Zunahme nur an Bauch/Oberschenkel/Hintern,was tun?

hallo datafox,

im prinzip gebe ich dir recht, aber das impliziert, daß jeder mensch gleich sei und schlank zu sein hat, selbst normalgewicht abzulehnen wäre?

strubbel
N:open_mouth:)

im prinzip gebe ich dir recht, aber das impliziert, daß jeder
mensch gleich sei und schlank zu sein hat, selbst
normalgewicht abzulehnen wäre?

Nein es geht nicht um ein Sollen, sondern um reine Faktenabwägung, die jeder für sich selbst völlig frei entscheiden darf. Kein Gesetz schreibt jemandem vor, wie er auszusehen hat.

Folgende Tatsachen entsprechen der Wahrheit, ob man es nun will oder nicht:

  1. Es gibt Idealvorstellungen und Schönheitsmerkmale, die in jeder Gesellschaft und in jede Epoche vorhanden sind. Sie werden vor allem in den Medien verbreitet. Beim Gewicht ist es hier und jetzt so, daß schlank als schöner gilt als mollig.

  2. Nahezu heder Mensch wird mit gewissen Veranlagungen geboren, die ihn so aussehen lassen, daß er eben nicht dem Idealmaß genügt. Zeige mir den perfkten Menschen - das gibt es nicht! Manche sind von Haus aus eher mollig und andere von Haus aus eher dünner. Normalgewicht hat eine Brandbreite. So wie es große und kleine Menschen gibt, gerade und schiefe Nasen, blonde und rote Haare…

  3. Es ist jedem seine Sache, ob und wie weit er dem Ideal entsprechen will. Es gibt Leute, denen das ohnehin egal ist. Also warum nicht? (Abzustreiten, daß es existiert ist aber meistens Verdrängung!) Wer vom Typ her mollig ist, der kann es bleiben oder sein Gewicht durch bewußte Kontrolle nach unten drücken, damit er trotzdem schlank wird und auch bleibt. Das wird ihm natürlich viel schwerer fallen als einem, der schon als dünner Typ geboren wird. Unter Umständen muß er sogar dauerhaft auf süße, fette usw. Dinge verzichten und darf sich nie voll sattessen, weil er mit einem Gewicht leben WILL, das nicht sein Normalgewicht ist.

  4. Bedenke daß man manche genetische Merkmale gar nicht verändern kann wie zb. die Körpergröße. Wer gern größer oder kleiner wäre, der muß damit leben. Andere Merkmale lassen sich nur medizinisch bzw. operativ korrigieren. Das ist psychisch kein Honigschlecken und kostet darüberhinaus einen Haufen Geld. Ich denke, die Veranlagung zum Dicksein ist da noch viel weniger schlimm als andere „genetische Benachteiligungen“ (horizontally challenged :smile: ?), denn immerhin KANN man dagegen etwas tun, und das auf im Vergleich einfache und billige Weise: Weniger Essen, mehr Bewegung. Leicht und schmerzfrei ist das sicher nicht, aber andere Dinge sind auch nicht leicht und schmerzfrei.

Es liegt also völlig an dir, ob DU mit deiner Veranlagung leben willst und akzeptierst, daß du nicht dem Schönheitsideal entsprichst und Ende der Veranstaltung, ODER ob du es dennoch anstrebst und dafür Unannnhemlichkeiten in Kauf nimmst. Es ist jedem seine Entscheidung! Je nachdem, was einem wichtiger ist.

Disclaimer:
Ich rede jetzt von Molligkeit. Es gibt krankhafte Fettsucht aufgrund interner Fehlfunktionen (ein paar Prozent der Dicken?), die lebensbedrohlich ist. Da ist es dann KEINE „freiwillige Entscheidung wegend er Schönheit“ mehr sondern ein medizinischer Notfall! Das will ich nur noch anhängen.

Gruß
dataf0x

hallo datafox,

wie ich schon sagte: außer in einem detail haben wir den gleichen standpunkt.

strubbel
d:open_mouth:)