Hallo liebe Experten,
ich hoffe ich bin hier richtig, aber da es bei meiner Frage um
genetische Vererbung geht, hoff ich paßt das zur Medizin!
Und zwar habe ich einmal in einem Buch gelesen, daß es genetisch
bedingt ist, ob ein Kind seine Zunge zu einem U machen kann! (Ich
hoffe man versteht was ich meine) Damals war das aber recht
kompliziert erklärt und ist auch schon ne Weile her! Kann mir einer
von euch etwas einfach erklären, ob beide Eltern das U-Formen
beherrschen müssen, oder nur einer oder gar keiner? Das brennt mir
jetzt schon seit Tagen unter den Nägeln, bin nämlich einer von den
Menschen, die das nicht beherrschen! Und wenn es von den Genen kommt,
könnt ich jetzt das Üben lassen :0)
Hallo Marisa
Es ist ganz offenbar vererbbar. Meine Frau kann die Zunge zusammenrollen, meine Kinder können es auch. Ich kanns nicht, da kann ich noch so lange üben.
Gruß,
Branden
Dankeschön euch allen
Schönen Guten Morgen,
und gleich mal vielen Dank für eure Antworten! Ich möchte eigentlich
schon an die Vererbung glauben, da ich es nicht kann und es aber ganz
toll finde! Jedoch bin ich das Üben leid :0(
Wünsch allen Rollern und Nichtrollern schöne ruhige Tage und ein
schönes Fest, zumindest schöne freie Tage!
in dem Stimmts-Artikel steht nicht drin, daß Zungenrollen NICHT vererbbar sei. Der Artikel legt nur nahe, daß es sich nicht um eine ganz einfach monogene Vererbung handelt, so wie man das in der Schule gerne darstellt. Es scheint weitere modifizierende Gene zu geben. Ein kurze Suche in PubMed lieferte v.a. ältere Literatur, leider waren da nur die Abstracts verfügbar (wenn überhaupt). Jedenfalls scheinen manche Mediziner und Anthropologen in ihren genetischen Studien auch Unterschiede zwischen Populationen festgestellt zu haben. Hier sollte man sich vielleicht Gedanken über Allelfrequenzen (auch der modifizierenden Gene) machen. Im Moment fehlt mir dazu aber die Zeit und die Muße. Sollte ja nur ne Denkanregung sein.
In meiner Schulzeit habe ich in meiner (relativ großen) Familie über drei Generationen mal die üblichen Stammbaumanalysen gemacht. Merkmale: Blutgruppen, PTH-Schmecker/Nichtschmecker, Zungenroller/Nichtroller, Ohrläppchen angewachsen/nicht angewachsen. In unserem Fall sah es nach einer monogenen Vererbung für Roller/Nichtroller aus. Wie gesagt mag da aber die Stichprobengröße eine Rolle spielen. Modifizierende Gene spalten vielleicht in meiner Familie nicht genügend auf, um Abweicher zu finden.
Ich möchte
eigentlich
schon an die Vererbung glauben, da ich es nicht kann und es
aber ganz
toll finde! Jedoch bin ich das Üben leid :0(
Ob du an die Vererbung glaubst oder nicht, ist da
aber egal. Tatsache: es gibt Leute, die’s können,
und solche, die’s nicht können. Üben hilft nichts.
Nur das WARUM ist noch fraglich.
aber egal. Tatsache: es gibt Leute, die’s können,
und solche, die’s nicht können. Üben hilft nichts.
Nur das WARUM ist noch fraglich.
Muss das eben mal aufgreifen…
Ich kann mich erinnern, als kleines Kind habe ich es bei meinem Vater gesehen und war neidisch, dass er es kann und ich nicht.
Ich habe solange GEÜBT, bis ich das Gefühl dafür bekommen habe.
(Die Kirschen fliegen nämlich weiter, wenn man sie mit dieser Technik befördert *g*… Kirsche auf die Zunge, klappen- laden und Schuss )
ohne jetzt deine Zunge gesehen zu haben, ist es schwer
das zu kommentieren. Aber ich wage mal die Behauptung,
dass du zu den Rollern gehörst, wenn es auch bei dir
vielleicht etwas schwieriger war, dahin zu kommen.
Dass dein Vater ein Roller ist, deutet ja auch darauf hin.
Ein wirklicher Nicht-Roller (mein Mann und mein Sohn) kann
so lange üben wie er will, der kriegt maximal eine dicke
Zunge, da geht nichts.
Am besten du untersuchst das mal empirisch und lässt
dir von verschiedenen mal einen vorrollen (oder eben nicht).
Dann siehst du was ich meine.