Zur Bedienung UltraVNC

Hallo

mein Anliegen:
ein Hilfesuchender (Bekanner) soll per UltraVNC-Server Verbindung mit meinem PC (VNC-Viewer, Listen-Modus) aufnehmen - genau so herum.
Dazu fehlt mir offb. nur noch der letzte Schliff.

  • beide PC haben XP Home
  • beide PC liegen hinter Router fritzbox
  • beide Pc haben VNC kpl. installiert
    Frage: Was ist in diesem Fall auf den jeweiligen Seiten zu tun?
    Insbesondere, auf welcher Seite und wie ist das Port-Forewarding zu machen, und wo ist die öffentliche, wo die private IP-Adresse einzutragen, wie ist der Zusammenhang mit Port 5900?
    (Die Anleitungen im Web haben mir diese Lücke nicht geschlossen!)

Danke, wär toll
Siegfried

Hei.

Frage: Was ist in diesem Fall auf den jeweiligen Seiten zu tun?

Der Rechner, der gesteuert werden soll, braucht das Port-Forwarding und eine dynamische DNS-Adresse.
Bei den meisten Providern bekommt man alle 24 Std. eine neue IP-Adresse, d.h. damit kann man nicht arbeiten, weil man sie nicht kennt.
So gut wie jeder Router bietet aber die Anmeldung an einen DnyDNS-Dienst. Dort muss man sich einmal einen Account anlegen, der Router meldet sich dort dann bei jeder Neueinwahl automatisch an.
Erreichbar wäre der andere Rechner dann beispielsweise unter vocasek.dyndns.org.

Insbesondere, auf welcher Seite und wie ist das Port-Forewarding zu machen,

Immer bei der Seite, zu der die Verbindung aufgebaut wird.

und wo ist die öffentliche, wo die private IP-Adresse einzutragen,

Wie gesagt, die öffentliche nirgendwo, weil die sich ständigt ändert.
Die interne IP-Adresse wird für das Port-Forwarding benutzt.
Im Prinzip trägt man beim Router ein, das alle Anfragen auf Port 5900 an die IP 192.168.0.xxx weiter zu leiten sind. Wo und wie genau steht im Handbuch des Routers.
.wie ist der Zusammenhang mit Port 5900?
Das ist der Default-Port von VNC.
Persönliche Paranoia: Ich würde - wo immer möglich! - niemals die Standard-Ports verwenden. Ob VNC, FTP, torrent-Client, privater Webserver, bei mir läuft alles auf anderen Ports. Wenn irgendwo eine Sicherheitslücke bekannt wird, werden die Script-Kiddies ganze IP-Ranges dannach absuchen, aber aus Geschwindigkeitsgründen natürlich nur die Standard-Ports. In dem Falle wird ein VNC auf einem höheren Port (sagen wir mal: 54321) nicht gefunden werden.

Also, wenn du dich mit dieser Paranoia anfreunden kannst: nicht Port 5900 forwarden, sondern einen anderen (vorher schlau machen! Du willst ja auch keinen bekannten Trojaner-Port forwarden :wink: z.B. 54321. Auf der anderen Seite, also im Viewer, gibt man dann als Adresse vocasek.dyndns.org::54321 ein.

Läuft bei mir schon seit vielen Jahren so.

lg, mabuse

Hallo mabuse

danke! eine Antwort die ich brauchen kann

Gruß
Siegfried

hmm
wenn ein portscann erfolgt , dann wird systematisch der port gescheckt .
das sind jetzt nicht soviele lücken , aber wenn dann hilft ein port wechsel auch nicht wirklich.
eher ist die lücke das problem und nicht das auffinden des ports , das macht irgendeine cloud ganz von selbst , wenn sie drumm gebeten wird :wink:

hmm
wenn ein portscann erfolgt , dann wird systematisch der port gescheckt .
das sind jetzt nicht soviele lücken , aber wenn dann hilft ein port wechsel auch nicht wirklich.

Da hast du mich missverstanden.

Natürlich ist der Wechsel des Ports keine Sicherheitsmaßnahme im engeren Sinne.
Aber die Erfahrung lehrt, das bei solchen Lücken eben keine kompletten Portscans pro Rechner gefahren werden, sondern eher eine große IP-Range nur auf den Standard-Port abgeklopft wird.

Oder anderes gesagt: Wenn du bei 65000 Rechnern einfach nur den Port 5900 checkst, ist die Trefferwahrscheinlichkeit erheblich höher, als wenn du bei einem einzigen Rechner alle 65000 Ports abcheckst.

Der Fachmann mag sich bei „Security through obscurity“ mit Grausen abwenden - in der Praxis funktioniert das erstaunlich gut.

eher ist die lücke das problem

Das ist natürlich richtg - lässt sich aber nur mit einer neuen Version beseitigen. Die Frage ist halt, wie schnell kommt die?

lg, mabuse