in dieser Woche treffe ich mit einem alten Bekannten, der nur wenige Monate vor einem wichtigen Examen steht, nachdem er lange Zeit darauf hingearbeitet hat. Leider hat er kürzlich eine niederschmetternde medizinische Diagnose erhalten; m.a.W.: er ist ziemlich krank und daher auch entsprechend niedergeschlagen.
Diese Krankheit wirkt sich natürlich auch auf seine Prüfungsvorbereitung aus; das Lernen fällt ihm wegen der Erkrankung immer schwerer. Trotzdem ist er fest entschlossen, das Examen anzugehen und zu bestehen!
Meine Frage: wie bzw. mit welchen Worten kann ich ihm Mut und Zuversicht für das Lernen und die Prüfung zusprechen, ohne dabei die üblichen total platte Floskeln („das wird schon“ oder „Du schaffst das“) zu verwenden? Ich fühle mich recht hilflos und weiss absolut nicht, wie ich mit dieser Situation umgehen soll.
Du willst ihm helfen? Dann werden Worte allein nicht reichen. Da musst Du Dich schon selbst investieren.
Frag ihn konkret, was Du für ihn tun kannst. Er hat die Motivation, aber ab und zu kann sich schon auch einaml Hoffnungslosigkeit breit machen. Biete ihm an, ihn im Wochenrhytmus anzurufen, und gib ihm Deine Nummer, damit er Dich erreichen kann, wenn er das Bedürfnis hat, mit wem zu reden. Nimm ihm vielleicht Wege ab, prüfe ihn oder spiele eine Partie Schach mit ihm - einfach mal zur Abwechslung.
Achte dabei darauf, dass Du Dein Mitgefühl unter Kontrolle behältst. Mit-leiden ist in so einem Fall kontraproduktiv. Lass Dich nicht zu sehr vereinnahmen. Ein Anruf (gegebenenfalls Treffen) pro Woche sollte reichen.
Wenn Du das nicht tun willst, dann spar Dir auch schöne Worte.
Meine Frage: wie bzw. mit welchen Worten kann ich ihm Mut und
Zuversicht für das Lernen und die Prüfung zusprechen, ohne
dabei die üblichen total platte Floskeln („das wird schon“
oder „Du schaffst das“) zu verwenden? Ich fühle mich recht
hilflos und weiss absolut nicht, wie ich mit dieser Situation
umgehen soll.
Wie wäre es ihn mal überhaupt nicht darauf anzusprechen, ausser er fängt von allein an? Manchmal ist es ganz schön, einfach für ein paar Stunden nur auszuspannen, mit Freunden zu reden und wie jeder „gesunde“ auch behandelt zu werden.
durch zuhören
hi, es liegt ja auf der hand, dass du weder deinen freund gesund noch das examen für ihn machen kannst. daher höre ihm einfach zu und gib ihm das gefühl, dass er von sich erzählen kann und dabei bei dir platz findet. ich glaube, die wenigsten wollen gutgemeinte ratschläge…man denkt das immer nur.
Frag ihn konkret, was Du für ihn tun kannst. Er hat die
Motivation, aber ab und zu kann sich schon auch einaml
Hoffnungslosigkeit breit machen. Biete ihm an, ihn im
Wochenrhytmus anzurufen, und gib ihm Deine Nummer, damit er
Dich erreichen kann, wenn er das Bedürfnis hat, mit wem zu
reden. Nimm ihm vielleicht Wege ab, prüfe ihn oder spiele eine
Partie Schach mit ihm - einfach mal zur Abwechslung.
Achte dabei darauf, dass Du Dein Mitgefühl unter Kontrolle
behältst. Mit-leiden ist in so einem Fall kontraproduktiv.
Lass Dich nicht zu sehr vereinnahmen. Ein Anruf
(gegebenenfalls Treffen) pro Woche sollte reichen.
so würde ich das auch sehen. Vielleicht kannst du ihm anbieten, mit ihm zu lernen. z.B. abfragen. und eben auch anderes. Z.B. Spazierengehen oder noch besser wandern. Frische Luft und Natur wirken bei vielen Wunder gegen Niedergeschlagenheit - unabhängig vom Wetter.