Zusatz zu Flugzeugmotoren 3.Reich Bombardierung

Guten Abend,
vor längerer Zeit habe ich irgendwo einen Artikel gelesen den ich mir leider nicht abgespeichert habe.
Da soll es in „Norddeutschland“? eine Fabrik gegeben haben, die einen unverzichtbaren Motorzusatz für deutsche Flugzeuge (im 3.Reich) hergestellt hat.
Diese Fabrik soll niemals bombardiert worden sein, obwohl die Allierten die Wichtigkeit dieser Fabrik kannten.
Für einen link wäre ich dankbar
Gruß
Peter

Hallo !
Was meinst Du mit „unverzichtbaren Zusatz“?

Eine Flüssigkeit oder ein Bauteil?

Bauteile für einen Motor sind immer „unverzichtbar“. Es sei denn, es wäre ein Firmenschild.

Fabriken für Kleinteile gab es in fast jeder Region. Sie wurden im Laufe der Bombadierung ausgesiedelt.
In unserem Dorf wurden Teile für U-Boote hergestellt. Auch unverzichtbar!

mfgConrad

Hallo,

das kann ich mir nicht vorstellen.
Treibstoff kann es nicht gewesen sein - die Flugzeuge flogen mit normalem Flugzeugbenzin. Und Raffinerien dafür gab es mehrere - die wurden aber auch bomabrdiert, die Produktion brach daher Anfang 45 restlos zusammen.
Ein Bauteil kann es aber auch nicht gewesen sein - die verschiedenen Typen gingen ja auf verschiedene Entwicklungen zurück und waren nicht baugleich.
Und grundlegende Teile wurden nun wieder nicht ausschließlich im Flugzeugbau gebraucht und hatten mehrere Hersteller. Natürlich gab es Schwerpunkte wie die Kugellagerwerke in Schweinsfurt (aber das liegt nicht in Norddeutschand) - die wurden aber meist irgendwann auch mal Ziele von Bombenangriffen.
Zudem wurden viele wichtige Produktionsstätten auch zunehmend ausgelagert aus bombenfefährdeten Gebieten. Die Produktion der V" zum Beispiel fand am Ende fast ausschließlich unterirdisch im Harz statt. So blöd waren die Deutschen nun auch wieder nicht, daß sie sich bei strategisch wichtigen Dingen so angreifbar gemacht hätten.

Gernot Geyer

Hallo,

evtl. kannst Du hier einen Hinweis finden:
http://www.lostplaces.de/cms/artikel/index.html

Daniel

Hallo

Guten Abend,
vor längerer Zeit habe ich irgendwo einen Artikel gelesen den
ich mir leider nicht abgespeichert habe.
Da soll es in „Norddeutschland“? eine Fabrik gegeben haben,
die einen unverzichtbaren Motorzusatz für deutsche Flugzeuge
(im 3.Reich) hergestellt hat.

Es dürfte sich dabei um das Antiklopfmittel (ich glaube Bleitetraäthyl) gehandelt haben. Damit konnten erst die hochdrehenden Motoren laufen. Bis 38 -39 wurde das von den Allierten geliefert, bis die D ihre eigenen Kapzitäten ausgebaut haben. Müsste mal wieder in die Doku " Hitlers amerikanische Geschäftsfreunde " sehen.
Im übrigen haben die Engländer ein anderes Zusatzmittel für deutsche Panzermotoren geliefert, in derartigen Mengen, dass es den ganzen Krieg gereicht hat.

Diese Fabrik soll niemals bombardiert worden sein, obwohl die
Allierten die Wichtigkeit dieser Fabrik kannten.
Für einen link wäre ich dankbar

Es gab sicherlich mehrere Fabiken dafür, vielleicht sollte man mal nach den Eigentümern sehen :wink:

Gruß
Peter

LG
Mikesch

.

also nachgeguckt: Zwischen Standart Oil und IG Farben war der Bau 2er Fabriken
im Gange, eine u. anderem in Norddeutschland.Da aber zu Anfang des Krieges die Produktion zu gering war, lieferte Standard Oil(engl. Tochterfirma) 38 im Wert von 20 Mio und im Sommer 39 nochmals im Wert von 15Mio $, damit konnten auch die ersten Angriffe gegen England geflogen werden.
Das Spezialmittel ,füru.anderem,Panzermotoren hiess Brightstock und wurde ausschliesslich von Standard Oil produziert . Dieses wurde im Jahre 1940 in (für den gesamten Krieg in ausreichender Menge)geliefert

Mikesch

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo,
bin mit ‚Hitlers amerikanische Geschäftsfreunde‘ schon mal etwas fündig geworden:

http://www.br-online.de/ard/dokumentationen/20030129…

Nochmals danke
Gruß
Peter