Ich möchte gerne meine Rente nach dem System „Beton in Bares verwandeln“ aufbessern. Ist es dieser Gedankengang ratsam? Wenn ja, welche seriöse Bank bietet solch einen Weg an?
Ich möchte gerne meine Rente nach dem System „Beton in Bares
verwandeln“ aufbessern. Ist es dieser Gedankengang ratsam?
Wenn ja, welche seriöse Bank bietet solch einen Weg an?
Moin moin!
Ja, das geht.
Im wesentlichen gibt es hier nach meiner Kenntnis zwei Wege:
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Das Standarddarlehn
Hier wird ein ganz normales Hypothekendarlehen aufgenommen, welches entsprechend der Marktlage verzinst und mit einer Tilgung versehen wird. Es ist also eine monatliche Rate zu zahlen, deren Belastung man sich leisten können muss. Das wird seitens der Bank natürlich geprüft. Bei einer Beleihung (also Kredithöhe im Verhältnis zum Verkehrswert des Objektes) von max. 50-60% ist so ein Vorhaben durchaus relativ gut darstellbar. Als Kreditgeber darf ich jetzt keine Namen nennen, wenn ich das richtig erinnere, aber die eine oder andere (renommierte) Internetbank finanziert solche Kapitalbeschaffungen. -
Die „Immorente“
In diesem Fall entsteht keine monatliche Belastung und es wird auch keine Bonitätsprüfung durchgeführt. Die gesammte Finanzierung wird auf das Objekt abgestellt. Man kann sich dann entweder eine Rente oder einen Einmalbetrag auszahlen lassen. Die Höhe der Summen richtet sich nach dem Alter des Antragstellers und ist umso höher, je älter man ist. Verstirbt man dann einmal, können die Erben (sofern vorhanden) das Darlehen übernehmen. Ansonsten wird das Objekt verkauft.
Ob so etwas sinnvoll ist oder nicht, ist sicher ganz individuell zu sehen. Für mich wäre das definitiv eine Überlegung wert, aber das muss jeder letztlich für sich selbst entscheiden.
Letztlich ist im Falle einer einmaligen Auszahlung noch zu bedenken, was man dann mit dem Geld anfangen will. In diesen wirtschaftlich äußerst schwierigen Zeiten, sollte man an diesen Gedanken auf jeden Fall etwas mehr Zeit verschwenden. Wenn man hier auf das falsche Pferd setzt, kann das böse enden. Daher rate ich grundsätzlich zu maximaler Streuung auf möglichst viele verschiedene Anlageklassen, die optimaler Weise nicht voneinander abhängen. Hier kann man sich dann aus jeder Anlage seine Zusatzrente entnehmen und schlägt im günstigsten Fall sogar den Darlehenszins. (Ist aber nicht ganz einfach)
Um es noch mal auf den Punkt zu bringen:
Ja es geht. Es gibt verschiedene Wege und es macht wirtschaftlich Sinn, wenn die Rahmenbedingungen stimmen. Renommierte Banken, die so etwas finanzieren gibt es ebenfalls.
Ich hoffe, dass hilft erstmal weiter.
Viele Grüße aus dem verregneten Südniedersachsen
Stephan Heddinga
Hallo,
so ziemlich jede Bank die Hypothekenkredite vergibt macht da mit. Das Problem ist also nicht die Immobilie zu beleihen sondern eine Kapitalanlage zu finden die eine so hohe Rendite abwirft dass der Hypothekenkredit bezahlt werden kann und noch was zum Kapitalaufbau übrig bleibt. Und nicht vergessen: Die Kapitalanlage muss möglichst sicher sein damit man nicht in die Schuldenfalle rutscht !
Wie ich bereits öfters hier erörtert habe ist meiner Meinung nach der aktuell beste Weg zum Kapitalaufbau der, besicherte Beteiligungen einzugehen. Eine partiarische Beteiligung an einer Beteiligungsgesellschaft die wiederum partiarische Kurzzeitbeteiligungen an unterschiedlichsten Projekten eingeht und zusätzlich eine vollständige Kapitalbesicherung über eine Großbank (z.B. Deutsche Bank) anbietet wäre hierfür geeignet, da sehr sicher.
Das Thema ist auf den ersten Blick sehr komplex, lässt sich aber gut erklären und verstehen. Wenn Sie Interesse haben gebe ich Ihnen ausserhalb dieses Forums gerne eine ausführliche Erklärung zu diesem Thema. Und keine Angst, ich will Ihnen nichts verkaufen, ich kann Ihnen höchstens Kontaktadressen geben wo Sie weitere Informationen bekommen bzw. solche Beteiligungsmöglichkeiten finden.
Gruß, StingRay68
Gehts um ein Eigenheim?
Hallo Dieter,
ich habe von Angeboten gehört, sein Eigenheim gegen eine lebenslange Rente zu „verkaufen“. Auch die Möglichkeit drin wohnen zu bleiben war möglich.
google mal „Haus verrenten“
Ciao Ricco