Zur Menschenhaltung (Katzenhumor)

http://www.jamesshuggins.com/h/hum1/guidelines_for_c…

Viel Spaß :smile:

Grüße
datafox

*hihi*

Mir fehlt da noch:

Umgang mit Gästen

  • Gäste sind ein besonderes Geschenk deines Dosenöffners, denn mit ihnen kannst du Spielen ohne dass sie dich wegjagen (dürfen). Ihre Verwendungszwecke sind vielseitig:
    * Man kann sie als Trampolin benutzen (besonders Nachts), der Rücken des Gastes hält auch 9k Kater aus, da kann man ruhelos drauf rumspringen.
    * Neue Bettmäuse fangen
    * Oder sich so eng um deren Fuß wickeln dass der betreffende Gast nichteinmal mehr aufstehen kann, um ins Bad zu gelangen.

:wink:

Übersetzung
Sodele, da meine Ma kein Englisch kann, musste ich den Text übersetzen. So gut es mir möglich war, habe ich das also auch getan und möchte diesen den weiteren Nicht-Englisch-Verstehern dann auch nicht vorenthalten.
Da Englisch nun nicht gerade meine Spitzendisziplin ist, möchte ich auch darauf hinweisen, dass Verbesserungsvorschläge erwünscht sind. Manche Sachen fand ich gar nicht sooo lustig - was aber eben auch daran liegen könnte, dass ich den Sinn einfach nicht wirklich erfasst habe.

Jetzt viel Spaß… Mücke

Richtlinien für Katzen

Türen:

Erlaube in Deinem Haus keine geschlossenen Türen. Um eine Tür zu öffnen, stelle Dich auf die Hinterpfoten und hämmere mit den Vorderpfoten gegen diese. Ist die Tür geöffnet, ist es aber nicht notwendig sie auch zu benutzen. Nachdem Du eine Tür, die nach draußen führt, geöffnet hast, stell Dich zwischen Tür und Rahmen und denke ausgiebig über verschiedene Dinge nach. Das ist besonders bei kaltem Wetter, Regen, Schnee oder wenn viele Mücken unterwegs sind wichtig. Schwingende Türen sind auf jeden Fall zu vermeiden.

Stühle und Teppiche:

Wenn Du Dich übergeben musst, springe schnell auf einen Stuhl. Ist das zeitlich nicht zu schaffen, gehe auf einen orientalischen Teppich. Gibt es keinen orientalischen Teppich tut es ebenso ein Flokati. Achte während des Übergebens darauf, dass Du Dich rückwärts bewegst, so dass Deine Hinterlassenschaft in etwa so lang ist wie ein nackter menschlicher Fuß.

Badezimmer:

Begleite Besucher stets ins Badezimmer. Es ist nicht nötig, dort etwas zu tun… einfach nur sitzen und starren.

Stören:

Wenn einer Deiner Menschen gerade schwer beschäftigt ist, während der andere faulenzt, bleibe bei dem, der keine Zeit hat. Das nennt man „helfen“, ist aber auch unter dem Begriff „stören“ bekannt. Befolge die folgenden Regeln zum Stören:

• Sitze beim Bewachen des Kochvorgangs hinter dem linken Schuh des Kochenden. Dort kannst Du nicht gesehen werden und hast so die größtmögliche Chance getreten zu werden. Danach wirst Du nämlich auf den Arm genommen und getröstet.
• Bei lesenden Menschen legst Du Dich so nah es geht unter das Kinn – zwischen Augen und Buch – sofern Du nicht gleich quer über dem Buch liegen kannst.
• Wenn sich Menschen um wichtige Unterlagen kümmern oder die Steuer machen, denk an das Ziel die Arbeit zu stören! Zuerst setzt Du Dich auf das Papier, das gerade bearbeitet wird. Wirst Du vertrieben, schau traurig von der Seite auf den Tisch. Sobald die Arbeit weiter geht, schmeiß Dich auf die Papiere, roll Dich herum und zerstreue sie dabei so gut wie Du kannst. Wenn Du das zweite Mal verjagt wirst, schmeiß Stifte, Radiergummis und andere Gegenstände vom Tisch.
• Liest ein Mensch eine Zeitung, springe von hinten gegen dieselbe. Menschen lieben es, sich zu erschrecken.

Spazierengehen:

Springe so oft und so nah wie nur möglich vor die Füße Deiner Menschen. Vor Allem dann, wenn sie im Dunkeln die Treppen hochgehen und etwas Schweres tragen. Oder am Morgen, wenn sie gerade erst aufgestanden sind – das hilft ihnen ihre Koordinationsfähigkeiten zu verbessern.

Schlafenszeit:

Schlafe immer auf einem Menschen. Lege Dich so hin, dass er/sie sich nicht umdrehen kann.

Spielen:

Dies ist ein wichtiger Teil Deines Lebens. Schlafe tagsüber genug, damit Du fit genug für nächtliche Spielereien bist. Weiter unten sind einige der beliebtesten Katzenspiele erklärt, die Du ausprobieren kannst. Dabei ist es enorm wichtig, die eigene Würde zu bewahren. Solltest Du also während eines Spiels einen kleinen Unfall haben, etwa von einem Stuhl fallen oder dergleichen, putze sofort einige Stellen Deines Körpers so als wolltest Du damit sagen: „Das war alles so geplant!“. Menschen fallen jedes Man darauf rein.

Katzenspiele:

• Fang die Maus

Die Menschen versuchen Dir immer einzureden, dass die Beulen in ihrer Bettdecke ihre Hände und Füße wären. Aber sie lügen! In Wahrheit sind das Bettmäuse und man sagt, dass sie die leckersten Mäuse auf der ganzen Welt sind, auch wenn es noch keine Katze geschafft hat, jemals eine zu fangen. Nur die härteste Attacke kann sie lange genug betäuben, damit Du sie unter der Bettdecke erwischen kannst. Vielleicht bist genau DU die erste Katze, die eine Bettmaus probieren kann!

• Der Bergkönig

Dieses Spiel muss mit mindestens einer weiteren Katze gespielt werden. Aber je mehr, desto besser! Einer der schlafenden Menschen ist dabei der Berg, der um jeden Preis vor den anderen Katzen verteidigt werden muss. Alles ist erlaubt! Dieses Spiel eignet sich hervorragend, um neue Taktiken zu entwickeln, wie z.B. den Absprung von der wackeligen Nachttischlampe.

Warnung

Diese Spiele zu übertreiben kann den Rauswurf aus dem Bett oder sogar aus dem Schlafzimmer bedeuten. Sollte ein Mensch dabei wach werden, beginne sofort mit dem Schnurren und schmus Dich an ihn heran. Dies sollte Dir genug Zeit geben, bis er wieder einschläft. Die Katze, die auf einem Menschen sitzt, während so etwas passiert, gewinnt die erste Runde des „Bergkönigs“.

Spielzeug:

Jedes kleine Ding ist ein mögliches Spielzeug. Versucht es Dir ein Mensch wegzunehmen, bedeutet das, dass dies ein besonders gutes Spielzeug ist. Laufe deshalb damit unter das Bett und schaue angemessen beleidigt, wenn der Mensch Dich packt und Dir das Spielzeug wegnimmt. Achte aber immer darauf, wo er es versteckt – so kannst Du es zu einem späteren Zeitpunkt stehlen. Die Zuverlässigsten Quellen für Spielzeug sind Schmink-Kommoden und Papierkörbe.

• Schöne, glitzernde Sachen wie Schlüssel, Broschen oder Münzen sollten so versteckt werden, dass andere Katzen oder Menschen nicht mit ihnen spielen können. Sie sind grundsätzlich gut geeignet mit ihnen Hockey auf glatten Böden zu spielen.
• Baumelnde oder fadenähnliche Gegenstände wie Schnürsenkel, Kordeln oder Ketten geben ebenso tolles Spielzeug ab. Diese sind die beliebtesten Spielzeuge der Menschen, die sie über den Boden ziehen, damit wir uns darauf stürzen.
• Wenn ein Gegenstand unter eine Zeitung oder einen Vorleger rutscht, wird daraus auf magische Weise eine Papier- oder Teppichmaus, die sofort getötet werden muss.

Papiertüten:

In Papiertüten leben Tütenmäuse. Sie sind klein und dadurch, dass sie die gleiche Farbe wie die Tüte haben, perfekt getarnt. Sie sind also schwer zu finden. Aber Du kannst die knisternden Geräusche hören, die sie machen, wenn sie durch die Tüte huschen. Alles darf getan werden, um diese Tütenmäuse zu erledigen – das beinhaltet auch das Zerfetzen der Tüte. Anmerkung: Jede andere Katze, die Du vielleicht in der Tüte findest, darfst Du heimlich von hinten anfallen. Das wird in einem großartigen Fangspiel enden.

Essen:

Um genug Energie zum Schlafen, Spielen und Stören zu haben, muss eine Katze fressen. Fressen an sich ist aber nur der halbe Spaß. Die andere Hälfte ist die, an das Futter heran zu kommen. Katzen haben zwei Möglichkeiten, um an Futter zu gelangen: Den Menschen überzeugen, dass man kurz vor dem Hungertod steht und sofort gefüttert werden muss oder selbst auf die Jagd gehen. Das Folgende sind Regeln zum Futtererwerb:

• Streife mit der Schwanzspitze durch die Teller der Menschen wenn sie gerade essen und achte dabei darauf, dass es niemand sieht.
• Friss nie Futter aus Deinem Napf, wenn Du welches vom Tisch stehlen kannst. Trink auch niemals aus Deiner Wasserschüssel, wenn ein Glas eines Menschen voll genug ist, um daraus trinken zu können.
• Solltest Du selbst draußen etwas gefangen haben, ist es nur höflich, dies andere wissen zu lassen. Bleibe hartnäckig! Dein Essen wird üblicherweise dabei nicht so höflich sein und versuchen zu fliehen.
• Essensreste sind Delikatessen von denen sich Menschen leider nur ungern trennen. Es ist unter der Würde einer Katze, geradeaus um Futter zu betteln, wie es niedere Lebensformen wie z.B. Hunde machen. Aber diverse Techniken stellen sicher, dass der Mensch Dich nicht vergisst. Dies beinhaltet das Springen auf den Schoß des nachgiebigsten Menschen, begleitet von lautem Schnurren, das demonstrative Liegen in der Tür zwischen Küche und Wohnzimmer, das direkte Anstarren und das jämmerliche Miauen und Streifen um die menschlichen Beine, während sie essen.

Schlafen:

Wie bereits erwähnt, muss eine Katze, um Energie zum Spielen zu haben, sehr viel schlafen. Im Allgemeinen ist es nicht schwer, einen gemütlichen Platz zum Einrollen zu finden. Jeder Platz, auf dem Menschen gerne sitzen, ist ein guter Platz, insbesondere dann, wenn der Kontrast zu Deiner Fellfarbe besonders groß ist. Liegt dieser nun noch im Sonnenschein oder neben einer Heizung, umso besser. Natürlich gibt es auch draußen schöne Plätze, aber die haben den Nachteil, dass sie von der Jahreszeit und dem Wetter abhängig sind. Offene Fenster sind da ein guter Kompromiss.

Kratzen:

Es ist ratsam jede Kratzstelle, die Menschen anbieten, zu nutzen. Sie beschützen die Dinge, von denen sie glauben, dass sie ihr Eigentum wären, sehr gut und sie haben fiese Absichten, wenn sie Dich dabei erwischen, wie Du Deine Krallen daran schärfst. Dies heimlich zu tun, wenn sie nicht da sind, bringt nichts, wenn sie gute Beobachter sind. Wenn Du Freigänger bist sind Bäume ganz gut zum Kratzen. Das Krallenschärfen an einem Menschen ist nicht empfehlenswert.

Menschen:

Menschen haben drei primäre Aufgaben: uns zu füttern, mit uns zu spielen und uns Aufmerksamkeit zu schenken und unsere Toilette zu säubern. Es ist wichtig, die eigene Würde zu wahren, wenn Menschen anwesend sind, damit sie nicht vergessen, wer der Herr im Hause ist. Menschen brauchen klare Regeln. Sie können ihnen beigebracht werden, wenn man früh damit anfängt und konsequent bleibt.