Zunehmen-Hormongesteuert oder was?

Hallo zusammen!
jeder hat das doch schon gehört:
„Wo lässt du das alles? Ich brauche Schokolade nur ansehen und habe zugenommen!“
Aber mal im Ernst: Ich habe einen Kumpel, der zieht sich bei großen Burgerketten mindestens das doppelte rein, wie ich. Er ist ein Strich in der Landschaft, obwohl er keinen Sport macht. Klar, er steht den ganzen Tag im Laden, sonst ist er ein Couchpotato.
Ich sitze im Job nur vorm PC, aber dafür maloche ich jeden freien Moment im Garten, gehe mit meinen Hunden gassi oder spiele Handball. Mein BMI liegt trotzdem über 30.
Hat eigentlich schon mal jemand untersucht, ob es da nicht irgendwelche hormonelle oder genetische Veranlagungen gibt? Wenn man das entdecken würde, könnte man doch endlich allen „Dicken“ helfen!
Hat schon mal jemand von einer Studie in dieser Richtung gehört?

Hallo Thorsten,
das Gewicht kann durch Hormon verändert werden!
Meines Wissens sind dies vorallem die Schildrüsenhormone. Hiefür muss die Schilddrüse erkrannt sein. Dein Hausartz oder ein Endokrinologe kann eine Erkrankungen durch eine Blut-Test erkennen.
Jedoch hat eine Schilddrüseerkrankung noch sehr viele andere Symptome, welche in der Regel weitaus schlimmer sind.

Jeder Mensch ist unterschiedlich! Das bedeutet jeder Stoffwechsel arbeitet ein bisschen anderes. Daher kannst du nicht davon ausgehen, dass du genauso viele Kalorien benötigst um dein Gewicht zu halten oder zu verringern wie dein Freund.
Du musst deinen Bedarf an Kalorien, Fett, Vitaminen, Mineralien etc. auf deine Bedürfnisse auslegen.

Gruß

Hallo,

ist zwar keine Studie aber ein Versuch.

http://www.youtube.com/watch?v=dS3HIySm3Gw

Tach,

ja klar, das gilt wissenschaftlich als erwiesen. Zitat:

Es genügt das kleine Wörtchen Ja am rechten Ort zur rechten Zeit. Bei Erwachsenen ist die Heirat der wichtigste Risikofaktor für Übergewicht! Laut offiziellen Daten aus Deutschland sind Ehegatten deutlich fetter als Singles. Wenn man sich nicht zur Annahme durchringen mag, dass sich nur Hängebäuche paaren, bleibt als Erklärung nur, dass die Singles nach der Hochzeit ordentlich zulegen. Klingt ziemlich komisch, hat aber einen simplen Grund: die Hormone.

Die meisten Frauen kennen die Wirkung der Hormone von der Antibabypille. Sie sorgt meist für ein paar Extrapfunde. Aber nicht, weil die Damen nun mit Bärenhunger den Kühlschrank plündern, sondern weil ihr Körper die Nahrung effizienter nutzt. Schliesslich täuscht die Pille dem Körper eine Schwangerschaft vor, und da sind ein paar Reserven in Form von Fettpölsterchen vorteilhaft. Wer dennoch glaubt, «die Hormone» seien nur eine billige Ausrede, sei an die zahlreichen Kälbermastskandale erinnert. Damals spritzten die Mäster ihren Schützlingen Hormoncocktails und verbesserten damit die Futterverwertung um bis zu zehn Prozent.

Hormonelle Veränderungen im Lebenszyklus der Frau gestalten ihre Körperform und ihr Gewicht. Da ist zunächst die Wandlung vom knabenhaften Mädchen zur sexuell reifen Frau mit entsprechenden Fettreserven für etwaige Schwangerschaften. Später hinterlassen die Geburten ihre hormonellen Spuren in den Fettspeichern des Körpers. Wenn sich schliesslich im Klimakterium ein neues Gleichgewicht einstellt, nehmen viele Frauen nochmals deutlich zu. Diese Wandlung der Form, die Zunahme an Fett, ist biologisch «normal» und damit auch «gesund» und nicht das heutige Ideal einer ewig schlanken Frau von knabenhaftem Wuchs.

Merkwürdigerweise bekommen in der Ehe auch die Männer einen «Bierbauch» – ganz ohne Schwangerschaft. Auch hier stecken hormonelle Veränderungen dahinter: Ehemänner und vor allem junge Väter haben deutlich weniger Testosteron im Blut als gleichaltrige Junggesellen. Warum? Weil sie sich dann nicht für andere Frauen interessieren sollen. Schliesslich kann eine Mutter kaum allein für sich und ihren Säugling sorgen. Also hat es die Natur so eingerichtet, dass sich der Vater engagiert. Zu diesem Zweck sinkt sein sexuelles Interesse. Die Gewichtszunahme ist ein unvermeidlicher Nebeneffekt eines sinkenden Testosteronspiegels. Die Folgen von Testosteronmangel sind von der Kastration von Mastvieh hinreichend bekannt: Es wird schneller fett.

Gesamter Artikel zu einigen anderen Faktoren:
http://www.weltwoche.ch/ausgaben/2005-42/artikel-200…

Essen und Trinken sind nur ein Faktor für Gewicht bzw. Figur.

Strubbel
3:open_mouth:)