Ich war , seitdem ich einen Lehrer von mir kennenlernte, fest davon überzeugt, er möge mich. Gestren war er jedoch ganz anders: „Nein, ich habe keine Zeit, stellen sie ihrer Frage in der Übung.“
Und er hat sonst immer Zeit für mich oder sagt mir, ich könne später wiederkomen. Ich bin nun extremverunsichert. Der Lehrer bedeutet mir viel, ich mag ihn total gern, ich fände es schade, wenn er mic nicht mag.
Es ist, als wäre mein ganzes Fundament unter den Füßen weggezogen worden.
Wie soll ich mich jetzt ihm gegenüber verhalten?
Vielleicht hatte er nur einen schlechten Tag? Das dürfen auch Lehrer mal haben. Warte doch erst einmal ab, wie er sich beim nächsten Unterricht verhält. Wenn er dann wieder „normal“ ist, würde ich mir keine weiteren Gedanken darüber machen.
Grüße
Natascha
hallo minje
*gruß!*
ich denke auch, dass das nichts weiter zu bedeuten hatte, und er nur mal nen schlechten tag hatte! „meine“ hatte das auch öfters mal, und ich hab mich dann gleich angegriffen gefühlt. war bzw. ist aber kein grund zur aufregung! am besten sei so wie du immer bist, denn er wird sich keiner schuld bewusst sein, wenn du jetzt plötzlich ganz anders wärst!
bye
yv
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Selbstschutz
Hallo Minje,
Ich war , seitdem ich einen Lehrer von mir kennenlernte, fest
davon überzeugt, er möge mich. Gestren war er jedoch ganz
anders: „Nein, ich habe keine Zeit, stellen sie ihrer Frage in
der Übung.“
Der Lehrer bedeutet mir viel, ich mag ihn total gern, ich
fände es schade, wenn er mic nicht mag.
Vielleicht hast Du ihm dies offensichtlich gezeigt und er möchte aus diversen Gründen (Lehrer-Schüler-Beziehung, bestehende feste Partnerschasft, erliebt dich nicht) einen offiziellen Abstand wiederherstellen.
Vielleicht war seine bisherige Freundlichkeit einfach professionell gemeint und nicht als Flirt etc.
tschuess Marco.
Ich war , seitdem ich einen Lehrer von mir kennenlernte, fest
davon überzeugt, er möge mich.
Ich war davon überzeugt, das er mich mag, nicht, dass er mich liebt.
Gestren war er jedoch ganz
anders: „Nein, ich habe keine Zeit, stellen sie ihrer Frage in
der Übung.“
Der Lehrer bedeutet mir viel, ich mag ihn total gern, ich
fände es schade, wenn er mic nicht mag.Fände ich wirklich schade, aber ich möchte auf keinen Fall, dass er mich liebt.
Vielleicht hast Du ihm dies offensichtlich gezeigt
habe ich nicht
und er
möchte aus diversen Gründen (Lehrer-Schüler-Beziehung,
bestehende feste Partnerschasft, erliebt dich nicht) einen
offiziellen Abstand wiederherstellen.
Vielleicht war seine bisherige Freundlichkeit einfach
professionell gemeint und nicht als Flirt etc.
Ich hätte auch nicht gewollt, dass er es als Flirt meint, dass erwarte ich auch nicht von ihm. Aber das finde ich ja auch so schlimm an der ganzen Sache: Kaum mag eine wbl. Studentin einen männlichen Lehrer- und wird rot( vor Aufregung), dann verstehen das gleich alle falsch und das finde ich total blöd.
Und was ist "professionelle " Freundlichkeit? Ist das die Freundlichkeit, die man jemandem entgegen bringt, den man nicht mag? Soll das heißen, er hat mit meinen Gefühlen gespielt und mich gewissermaßen verarscht? Ich hoffe nicht…
Außerdem fühlt man sich im Studium oft allein. Man hat niemanden zum Reden. Es gibt Tage, da rufe ich bis zu 10mal meine mutter an, bis sie irgendwann sagt:„Jetzt hör doch mal auf.“ Aber irgendwen braucht man doch zum Reden. Da wird man doch mal mit einem Lehrer, mit einem richtigen Menschen aus Fleisch und Blut reden dürfen oder etwa nicht?
Außerdem ist jeder Mensch anders und hat andere Bedürfnisse. Ich bin halt jemand,der gaaaaaanz viel Nähe und Beachtung braucht.
In der grundschule habe ich beides bekommen. Da sind die Lehrer ja auch zu mr gekommen. Und ich habe Belohnungen bekommen, weil ich immer so schnell fertig war.
Dann im Gymnasium habe ich keine Beachtung, keine Nähe und keine Belohnungen bekommen. Selber bin ich „zu blöd“, um Kontakt aufzunehmen. Na, da sind denn meine Leistungen in den Keller gesackt. Und ich musste mich doch sehr aufraffen, um zu lernen.
Jetzt an der Uni war es zu Beginn wie am Gymnasium. Bis ich mir nach meinem Vorpraktikum (an meiner alten Grundschule) die frage stellte: „Ja, muss das denn so bleiben?“ Gut, es hat zwar überwindung gekostet, aber ich bin froh, erfahren zu haben, dass mein Mathelehrer so nett ist.
Und diese NÄHE, dass ist eine der wichtigsten Dinge, die ich momentan brauche. wenn die nicht mehr wäre, dann würden meine Leistungen absacken, dann wäre meine ganze Motivation wie weggeblasen.
Motivation kann ja durch verschiedenes entstehen. Zum einen gibt es die ja so tolle „intrinsische Motivation“, die warscheinlich nur bei Montessorischülern vorhanden ist. Dann gibt es leute, die sollen für ihre Eltern lernen (gut, man muss ja nicht alles verstehen) oder welche die fürden Lehrer lernen…uuuuuuuuuups.Hört sich so ein bisschen blöd an. Man lernt ja schon für die Zukunft, für denn Beruf, aber man lernt ja im Grunde genommen, um vor dem Lehrer gut dazustehen. Wenn man dem Lehrer gegenüber nichts empfindet, gibt man sich dementsprechend weniger Mühe.
Und was mir noch dazu einfällt: man achtet als junges Mädchen ja so ein bisschen aufs äußere. Wenn ich früher mal einen Lehrer hatte, der ordentliche Hosen anhatte, war ich hochmotiviert, wenn ein Lehrer unmögliche Hosen anhatte, war meine Motivation auf dem Nullpunkt.
minje, ich sehe, zwischen uns existiert sowas wie seelenverwandtschaft (ich sag nur: nähe, beachtung usw.) *g*
schönen abend noch
gruß
yv
Hallo Yv,
Nähe und Beachtung will ja eigentlich wohl (fast) jeder. Es wird bloß unterschiedlich damit umgegangen.
Es gibt
- die Personen, die sich unheimlich gut in den Mittelpunkt stellen können und
- diejenigen, die das weniger gut können. Und von denen kommt dann das Gejammer: „Mich beachtet ja niemand.“ Und dann steigt natürlich gerade die Sehnscht danach, endich einmal von irgendjemanden beachtet zu werden.
Gruß, Minje
minje, ich sehe, zwischen uns existiert sowas wie
seelenverwandtschaft (ich sag nur: nähe, beachtung usw.) *g*
schönen abend noch
gruß
yv