Zunge, belegt

Schreieren
Danke, Fritz!
Hättich wohl selber im Duden nachkuken können, aber das hätte ich wohl nicht alles gefunden.
Da tut sich ja wieder was auf, lieber Fritz!
Auch in meim Kluge steht nur was kürzeres, aber immer wieder das „s mobile“ hin.
Da ist ja auch wieder der Kreide-schreiben-Effekt"!
AbernunichvielkleineMöhrchen.
Bin gerade auf der Suche nach den Ingedienzien von Arabien. Ara-bien´? oder Area-bin´von anfang an im Laden? Europa (unser Oiropa) heißt ja auf Türkisch „Avrupa“, auf Arabisch „Auruba“. Nennen wir also Arabien inverso witza „Oirabia“?
Und denn findich beim Stöbern doch auch noch:
„Augustus“ = der Mehrer´, logisch, aber wer denkt darüber in seiner Armut schon nach!!! Augmenter: hochlügen´, luderlich?
Pro Opa: ich schätze mal, meine Fragestellung re „Luder“ haben einige Zeitgenossen besser verstanden als ihr beiden. Mit „verstanden“, pardon, meine ich "nen Draht oder Stengel für haben!

Z pokonje!

Moin, manni

P.S.: was ist „schreieren“?
kreaktiv schreien.

Der Stengel …
ist nun mal keine Verkleinerungsform: Die Stange schrumpft nicht zum Stengel, und sei sie noch so niedlich. Auch der Hinweis auf Mundarten zieht nicht, er führt sogar in die Irre. Wenn der Bayer die Stange verniedlichen wollte, spräche er vom „Stangerl“, der Schwabe vielleicht vom „Stängerle“ (Schwaben an die Front!), keiner aber vom Stängel. Das erinnert mich an unsere Gäste, die ins „Bierstübel“ gehen.

Ich finde es übrigens schade, nein Schade, nein doch schade!,
dass du mit so billigen Argumenten gegen die NDR polemisierst.

Ein Treffer, nämlich die Begründung des ß bzw ss, wiegt den Sack voller Denkfehler, Beliebigkeiten und Absurditäten betreffend Groß- oder Klein- und Getrenntschreibung, von Trennungsregeln gar nicht erst zu sprechen, nicht auf. Wenn Regeln nur noch von Deutschlehrern umgesetzt werden können, ist was faul.

Gruß Ralf

Gelle?

Liebe NDR Verfechter und ADR Präferateusen!
Insbesondere lieber Fritz und lieber Wolfgang!

Was ist es eigentlich, an dem die „NDR“ arbeiten zu müssen meint? Die deutsche Sprache/Schreibe, klar.
Aber welche? Die von heute, klar.
Und endlich die Frage: Was ist „heute“?
Im Unterschied eben zum gestern.
Und was ist nun „gestern“?
Ab wann hat denn „heute“ begonnen?
Können wir an der Sprache des 19ten Jahrhunderts noch arbeiten? Gibt es so eine Sprache überhaupt? Im Unterschied zu der Sprache von „heute“?
Ab wann ist eine Sprache „Sprache“?
Sprache „von heute“, meinich.
Betrifft denn diese Frage
des „heute“ wirklich
nur die Sprache?
But heute nur?

Klar, in der Geschichte einer Sprache besteht öfter einmal die „Notwendigkeit“ sie zu roganisieren. Es ist nur die Frage, ob nach vorne, oder ob „nur“ glättend nach „hinten“.
Was nun "(nach) hinten und was „(nach) vorne“ ist/sei?
Geschichtlich? Wollen wir das ganze nochmal von vorne anfangen? Das ganze oder das Ganze?
Dann müssen wir aber doch die „Evolution“ zurück, oder?
Außer bei dem Text, natürlich.
Oder kommen wir bei der Devolution woanders wieder an?

Es fragt sich nur, ob im Zeitalter der weltweiten Entwicklung einer einzigen „Sprache“, wohl um den Kern Amglisch herum, die Korrekturen an den Alten Sprachen überhaupt noch erwähnenswert/signifikant sind.
Once more ado about LIttle.

Aber, liebe Zeitgenossen, nur weil meine mehrmaligen Versuche zum Heute zu kommen alle im Sande verlaufen sind ob der wenigen und superschlauen Antworten daselbst, bleibt mir und wirklich Interessierten unter uns nichts, als sie in allen Facetten und allen Borden und Börden immer wieder neu auf- und abzurollen.

Tut mir (garnicht) leid,
lieber Schripp!
Tor!!!

P.S.: Zu eurem Thema: Kommt Nachtigall, wie auch Portugal aus dem Gälischen?
Oder wegen dem Lallen ausser Galle?

Die heutige Nachtigall…

Und endlich die Frage: Was ist „heute“?

Der Tag, der um Mitternacht begann?

Und was ist nun „gestern“?

Der Tag, der um Mitternacht endete.

Ab wann hat denn „heute“ begonnen?

Um 0:00 diesen Morgen…

Können wir an der Sprache des 19ten Jahrhunderts noch
arbeiten?

Nein.

Gibt es so eine Sprache überhaupt?
Sicher. Da hat man doch auch gesprochen…

Ab wann ist eine Sprache „Sprache“?

Gute Frage. Da streiten sich die Gelehrten.

Sprache „von heute“, meinich.

Die, die momentan gesprochen wird.

Es fragt sich nur, ob im Zeitalter der weltweiten Entwicklung
einer einzigen „Sprache“, wohl um den Kern Amglisch herum, die
Korrekturen an den Alten Sprachen überhaupt noch
erwähnenswert/signifikant sind.

Auf jeden Fall. Und Gott behüte uns davor, daß Englisch alle anderen Sprachen verdrängt. Was ich übrigens auch nicht glaube.

P.S.: Zu eurem Thema: Kommt Nachtigall, wie auch Portugal aus
dem Gälischen?

Nein. Die „Nacht“ ist vermutlich schon im proto-indoeuropäisch ähnlich verankert gewesen (von daher natürlich AUCH gälisch), die „gall“ ist germanischen Ursprungs.
Portugal hingegen ist lateinischen Ursprungs und kommt vonm den Siedlungsnamen Portus und Cale.

Oder wegen dem Lallen ausser Galle?

Que?

Gruß Kubi