zusätzliche Mülltonne verbieten?

Hallo Susanne,

ich glaube, ich lebe bei der Müllabfuhr dann doch im
Schlaraffenland.
Wir haben eine Müllgebühr, die sich auf die Personenzahl auf
einem Grundstück bezieht. Ein Grundstück/Wohnhaus mit z.B. 7-9
Personen zahlt für Biomüll 120 Ltr. , 14 tägige Abfuhr 43,00
€/Jahr, für den Restmüll 240 Ltr. 4-wöchentliche Abfuhr 154,00
€/Jahr. Für Papier haben wir eine Tonne. Sie ist kostenlos.
Unser Landkreis hat dies damit begründet, dass durch die
fehlendne Rohstoffe Papier derart günstig verkauft werden
kann, dass die Bürger nicht extra belastet werden müssen. Und
je nach Bedarf kann ich Sperrmüll per Internet zur Abholung
anmelden. Kostet mich nichts. Kühlschränke und E-Geräte
allerdings müssen bei Abholung gezhalt werden. Bauschutt darf
nicht in die retsmülltonne und Gras/Gartenabfälle müssen auf
die Mülldeponoie. Die Hinbringung und Ablagerung ist auch
kostenlos.

Hallo Günther, was wir genau bezahlen kann ich gar nicht sagen, denn das geht über die Nebenkosten, sind glaub ich zusammen gut 200-250Eu im JAhr pro Wohnung, weil dabei aber auch immer eine Umlage für die Doofen dabei ist, die zB. Papier in Plastiktüten sammeln und komlett wegwerfen oder jene die die gelbe falsch befüllen, was dann eine Sonderabfuhr nötig macht. Aber ich krieg öfters mal Infos aus dem Leben einer Wobau, da mein Schwiegerpa da arbeitet.
Bei Einzelhäusern ist es eben auch so, die bekommen allerdings pro Monat einen gelben Sack für lau, der reicht allerdings natürlich nie, also muss man sich dann zusätzliche Rollen mit Säcken bei der Stadt kaufen. Für die ist der Biomüll auch immer ein großes thema, denn die tonne muss sein, auch wenn Kompost vorhanden und auch wenn die Stadt unmögliche "was kommt in den Biomüll"Flyer verteilt (incl. Fleisch-Fisch-und Essensreste, wo jeder Komposter panik kriegt wenn das auf seinen Haufen kommen würde und was den Biomüll erst so richtig eklig macht), meine eltern tun da zB. nur übermässigen Grünabfall rein (vom RAsenmähen oder Baumschnitt)und lassen den alle 4 Wochen mitnehmen (gabs erst auch Protest von der Müllabführ, aus hygienischen Gründen sollte die anfangs unbedingt wöchentlich abgeholt werden, inzwischen gibts auch 14tägig oder eben 4Wochen)
Ansonsten gibts aber auch Gratismüll, wie Sperrmüll, wo man aber aufpassen muss, dass am Morgen auch wirklich noch das da steht, was man abends rausgestellt hat, denn was nicht auf der Anmelde-Karte (geht auch online oder eben klassisch) steht wird ggf. liegengelassen.
für Sondermüll fährt son Bus rum, der einmal im Monat „in der Nähe“ parkt, alternativ gibts bei der Feuerwehr eine Annahmestelle, Elektro ist auch gratis, sofern in haushaltsüblichen Mengen dirket abgeliefert wird (wenn man also im Bekanntenkreis sammelt, dann ist es sinnvoll wenn immer jemand anders fährt, denn man muss Namen und Anschrift hinterlegen, der dritte TV im Jahr kann sonst problematisch werden.)Aber selbst Kühlschränke sind inzwischen Kostenlos.Bauschutt ist ähnlich aber ohne Namen mein ich, auch Sperrmüll der sich mengenmässig nicht für eine Abholung lohnt, für Grünabfälle werden öffentliche Container zur Saison aufgestellt, für Tannenbäume gibts entsprechend Sammelplätze, beide werden eben zu einem bestimmten Termin abgeholt, so dass max 3 Tage Zeit ist, das loszuwerden.

Ich glaub ich hab jetzt alles
Gruß Susanne

wo liege ich falsch ? Ich habe hingewiesen, dass Papiertonnen
nichts mit dem Grünen Punkt zu tun haben,

Hallo Günter,
die blauen Tonnen sind für die Entsorgung von Verpackungsmaterialien aus Papier und Pappe, die den gründen Punkt tragen. Wie kommst du dann darauf, dass sie mit dem grünen Punkt nichts zu tun haben? Die blauen Tonnen sind praktisch eine Gemeinschaftstonne von entsorgungspflichtiger Körperschaft (Stadt oder Landkreis), die für das sonstige Papier zuständig ist und dem DSD, das für Papier mit dem grünem Punkt zuständig ist.
Grüße
Ulf

Hallo,

ich kenne die „Blaue Tonne“ so. Zeitungen, Pappe und Kartons dürfen entsorgt werden. Mir ist Deine Behauptung, dass es sich um Verpackungsmaterialen handelt, die den Grünen Punkt tragen völlig unbekannt. Letztlich gehören z.B. Tetra-Packungen nicht in die Blaue Tonne. Möglicherweise wird regional oder gar örtlich dieses Thema in völlig anderen Formen behandelt.

Gruss Günter

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Hallo Günter,
habe ich etwas davon geschrieben, dass Verbundstoffe in die blaue Tonne gehören? Tetrapacks gehören natürlich in die Gelbe.
Die Rede war nur von Papier und Pappe mit dem grünen Punkt.
Schau mal beim Einkaufen besser hin oder mal in den Vorratsschrank. Bestimmt hast du eine Pappschachtel für Salz oder eine Zuckertüte aus Papier. Die tragen den grünen Punkt und gehören in die blaue Tonne. Dieses Mischpapier ist nicht so wertvoll wie z.B. Zeitungen. Die Entsorgung hast du beim Einkauf schon bezahlt.
Grüße
Ulf

ich kenne die „Blaue Tonne“ so. Zeitungen, Pappe und Kartons
dürfen entsorgt werden. Mir ist Deine Behauptung, dass es sich
um Verpackungsmaterialen handelt, die den Grünen Punkt tragen
völlig unbekannt. Letztlich gehören z.B. Tetra-Packungen nicht
in die Blaue Tonne. Möglicherweise wird regional oder gar
örtlich dieses Thema in völlig anderen Formen behandelt.

Gruss Günter

wo liege ich falsch ? Ich habe hingewiesen, dass Papiertonnen
nichts mit dem Grünen Punkt zu tun haben,

Hallo Günter,
die blauen Tonnen sind für die Entsorgung von
Verpackungsmaterialien aus Papier und Pappe, die den gründen
Punkt tragen. Wie kommst du dann darauf, dass sie mit dem
grünen Punkt nichts zu tun haben? Die blauen Tonnen sind
praktisch eine Gemeinschaftstonne von entsorgungspflichtiger
Körperschaft (Stadt oder Landkreis), die für das sonstige
Papier zuständig ist und dem DSD, das für Papier mit dem
grünem Punkt zuständig ist.
Grüße
Ulf

Hallo Günter,
habe ich etwas davon geschrieben, dass Verbundstoffe in die
blaue Tonne gehören? Tetrapacks gehören natürlich in die
Gelbe.
Die Rede war nur von Papier und Pappe mit dem grünen Punkt.
Schau mal beim Einkaufen besser hin oder mal in den
Vorratsschrank. Bestimmt hast du eine Pappschachtel für Salz
oder eine Zuckertüte aus Papier. Die tragen den grünen Punkt
und gehören in die blaue Tonne. Dieses Mischpapier ist nicht
so wertvoll wie z.B. Zeitungen. Die Entsorgung hast du beim
Einkauf schon bezahlt.

Hallo,

Zu meiner Schande sei gesagt, dass ich nach Deiner Mail erstmals mir
die Verpackung angesehen habe. Über die Frage, wie hier Trennung zusätzlich erfolgt, muß ich mich noch besser informieren.

Gruss Günter

Hallo,
wenn oefters das restliche Papier aufgeweicht im Pappkarton daneben steht, wird der Vermieter auch aufgeweicht. Danach zur neuen Tonne laecheln und wieder schoen aufraeumen.
Gruss Helmut

Hallo,

In einem Mietshaus mit zwei Parteien ist eine Papiertonne
nicht ausreichend. Eine zusätzliche Tonne will der Vermieter
nicht erlauben, weil es seiner Meinung nach unschön aussieht.
Darf er wirklich eine zweite Tonne verbieten? Wo soll man denn
dann seinen Papiermüll lassen?

wie groß ist die Tonne denn, das euch diese nicht reicht?
Im Vierparteienhaus mit insgesamt 6 Personen reicht uns eine Tonne mit 120 Litern für Papier (zusätzlich eine Tonne für Grünabfall mit 25 Liter und eine Tonne für Restmüll mit 50 Liter).

Falls die Kosten sich nicht merklich erhöhen (ist ja in jeder Stadt/Landkreis irgendwie anders), könnte ja eine größere Tonne helfen

oder

zur Papiermüllvermeidung ein Aufkleber
„bitte keine Werbung einwerfen“ am Briefkasten??!!

Gruss
Sid