Zusatz zur Weihnachtsgeschichte

Diese Geschichte stammt aus einer Biografie von Sadu Sundar Singh auch bekannt als der Apostel der blutigen Fuesse, er war ein Christ der in Indien viel bewegt hat.
Eines Tages ging dieser im Tibet unter Begleitung eines Sympathisanten seinen Weg. Es war bitter kalt, der Schnee fiel und die beiden Maenner fuerchteten sie wuerden nicht lebend ans Ziel kommen. Unterwegs sahen sie ploetzlich einen weiteren Mann in einiger Entfernung der bewegungslos schien. Der Christ wollte ihm helfen, der andere meinte es waere sinnlos wenn sie alle drei beim Rettungsversuch sterben wuerden. Die wege trennten sich, der Freund ging allein weiter, der Christ machte sich den steilen Abhang zu dem Mann runter. Unten angekommen stellte er fest, dass dieser noch lebte. Muehsam lud er ihn auf seinen Ruecken und machte sich auf den Weg. Als er so eine Weile schwerbeladen ging, entdeckte er auf der Strasse einen weiteren liegenden Mann. Er legte seine Last ab und naeherte sich diesem. Mit erschrecken stellte er fest, dass es sich um seinen Freund handelte. Er war tot-erfroren. So ging er mit seiner Last weiter bis er schliesslich an einen Ort kam. Der Fremde wurde der Fuersorge der einheimischen ueberlassen. Abschliessend meinte der Christ noch bezueglich des Verhalten seines Freundes: „Wer sein Leben erhalten will wird es verlieren.“(Matthaeus 16,25).

Soweit zur Naechstenliebe und Aufopferung fuer seine Mitmenschen.
Gruss Abraham

Geschichtchen dieser Art gibt es eine Menge …
und am liebsten ist mir die folgende aus der Vita des Heiligen Martin (verarbeitet u.a. in der Parodie „Das Leben des Brian“):

Zwei Bettler, der eine blind, der andere lahm, fürchteten sich davor, daß der heilige Martin sie bemerken und heilen würde, weil sie ja dann nicht mehr betteln könnten, sondern arbeiten gehen müßten. Als der Leichnam des verstorbenen Heiligen vorbeigetragen wurde, nahm der Blinde den Lahmen auf die Schulter und lief, dessen Anweisungen den Weg betreffend folgend, davon - aber gnadenlos erbarmte sich der Heilige ihrer und befreite sie von ihren Gebrechen.

  • Django -

Hallo Abraham,

seit Jahrhunderten erfinden Vertreter der Großreligionen derartige Geschichten, um die moralische und generelle Überlegenheit ihrer jeweiligen Religion zu untermauern. Trotz Deines Sadhus hat sich das Christentum in Indien nicht allzusehr durchgesetzt (aus meiner areligiösen Sicht ein Glück, denn wo immer sich das Christentum einnistet, zerstört es die Möglichkeiten zur Weiterentwicklung der vorgefundenen Kulturen oder diese selbst; deutliche Beispiele sind Lateinamerika und eine Reihe afrikanischer Staaten).

Trotzdem ein gutes Neues Jahr wünscht
Helmut

Hallo Abraham,

seit Jahrhunderten erfinden Vertreter der Großreligionen
derartige Geschichten, um die moralische und generelle
Überlegenheit ihrer jeweiligen Religion zu untermauern. Trotz

Nun, Religionsgegner tun alle solche Geschichten gern als Erfindung ab, ob Mann es sich da nicht zu leicht macht?

Deines Sadhus hat sich das Christentum in Indien nicht
allzusehr durchgesetzt (aus meiner areligiösen Sicht ein
Glück, denn wo immer sich das Christentum einnistet, zerstört
es die Möglichkeiten zur Weiterentwicklung der vorgefundenen

Das ist die Frage, es gibt auch Beispiele wo die Zerstoerung nicht stattfand. Religionsgegner, benutzen solche Negativbeispiele, die es leider zur genuege gibt, um das Christentum allgemein zu Verurteilen! Man sollte das Kind aber nicht mit dem Bade ausschuetten. Ein Positivbeispiel ist z.B. in dem Buch „Ich schwoere es bei diesem Kreuz, ich toete Euch!“ von Bruce Olson vorhanden. Es handelt sich um ein wunderbares Beispiel wie Christentum auch mit einer Indianergesellschaft in Suedamerika perfekt vereinbar ist.

Gruss Abe

1 „Gefällt mir“

Hallo Abraham,

Ein Positivbeispiel ist z.B.

in dem Buch „Ich schwoere es bei diesem Kreuz, ich toete
Euch!“ von Bruce Olson vorhanden. Es handelt sich um ein
wunderbares Beispiel wie Christentum auch mit einer
Indianergesellschaft in Suedamerika perfekt vereinbar ist.

#Handelt es sich bei diesem Buch um Fakten, oder ist es eher als Roman zu verstehen? Der Titel klingt ja nicht sehr vertrauenerweckend, aber das muss nicht unbedingt etwas bedeuten, vielleicht ist er ja als Provokation gemeint.

Gruss Helmut

www.bruceolson.com

Hallo Abraham,

Ein Positivbeispiel ist z.B.

in dem Buch „Ich schwoere es bei diesem Kreuz, ich toete
Euch!“ von Bruce Olson vorhanden. Es handelt sich um ein
wunderbares Beispiel wie Christentum auch mit einer
Indianergesellschaft in Suedamerika perfekt vereinbar ist.

#Handelt es sich bei diesem Buch um Fakten, oder ist es eher
als Roman zu verstehen? Der Titel klingt ja nicht sehr
vertrauenerweckend, aber das muss nicht unbedingt etwas
bedeuten, vielleicht ist er ja als Provokation gemeint.

Nein, kein Roman, sondern eine wahre Geschichte. Sie beginnt etwa so: 19-jaehriger fuehlt sich von Gott berufen die Indianer in Venezuela zu missionieren, geht also auf eigene Faust los, ohne Missionsgesellschaft, ohne Hilfe, etc…

Hoechstspannend und sehr interessant!

Es gibt uebrigens auch eine Webseite, die ich aber im Moment nicht finden kann, halt, hier ist sie: http://www.bruceolson.com
schau mal vorbei…
Gruss Abraham


MOD: Link anklickbar gemacht