Zuordnung Kunde->Debitor; Warum nötig?

Warum muss einem Kunden im Regelfall immer ein Debitor zugeordnet sein?

Ich habe
diese Frage von einer Kollegin bekommen und komme nicht auf die
Lösung. Es geht um ein Bestellsystem. Wir haben dort einen Kunden,
der keinem Debitor zugeordnet ist. Dies soll einen triftigen Grund
haben, der für mich aber leider nicht ersichtlich ist. Kann mir da
jemand
helfen?

Gruß

da kann ich leider nicht weiterhelfen

Wenn dem Bestellsystem ein Buchhaltungsprogramm zugeordnet ist, dann muss ein Debitor zugeordnet sein. So können Rechnung bzw. Gutschriften verbucht werden. Wenn keiner zugeordnet ist, ist es nötig im Buchhaltungssystem das Konto anzulegen und zuzuordnen. Falls ein diverser Debitor gewählt werden soll, kann auch dieser zugeordnet werden.

Gruß

Guten Tag!

Ich stecke natürlich auch nicht „drin“ um nachvollziehen zu können, warum jemand entschieden hat, diesen Kunden nicht als Debitor zu führen. Aus handelsrechtlicher Sicht ist es nicht notwendig, Debitoren und Kreditoren zu führen.
Aus meiner Sicht werden Debitoren als Nebenbuch geführt, damit die offenen Posten richtig zugeordnet sind, und damit alle früheren Vorgänge transparent sind. Interessant wird es, wenn man unterschiedliche Debitorengruppen hat: Mitarbeiter, Konzernunternehmen, Ausländer, Banken etc. Da erlauben die Salden auch eine Zuordnung in der Bilanz. Seit letztem Jahr geht es auch um die Umsatzsteuer. Wir sind ein großes Unternehmen und müssen die USt-ID des Kunden bei der USt-VA angeben.

Ich hoffe, das hat Ihnen geholfen.

Viele Grüße
Frank Moser

So ganz klar ist mir die Frage nicht. In der BH gibt es für jeden Kunden ein Debitoren-Konto. Für Kunden, die selten bzw. einmalig auftauchen, nimmt man i.d.R. ein bestimmtes Debitoren-Konto, was z.B. „Diverse Kunden“ heißt.

MfG

Hallo

ich habe gemerkt, dass ich auch nicht so ein Vollprofi bin in Sachen Buchhaltung und muss diese leider unbeantwortet zurückgeben, sorry!

Gruss
Stefan

Ich weiß nicht ob es Ihnen weiterhilft ich habe bei Wikipedia gesucht und folgendes gefunden:

Die Debitorenbuchhaltung (Debitor=Kunde, Schuldner) beschäftigt sich mit der Erfassung und Verwaltung der offenen Forderungen einer Organisation. Der hierzu übergeordnete Führungsbereich wird auch als Forderungsmanagement bezeichnet.
Zusätzlich zur reinen Erfassung der Tatbestände liefert die Debitorenbuchhaltung wesentliche Informationen zur Verbesserung der finanziellen Lage einer Organisation. So werden regelmäßig Außenstände ab einer bestimmten Laufzeit (z. B. > 40 Tage) erfasst, um diese Information für das betriebliche Mahnwesen bereitzustellen und eine Einschätzung des finanziellen Risikos vornehmen zu können.
Falls der Ausgleich der Forderung nach dem betrieblichen (außergerichtlichen) Mahnweg (1. Mahnung, 2. Mahnung mit Kündigungsandrohung, letzte Mahnung) nicht erfolgt, wird der Fall in der Regel an die Rechtsabteilung, externe Rechtsanwälte oder ein Inkassobüro übergeben, die zunächst nochmals eine außergerichtliche Einigung anstreben können. Wenn sich dennoch kein Erfolg einstellt, wird der gerichtliche Mahnweg eingeleitet.
Nicht selten kommt es zur Ausbuchung von Forderungen im Rahmen der Debitorenbuchhaltung, insbesondere dann, wenn der Schuldner zahlungsunfähig (insolvent) ist oder eine Eidesstattliche Versicherung abgegeben hat.
Arbeitsabläufe und Erfolg der Debitorenbuchhaltung hängen häufig von der wirtschaftlichen Konjunktur und der Schuldnerstruktur ab.

Hallo!
Warum dem Kunden kein Debitor zugeordnet werden soll, kann ich nicht sagen.
Die Debitorennummer ist wichtig, damit z.B. aus einer Warenwirtschaft/Bestellsystem die Daten in die Finanzbuchhaltung übernommen werden können und somit die Debitorenbuchhaltung gewährleistet ist.
Somit ist eine genaue Zahlungskontrolle automatisiert möglich.

Viele Grüße

In manchen Programmen wird in der Warenwirtschaft mit Kunden-Nr. gearbeitet, wobei diesem parallel ein Debitorenkonto zugeordnet werden muss, auf welchem die offenen Posten der Buchhaltung geführt werden.
Grundsätzlich kann jeder Kunde auch ein eigenes Debitorenkonto erhalten.

Um die Debitorenkonten aber nicht aufzubauschen werden oft für einmalige Kunden zwar Kd-Nr. angelegt, die Rechnungsverbuchung erfolgt jedoch auf einem diversen Debitorenkonto.

Möglicher weiterer Einsatz für Kommunen oder Firmen mit unterschiedlichen Lieferanschriften oder Bestellern. Diese erhalten wegen der besseren Veranlassungzuordnung eine eigene Kd-Nr… Da die Rechnungen aber zentral von der Verwaltung beglichen werden, wird bei allen zusammen gehörenden Kd-Nr. derselbe Debitor hinterlegt.

Wird also dem Kunden kein Debitorenkonto zugeordnet, kann diese Rechnung nicht ordnungsgemäß in die Buchhaltung integriert / verbucht werden.

Ohne Debitoren-Nr. keine Faktura, kein zuordenbarer Zahlungseingang und keine Abstimmung. Auf dem Debitor werden alle Bewegungen (Rechnungen, Zahlungen, Stornierungen, …) gesammelt. Die Debitoren-Nr. stellt die Konto-Nr. aller Beziehungen zu diesem Kunden dar. Weitere Daten des Kunden (Adresse, …) werden im Stammdatensatz gespeichert.

Hallo Anfrager (ohne Namen),

Sorry, dass ich jetzt erst antworte, aber ich war dienstlich auf Reisen.

Wahrscheinlich handelt es sich um eine Technische Sache. Das Bestellsystem wird so eingestellt sein, dass die Rechnungen in ein FIBU-Programm exportiert werden können. Dabei wird ein Debitor benötigt. Bitte mal in den Einstellungen prüfen. Man kann meistens sagen, dass die Debitornummer der Kundennummer gleich ist (Je nachdem, welchen Kontenrahmen man benutzt).

Die Debitorenbuchhaltung ist nur bei Buchführungspflicht (nach AO) einzurichten.

In meinem Fakturaprogramm habe ich alle Kunden so eingestellt, dass die Debitornr. gleich der Kundennr. ist, obwohl ich damit nichts weiter mache. Ich schreibe damit nur meine RE und fertig.

Ich hoffe, Ihnen damit geholfen zu haben.

Mit freundlichem Gruß
Christl Beckers

kann man im allgemeinen einen debitor so beschreiben, wie auf der seite debitoren.com beschrieben ist?