg
Jimmy
Hallo Jimmy,
also an meiner Uni kann das auch vorkommen. Damit muss man rechnen, da es VIELE Lehramtsstudenten hier gibt und zwei Unis in meiner Stadt, die das Fach anbieten. Ich studiere zwar nicht in Bayern aber bei uns kann man auch nen Aushang machen, ob nicht jemand die Schule wechseln möchte. Wenn das nicht klappt, kann man sich an die Uni wenden, die sehen dann ob sie was machen können. Zumindest meine Uni ist dabei meist sehr hilfsbereit und wenn man an der Schule gar nichts ändern kann, dann helfen sie zumindest dabei ne Wohnung zu finden. Wegen den Kosten kann sich deine Bekannte ja mal an den Fachschafsrat wenden, vielleicht haben die ne Idee.
Schönen Gruß
Kel
Hallo Jimmy,
den konkreten Fall kann ich nicht kommentieren. Bin weder im
Lehramt, noch lebe ich in Bayern. Mir sind aber ähnliche
Sitationen aus meiner Zeit als Referendarin im Justizdienst
NRW geläufig,… selten so gereist … (Reisen soll ja auch
bilden …).Die Kosten waren damals kein Problem: Die Landeskasse zahlte,
ob km-Geld oder Übernachtung samt Spesen (falls zwingend
erforderlich).
Im Praktikum werden keine Reisekosten gezahlt, jedenfalls in BaWü nicht. Das muss man sogar unterscheiben. Du denkst vielleicht an alte Zeiten in denen der Stat noch Geld hatte?