Zusammenhang zw. Muskelkrämpfen und Hyperglykämie

Hallo zusammen,
als Typ1-Diabetiker (bin 22, Diabetes seit 17, guter HbA1c) habe ich es öfters mit leichten, gelegentlich auch mit etwas schwereren Überzuckerungen zu tun. Was mich in solchen Situationen arg belastetet, sind üble Muskelkrämpfe, die sich bei mir auch schon bei leichten Überzuckerungen (ab ca. 140mg/dl) bemerkbar machen. Mit steigendem Blutzucker (BZ) treten diese dann auch immer heftiger auf. Eigentlich ist der ganze Körper davon betroffen, aber am deutlichsten spüre ich sie im Hand-, Mund- und Beinbereich.
Balle ich z.B. meine Hand zu einer Faust, verkrampfen meine Finger und ich kann die Faust erst nach kurzer Zeit wieder lösen.
Oder beiße ich meine Kauleisten zusammen, dann verkrampft die komplette Kaumuskulatur und ich krieg den Mund nicht mehr auf:-/
Sobald ich meinen BZ mit Insulin wieder „normalisiert“ habe, verschwindet diese Krampfbereitschaft dann auch wieder.

Nun frage ich mich natürlich, was genau der überhöhte BZ im Körper bewirkt, damit es zu solchen Krämpfen kommt? Kann es sein, dass bei hohen BZ-Werten das Elekrolytgleichgewicht im Körper gestört wird?? Ein Zuviel an Glucose im Blut beeinflusst doch sicherlich auch die Osmolarität im extrazellulären Raum??
Oder gibt es andere plausible Erklärungen für das Auftreten von Muskelkrämpfen bei einem überhöhten BZ??

Freue mich auf hoffentlich viele Antworten:smile:
Lieben Dank

Hallo Stonelee…

Der Hauptgrund ist, schätze ich mal, Magnesiummangel…Warum?

Ein steigender Blutzucker hat auch zufolge dass deine Nieren erhöhte Bereitschaft haben diesen Überschuss so bald wie möglich auszuscheiden. Damit geht aber auch Wasser verloren und somit eben auch Mineralstoffe wie Magnesium…Falls das öfter vorkommt bitte auch Arzt konsultieren denn es kann eben ein Hinweis sein auf erhöhte BZ Werte und das darf eben nicht vorkommen bei Diabetikern…

Gruss Firdevsii