Musikbearbeitung ist bei mir größtenteils aufgenommene Sachen
(Geräusche, Musikchoraufnahmen) vom Minidisc über Soundkarte
einzuspielen, die wav zu schneiden, eventuell paar
Störgeräusche lindern, Lautstärke anpassen, und dann zum
archivieren als mp3 oder ogg zu speichern bzw. dann in
Videobearbeitung verwenden. Meinst Du, für diesen Zweck reicht
die onBoard Spundkarte nicht aus?
Ja klar. Die Wandlungsqualitäten von so Onboard-Soundzeug und dann auch noch analog über 3,5er Microklinke sind zwar sicher ned toll, aber für den Heimgebrauch reicht das schon. Sollen ja keine hochwertigen Opernarchivierungen werden. 
Ich hab da an ganz andere Sachen gedacht, Instrumente einspielen und so…
Das mit dem RAM habe ich auch schon überlegt. Wie sieht es
eigentlich aus, wenn ich jetzt 2 billigere PC533 a 1024MB
Riegel reinbaue, und später mal aufrüsten will mit PC800
Riegeln- laufen dann die nachgerüsteten Riegel auch mit 533?
Deine Befürchtung trifft zu, da alle Riegel parallel mit derselben Taktrate angesteuert werden, ist das schwächste Glied in der Kette entscheidend. Der langsamste Riegel bestimmt den Takt. Aber ich denke, du kommst mit 1 GB sicher gut hin, da du vermutlich ned wirklich aufwendige Sachen machen willst. Dann kannst du dir auch DDR2-800 leisten.
Dachte da an HD400LJ (SpinPoint T133 SATA Series).
Die LJ-Serie setzt auf wenige Platter mit hoher Datendichte, damit ist sie nicht gerade schnell, aber sollte vergleichsweise kühl und ruhig sein. Ist eine gute Office-Platte und reicht fürn bissl Video komprimieren und recoden locker hin.
Wenn du wegen intensiver Videobearbeitung aber eine hohe Festplattenperformance brauchst (häufige Arbeit mit unkomprimiertem Videomaterial etc.), solltest du besser zur Hitachi 7K400 greifen, die hat 5 Platter und macht reichlich Dampf (allerdings sicher auch reichlich Krach). Noch besser kommst du performancetechnisch mit 2 kleineren, schnellen Platten im RAID0 (z.B. 2 x Hitachi T7K250 mit 200 oder 250 GB).
Welches Gehäuse würdest Du mir denn empfehlen? Schön wäre es,
wenn es an der Fronsteite Anschlüsse, für USB, Firewire und
Audio In/out hätte, da ich das ziemlich praktisch finde. Ob
Big- oder Midi-tower ist mir eigentlich egal, sollte halt noch
einigermaßen preiswert sein.
Hmmm, für 65 EUR wirds schwierig bei meinen Vorzugsmarken. Aus Erfahrung bevorzuge ich Casetek und Aplus (ist letztlich dieselbe Firma und dasselbe Design, auch die Thermaltake Xaser-Cases basierten darauf). Die Anschlüsse (USB, Firewire, Audio) sind dort übrigens auf dem Gehäuse oben drauf und sehr leicht zugänglich. Ich würde bei Aplus aber unbedingt drauf achten, ein Case ohne Riesen-Lüfteröffnung im Seitenteil zu erstehen!
Alternativ mag ich Coolermaster, besonders das alte Stacker. Eventuell sind auch kleinere Coolermaster-Cases empfehlenswert, v.a. sind sie billiger (z.B. das Mystique oder Wavemaster), aber ich habe keine persönliche Erfahrung mit ihnen.
Ich selbst habe das Casetek CS-C1018 (gibt es in der Form leider nicht mehr):
http://www.hardware-mag.de/hardware.php?id=151
und würde mir (da ich mit dem funktionellen Aufbau extrem zufrieden bin) aktuell vermutlich das ähnlich aufgebaute, aber etwas kompaktere Aplus CS9B Da Capo kaufen, das allerdings mit min. 100 EUR wirklich recht teuer ist (das 1018 hat damals 75 EUR gekostet):
http://www.caseking.de/shop/catalog/product_info.php…
Hmm, was ist vom Zalman CNPS-7700-CU zu halten? Laut
Herstellerangaben ist der lauter als Artic Cooling und soll
wohl auch recht schwer sein.
Zalman ist ein Hersteller mit gutem Ruf. Das heißt aber ned, dass du jetzt Zalman statt Arctic Cooling kaufen sollst. Ich habe von beiden Firmen noch keinen Kühler gehabt und will da keine Tipps geben.
Ich selbst hab seit 5 oder 6 Jahren nur noch Kühler von Thermalright. 
Mit dem Netzteil könntest du
die genannte Hardwarezusammenstellung 2x betreiben, das Ding
braucht höchstens 160 Watt.
Ahh, ok, gut zu wissen.
Ist übrigens eine sehr gute Wahl, das Seasonic S-12! Das kleinere und günstigere S-12 mit 330 Watt würde allerdings auch völlig ausreichen - mit genügend Reserven für 3 weitere Festplatten und 3 PCI-Karten.
IIRC sind beim Mesh die Lüfter an der Seite, und der seitliche
Platz am sngedachten Standort ist da sehr begrenzt (vielleicht
1cm jeweils).
Ja das stimmt, ist an sich ein gutes Prinzip, die Luft seitlich in die Öffnung des Festplattenkäfigs reinzublasen. Aber für dich wärs ja nur noch ein zusätzlicher Grund, das Case nicht zu nehmen.
Das Chieftech Mesh hat eigentlich wirklich viele gute Ansätze - die seitlichen HDD-Aufnahmen, die klappbare Seitentür usw. Aber im Detail ist das Case nicht durchdacht - die Frontklappe macht die Schalter ned unzugänglich, das Case ist im hinteren Seitenbereich sinnlos perforiert (Lärm raus, Staub rein) und die Lüfteraufnahmen sind unpraktisch. Die Festplattendämmung funktioniert m.E. leider auch nicht gut.
Was ist von den 80er Revoltec Lüftern zu halten?
Warum magst du plötzlich keine Papst mehr nehmen? Die haben ein doppeltes Lager und halten eeeeeewig. Ich hab einen 8412 N/2GMLE vor den Platten, der reicht locker. Ein 8412 N/2GLE mit 33 m³/h bei 12dB(A) würde es wahrscheinlich auch tun, es kommt ja eigentlich nur drauf an, dass die Luft ned steht.