Zusammenarbeit Banken und Versicherung

Habe mal eine allgemeine Frage:
Es ist ja nun so, dass viele Banken sich mit Versicherungen zusammen getan haben. Mir fällt nun immer wieder auf dass die Versicherungsberatung u.a. auch von den Bankangestellten geführt wird und ich den Anschein habe und auch schon so „durch die Blume“ gehört habe dass aufgrund von dieser Kooperation die Banken auch verpflichtet sind eine gewisse Anzahl an Versicherungen an Mann/Frau zu bringen. Immer wieder werden wir bei unseren Banken mit Versicherungsangeboten konfrontiert und bei uns nachgehakt ob wir nicht schon die ein oder andere Versicherung haben oder ob wir uns nicht mal beraten lassen wollen etc… Zum, Teil muss ich ehrlich zugeben, empfinde ich das als lästig. Vor allem dann wenn man immer wieder auf das ein-und selbe angesprochen wird. In wie weit ist nun was Wahres dran, dass die Banken -ich sags mal vorsichtig- ,eine gewisse Anzahl an Neuaufträgen für die Versicherungen „beschaffen“ müssen???

Hallo,

wird. In wie weit ist nun was Wahres dran, dass die Banken
-ich sags mal vorsichtig- ,eine gewisse Anzahl an Neuaufträgen
für die Versicherungen „beschaffen“ müssen???

wenn es Kooperationen gibt, gibt es genauso Zielvereinbarungen wie innerhalb der gleichen Allfinanzgruppe (also bspw. ING, Allianz, Fortis) oder zwischen Vorgesetztem und Mitarbeiter.

Gruß
Christian

Beispiel Post
Hallo.

Ein gewisser Zusammenhang zwischen manchen Bank- und Versicherungsprodukten lässt sich aber nicht vermeiden (Hausfinanzierung + Feuerversicherung evtl. noch Lebensversicherung). Im übrigen haben gerade Verbundpartner (Sparkasse + LBS; VoBa + R+V + Schwäbisch Hall, etc.) untereinander schon gewisse Zielvorgaben oder auch Prämien- und Wettbewerbsausschreibungen.

Weitaus nerviger und schlimmer finde ich es, wenn ich bei der Post bin und dort z.B. mit meiner Sparkassenkarte eine Nachnahme zahle und ich dann gleich noch auf die doch so viel günstigeren und besseren Konditionen der Postbank gegenüber der Sparkasse angesprochen werde. Sollte es dann beim nächsten Mal Paketabholen nicht das Bankprodukt sein, dann ist es halt der Handyvertrag oder eine „Lotto-Dauerkarte“…

Ich glaube da gibt es noch hundert weitere solcher Beispiele!

Grüße

Hallo,
was soll ich sagen: Es ist deren Job, Finanzprodukte an den Mann oder die Frau zu bringen.

Abhängig von der Eigentümerstruktur der Bank gibt es „härtere“ oder „weichere“ Vereinbarungen zwischen der Bank und der Versicherung, letztlich sollen die Damen und Herren Bankberater aber auch Versicherungsprodukte verkaufen. Für die Bank sind Provisionseinnahmen (u.a. aus Versicherungen) neben den Zinseinkünften ein wichtiger Ertragsfaktor und das ist auch der Grund, warum das alle Banken machen.

Dass Dich die Ansprache „nervt“ hat meiner Meinung nach eher damit zu tun, wie das ganze von Statten geht und genau da trennt sich die Spreu vom Weizen der Verkäufer. Gute Verkäufer nerven nicht, sondern bekommen es hin, dass Du Dich genau dort (und nur dort) gut aufgehoben fühlst.

Viele Grüße
Andreas

Weitaus nerviger und schlimmer finde ich es, wenn ich bei der
Post bin und dort z.B. mit meiner Sparkassenkarte eine
Nachnahme zahle und ich dann gleich noch auf die doch so viel
günstigeren und besseren Konditionen der Postbank gegenüber
der Sparkasse angesprochen werde. Sollte es dann beim nächsten
Mal Paketabholen nicht das Bankprodukt sein, dann ist es halt
der Handyvertrag oder eine „Lotto-Dauerkarte“…

Auf Lotto mit System hat man mich bei der Post schon angesprochen und das nervt langsam.

Grüße