Zurück zur Kirche

hallo sunny

Noch was: Muss man jeden Monat Steuern zahlen, damit man
seinen Glauben vertreten kann? Muss man Kirchenmitglied sein,
um an Herrgott glauben zu können? Muss man in die Kirche
gehen, um zu ihm beten zu können?

Die beiden Menschen sind auch nach Ihrem Austritt weiterhin
gläubige Menschen, sie wollen nur nicht dafür zahlen müssen,
um glauben zu dürfen!

Diese Fragen sind doch wohl nicht ernst gemeint?
Aber dennoch: Um an HERRGOTT glauben zu können, mußt du zahlen und auch Kirchenmitglied sein. Dann bringt man dir bei, wie und an was zu glauben und wie mit evtl. auftretenden Glaubenszweifeln umzugehen sei. Auch das Beten unterliegt Regeln, die nur den Mitgliedern zugänglich sind. Auch stehst du als Mitglied unter dem Schutz der Organisation (ohne Aufpreis), damit du nicht von Unwürdigen umringt wirst bei dem Empfang der heiligen Hostie am Sonntag.

Sie (die Kirchen) erlauben aber auch das Beten außerhalb ihrer Räume, und das kostet dann nichts extra. Es sollte allerdings den Vorschriften entsprechen, sonst hört der HERRGOTT nicht hin.
Es gäbe noch eine Menge mehr anzumerken, aber das ist dann für Fortgeschrittene.

Wenn du allerdings beschließt, dich einem anderen Gott (oder ihr) anzuschließen, einen, der einfach nur da ist, der das reinste Wohlwollen und die unendliche Güte IST, dann genügt ein kurzer Anruf, der ist kostenlos. Wenn du dann ohne jede fachliche Anleitung einfach hinhörst, kommt per Gefühlsanrührung eine direkte Antwort zu dir. So einfach von du zu du.

Bei manchen Menschen haben die Kirchen es nicht geschafft, diese kostenlose Leitung zu verstopfen mit ihren endlosen Ritualen und Vorschriften. Das ist dann sehr schön für den Menschen, aber dummerweise zahlt er dann für eine Leistung, die eigentlich verschenkt wird. : )
Liebe Grüße, Geris

hi auch,

ich habe nur sachlich etwas richtig gestellt, nicht debattiert:smile:. ob das jetzt gut oder schlecht ist, was ich dargestellt habe, will ich hier an dieser stelle gar nicht diskutieren. ich habe da keine endgültig abgeschlossene meinung zu und sehe pro - und contraargumente, die beides etwas für sich haben.

grüßli,

barbara

Guter Konter :wink: owT

Bei mir mit 20 Zentimetern und bei dir mit nur 12 MILLImetern
:wink:

Aber 20 Zentimeter Durchmesser wäre doch wohl etwas übertrieben oder :wink:

Wer glauben will, muss dran glauben! (owt)
.

Danke … Der Termin beim Pfarrer ist ein guter Tip!

Wie fern muss man der Kirche sein, um darauf nicht selber zu
kommen?
Und wie sinnlos ist ein Beitritt zur Kirche unter diesen
Umständen?

dieser Gedanke liegt wohl nah, aber wenn man in das Evangelium schaut, oder in die Gottesknechtslieder bei Jesaja " das geknickte Rohr" etc. …???
Welche Mensch will sich erlauben eine solche Entscheidung zu fällen (ich meine Verweigerung des Kircheneintritts). Das der Pfarrer zuvor ein paar Gespräche führt ist - hoffe ich - selbstverständlich

Noch was: Muss man jeden Monat Steuern zahlen, damit man
seinen Glauben vertreten kann? Muss man Kirchenmitglied
sein, um an Herrgott glauben zu können? Muss man in die
Kirche gehen, um zu ihm beten zu können?

Wenn jemand mit solch dummen Sprüchen daherkommt, würde ich –
wenn ich der Pfarrer wäre – einen Beitritt glatt ablehnen.
Rolf

Noch was: Muss man jeden Monat Steuern zahlen, damit man
seinen Glauben vertreten kann? Muss man Kirchenmitglied sein,
um an Herrgott glauben zu können? Muss man in die Kirche
gehen, um zu ihm beten zu können?

Nein, das muß man alles nicht. Man muß aber auch nicht vor dem Altar gestanden haben, um sich als Paar zu fühlen. Man kann sogar seine Kinder mit christlichen Werten erziehen, ohne sie getauft zu haben.

Die beiden Menschen sind auch nach Ihrem Austritt weiterhin
gläubige Menschen, sie wollen nur nicht dafür zahlen müssen,
um glauben zu dürfen!

Fakt ist, daß man in Deutschland als Mitglied der Kirche Steuern zahlt. Das kann man gut oder schlecht finden, aber so ist es nun mal. Glauben kann man auch ohne das.

Deine Frage zieht für mich unangenehm in die Richtung: Wasch mir den Pelz, aber mach mich nicht naß.

Gruß
mowei

Hallo allerseits,

sicherlich hat das staatliche Einziehen des Geldes für religiöse Zwecke in einem säkularisierten Staat einen komischen Beigeschmack. Und man kann auch darüber diskutieren, ob der Beitrag zu hoch ist, der eingezogen wird, und ob er an die richtigen Stellen kommt.

Aber bei der Mentalität, die sich hierzulande breitmacht, befürchte ich, daß bei Kirchenfinanzierung auf freiwilliger Basis die Kirchen arm wie die eigene Maus wäre. Man nimmt eben gerne was mit, aber kosten darf es möglichst nichts. Man sieht es an diesem Artikel.

Ich kenne einen Fall, wo eine Kollegin sich während einer Findungsphase einer freien Kirche anschließen wollte. Sie akzeptierte auch, daß sie den sogenannten Zehnten abzuführen hatte. Nur als der Gemeinevorstand ihr sagte, es beziehe sich aufs Bruttogehalt, während sie ihn vom Netto zahlen wollte, war die Mitgliedschaft schnell beendet. So betrachtet ist die Kirchensteuer noch recht günstig.

Gruß
mowei

Ich gebs zu, …
… lieber Thorsten, dass dies eine ganz
«menschliche» Reaktion war, fern jeden
seelsorgerlichen Tiefgangs.
Ich hielt es trotzdem nicht völlig unangebracht,
es so zu posten, im Sinne eines «Hey, wacht doch
mal auf …!»

Rolf