hat eigentlich schon mal jemand versucht, von der PKV zurück in die GKV zu kommen (so nach
dem Motto: „Hallo liebe GKV xyz, ich würde gerne zu euch wechseln, bin aber im Moment privat
versichert. Nehmt ihr mich trotzdem?“)?
Mich würde interessieren, ob es GKVs gibt, die einen solchen „deal“ mitmachen würden. Ich
könnte mir nämlich vorstellen, daß die GKVs im Moment durchaus froh über (einigermaßen)
gesunde und gut verdienende Kunden wären, wenn man bedenkt, daß durch die ganzen Einschnitte
durch die Gesundheitsreform viele Leute zu einer PKV abwandern werden.
Schon mal vielen Dank für Erfahrungen und Meinungen zu diesem Thema!
hat eigentlich schon mal jemand versucht, von der PKV zurück
in die GKV zu kommen (so nach
dem Motto: „Hallo liebe GKV xyz, ich würde gerne zu euch
wechseln, bin aber im Moment privat
versichert. Nehmt ihr mich trotzdem?“)?
Klar, das machen bzw. versuchen tausende, wenn die PKV zu teuer wird.
Mich würde interessieren, ob es GKVs gibt, die einen solchen
„deal“ mitmachen würden. Ich
könnte mir nämlich vorstellen, daß die GKVs im Moment durchaus
froh über (einigermaßen)
gesunde und gut verdienende Kunden wären, wenn man bedenkt,
daß durch die ganzen Einschnitte
durch die Gesundheitsreform viele Leute zu einer PKV abwandern
werden.
Jede gesetzliche Kasse, die halbwegs seriös arbeitet wird solche „Deals“ wie Du es nennst ablehnen, des es gibt eindeutige gesetzliche Grundlagen, an die die Kassen sich halten müssen. Desweiteren werden gesetzliche Krankenkasse in regelmäßigen Abständen von den Aufsichtsbehörden geprüft und spätestens da kommt sowas ans Tageslicht.
Schon mal vielen Dank für Erfahrungen und Meinungen zu diesem
Thema!
Hallo Ferdinand und Jörg,
natürlich kann ein PKV Versicherter zur freiwilligen Mitgliedschaft in einer GKV wechseln (natürlich im Rahmen der Vertragslaufzeit). Sie muß Ihn aber nicht annehmen, sondern Sie kann!!! Die GKV handelt somit ihm Rahmen Ihrer Bestimmungen.
natürlich kann ein PKV Versicherter zur freiwilligen
Mitgliedschaft in einer GKV wechseln (natürlich im Rahmen der
Vertragslaufzeit). Sie muß Ihn aber nicht annehmen, sondern
Sie kann!!! Die GKV handelt somit ihm Rahmen Ihrer
Bestimmungen.
Obwohl die eigentlich für die GKV absolut paradox wäre. I.d.R. erhält sie mit einem PKV-Versicherten einen gesunden, jungen und finanzstarkes Mitglied, der das marode System ein wenig unterstützen würde. Hier von der GKV nein zu sagen, halte ich für verfehlt (mal von den Spät-Wechslern mal abgesehen!).
Hallo Falke,
das eigenartige ist, dass trotz massiver Einschnitte in das Sozialgefüge nicht mehr wechseln, als früher auch.
Das kommt evrl. auch durch Aussagen, die gerade wiedrr Jörg machte: „…das machen bzw. versuchen tausende, wenn die PKV zu teuer wird“. Dadurch entsteht die gewünschte Unsicherheit.
Dass die Privaten bei freiwillig versicherten nie in diese Höhen kommen, die die Kassen Verlangen, wird stillschweigend unter den Tisch gekehrt
Die Gründe für einen Wechsel in die GKV sind meist familiärer Art: mehrere Kinder. Die häufigsten sind Einkünfte unter der BBG. Letzterer ist absolut kein Problem: er muss aufgenommen werden. Meist stöhnen diese über den Mehrbeitrag, den sie dann zahlen müssen. Denn erst haben sie einen Beitrag von 300 Euro und dann (weil sie mit 50 Euro unter die BBG-Grenze gerutscht sind) von 550 Euro. Und das auch noch bei schlechterer Leistung.
Grüße
Raimund
das eigenartige ist, dass trotz massiver Einschnitte in das
Sozialgefüge nicht mehr wechseln, als früher auch.
Das kommt evrl. auch durch Aussagen, die gerade wiedrr Jörg
machte: „…das machen bzw. versuchen tausende, wenn die PKV
zu teuer wird“. Dadurch entsteht die gewünschte Unsicherheit.
Das war rein darauf bezogen (siehe vergangene Postings) dass bei sehr vielen PKV die Beiträge im Alter teilweise sehr massiv ansteigen und die Versicherten, dann versuchen, in die "günstige " GKV zurückzu kehren. Die Aussage wahr keinesfalls pauschal gemeint. Falls das so rüberkam; SORRY !!!
Genau aus diesen Gründen wurde ja auch die Grenze „55 Jahre“ ins Leben gerufen, einfach um die Solidargemeinschaft vor solchen Leuten zu „schützen“, die jahrelang nicht einbezahlt haben und dann aber in den Genuß der Solidargemeinschaft kommen wollen.
Und um Martins Frage zu beantworten: Natürlich gibt es Rückkhermöglichkeiten, aber solange das Entgelt über der Bemessungsgrenze liegt, eben nicht. Falls jedoch, aus welchen Gründen auch immer, versicherungspflicht Eintritt, kann eine Rückkehr in die GKV erfolgen.
Gruß Jörg
Dass die Privaten bei freiwillig versicherten nie in diese
Höhen kommen, die die Kassen Verlangen, wird stillschweigend
unter den Tisch gekehrt
Die Gründe für einen Wechsel in die GKV sind meist familiärer
Art: mehrere Kinder. Die häufigsten sind Einkünfte unter der
BBG. Letzterer ist absolut kein Problem: er muss aufgenommen
werden. Meist stöhnen diese über den Mehrbeitrag, den sie dann
zahlen müssen. Denn erst haben sie einen Beitrag von 300 Euro
und dann (weil sie mit 50 Euro unter die BBG-Grenze gerutscht
sind) von 550 Euro. Und das auch noch bei schlechterer
Leistung.
Grüße
Raimund
hallo Jörg,
der Fehler, den viele machen, ist, dass sie Topp-Leistungen mit Grundversorgung vergleichen.
Die Kassen bieten nun mal nur die Grundversorgung (ist auch so gedacht gewesen).Wenn nun ein Privatversicherter ebenfalls nur Grundversorgung in der Privaten abschließt, wird er nie in die Verlegenheit kommen, dass er über den Beitrag der Kassen kommt.
Macht er das gleiche wie dir Kassen, eine Selbstbeteiligung (die die Kassen schon seit vielen jahren haben: hier nennt es sich Zuzahlung), dann kann überhaupt nichts mehr passieren. Dazu kommt noch, dass die Tarife, die im Alter sehr teuer wurden, aus alten Zeiten stammen. Die heutigen können nicht mehr über Gebühr ansteigen: der Versicherte zahlt 2 altersrückstellungen. Diese Bewirken eine starkes Eindämmen der Anpassungren im Alter.
In Zukunft wird sich sowieso noch etwas ändern: die Wechselmöglichkeit ist dann wesentlich einfacher: die Altersrückstellungen werden mit großer Wahrscheinlichkeit bei Wechsel mitgenommen mitgenommen. Damit ist ein echter konkurrenzkampf unter den Private gegeben. Solche Anpassungen wie die Münchener es machte, sind dann nicht mehr möglich: die Gesellschaft wird ihre VN verlieren.
Dazu noch die Möglichkeit des Standarttarifs und der VN ist absolut sicher vor Preissteigerungen im Alter.
Ein Problem haben leider alle VN: warum kann niemand über den Schatten springen und eine Selbstbeteiligung akzeptieren? In der kasse sagt niemand was zu den zuzahlungen. Bei den Private schreit jeder nach 100 % Erstattung und Topp-Leistungen. Will aber Beiträge haben, die nur mit höheren SB möglich sind.
Die eierlegende Wollmilchsau ist noch nicht erfunden.
Grüße
Raimund
In Zukunft wird sich sowieso noch etwas ändern: die
Wechselmöglichkeit ist dann wesentlich einfacher: die
Altersrückstellungen werden mit großer Wahrscheinlichkeit bei
Wechsel mitgenommen mitgenommen. Damit ist ein echter
konkurrenzkampf unter den Private gegeben.
War dies nicht früher mal so und wurde dann von der alten Regierung wieder eingestellt. Damals konnte man doch seine Rückstellungen mit zur neuen PKV nehmen und so den Beitragssteigerungen ein klein wenig entgegen zu wirken. Derzeit ist man ja auf Gedei und Verderb an eine Gesellschaft gebunden, möchte man seine Rückstellungen nicht verlieren (was ich eigentlich juristisch nicht für sauber halte!).
hallo Falke,
also ich bin seit 1978 in dem Geschäft. Doch dass jemand seine AR mitnehmen kann war in der Zeit nie.
Die Mitnahme wird m.M. kommen, so sicher wie das Amen in der Kirche - noch vor 2006.
Es ist die einzige Abwehr der sog. Bürgerversicherung, eine Vorstufe zum Kommunismus.
Die wäre allerdings das Ende einer vernünftigen Versicherung und zugleich ein Anstieg der Arbeitslosen um mindestens 20 %
Da sollte man besser gleich auswandern.
wenn die Mitnahme der Alterungsrückstellungen möglich werden sollte… ich zweifel dies aus kalkulatorischen Gründen für nicht durchziehbar und zudem halte ich es auch nicht für verfassungskonform (Thema: Solidargemeinschaft)…
auf jeden Fall… die Tarife müssen gänzlich umkalkuliert werden, da nun Stornogewinne nicht mehr anfallen und zudem Preisdumping zwecks Einsteig in die PKV betrieben werden kann…
z.B. weiß ich, dass ich ein gut funktionierenes Kapitalmanagement habe… also locke ich 100 Mio rein und das unter Preis… den Verdienst habe ich… aber der Verlust ist kalkulierbar.
da stimmt nicht ganz
warum wird hier das gerücht der besseren Leistungen aufrecht erhalten, wenn die wir vor ein paar Tagen festgestellt haben, dass die Haushaltshilfe z.B. NICHT bezahlt wird. bei der total familienunfreundlichen PKV-Lösung ist das nämlich nicht StandarDDDDDDD.
Vorschlag…
Hallo Matthias,
Du bleibst in der GKV und die anderen, die den Vorteil erkannt haben gehen in die PKV, ok?
Es ist sinnlos mit jemanden zu diskutieren, der einen relativ unwichtigen vermeintlichen Negativpunkt über alles andere stellt.
Dir geht es doch nur um eines: Zoff zu machen und Dir selbst zu beweisen, wie klug Du gehandelt hast, dass Du in der Kasse bleibst.
Ist ja ganz in Ordnung. Ein Trabbi fährt auch auf 4 Rädern!
Also beenden wir die Diskussion, sonst gleitet sie ins lächerliche ab.
Ich habe zu einer Fortführung kein Interesse mehr.
Hallo Marco,
ich sende Dir ein E-Mail eines Versicherungsmathematikers, das ich vor 2 Tagen erhalten habe.
Damit Du weisst, wer das ist und ob er überhaupt qualifiziert für so etwas ist, dazu seine Homepage, ok?
ich kann dir noch ein Beispiel aufzählen: Kur. Dieser Baustein ist nur in den besseren Tarifen der PKV enthalten, bei der GKV aber standardmäßig.
Also hast du wirklich eine Superentscheidung getroffen…
Gruß
Marco
PS: Ich lasse mir derweil meine Inlays zu 100% bezahlen, erhalte 75% meiner Brillenkosten und bekomme auch den Heilpraktiker bezahlt. Das Geld, was ich für eine Haushaltshilfe zahlen müsste, würde bei den Einsparungen locker abfallen.