Hallo Forum,
ich hoffe ihr könnt mir Auskunft geben.
Auf unserem gekauften Grundstück mit Haus liegt ein Reviesionsschacht der zu einem gemeinsamen (mit dem Nachbarn seinen Kanal) Revisionsschacht führt, also Y-förmig. Von dem gemeinsamen Schacht aus geht es in die städtische Kanalisation. Nun steht direkt vor unserem Grundstück auf der Grenzlinie Nachbar und unserem Grund ein großer Ahornbaum. Dieser hat wohl Wurzeln in die Kanäle auf unserem und Nachbars Grundstück getrieben,vielleicht auch in die Verbindung von unserem gemeinsamen Schacht in Richtung städtische Kanalisation, unsere Rohre verschoben, bzw. weggedrückt und unsere Schächte laufen voll, da nichts mehr abgeht. Der Nachbar hat seine Rohre schon freigelegt und wahnsinnswurzeln in und um seine Rohre gefunden. Wir haben direkt unseren Revisionsschacht überprüft und der ist natürlich auch voll. Nichts geht mehr in Richtung Strasse.
Morgen will ich die Stadt informieren, müssen die was machen? Ihr Baum zerstört unsere Kanäle/Rohre und unsere Entwässerung läuft nicht mehr. Wer ist zuständig/verantwortlich?
Vielen Dank für eure Antworten
Gruß Verena
Hallo Verena,
die einfachen Fragen lauten
wer ist Eigentümer der Leitungen, die Stadt oder ihr?
und
wer ist Eigentümer des Baumes?
das Beste ist, bei der Stadt nen Baumfällantrag zu stellen, den Baum umhauen, die Wurzel und Stumpen entfernen, den Kanal ausgraben und neu…
LG Ralf
PS ich weiss, die Antwort gefällt dir nicht sonderlich, aber…
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Hi Ralf,
Deine Antwort muß mir ja nicht gefallen
.
Ich hab mich erkundigt, in unserer Stadt ist das Grünflächenamt dafür zuständig. Ich muß die Kanalisation 1. Reinigen lassen, dann von Rohrsanierungsfirma per Kamera filmen lassen, Wurzeln kappen lassen, Kostenvoranschlag für Sanierung und Lageplan der Rohre reinreichen, dann wird geschaut(von der Stadt) inwiefern sie sich an den Kosten beteiligen. Der Baum wird NICHT gefällt, lt. Amt. Aber da werde ich mich noch genauer erkundigen, denn ich will ja nicht nach einer Sanierung ein Jahr später wieder Wurzel in den Rohren haben.Wenn der Baum einem Nachbarn gehören würde, müßte der ihn ja wahrscheinlich auch fällen lassen oder nicht?
Achso, die Rohre gehören uns und wir sind zuständig bis zur öffentlichen Kanalisation an der Strasse, der Baum gehört der Stadt.
Mal schauen was das alles wird.
Gruß Verena
Hallo Verena,
die einfachen Fragen lauten
wer ist Eigentümer der Leitungen, die Stadt oder ihr?
und
wer ist Eigentümer des Baumes?
das Beste ist, bei der Stadt nen Baumfällantrag zu stellen,
den Baum umhauen, die Wurzel und Stumpen entfernen, den Kanal
ausgraben und neu…
LG Ralf
PS ich weiss, die Antwort gefällt dir nicht sonderlich,
aber…
Hi Ralf,
Deine Antwort muß mir ja nicht gefallen
.
big smile
Ich hab mich erkundigt, in unserer Stadt ist das
Grünflächenamt dafür zuständig. Ich muß die Kanalisation 1.
Reinigen lassen, dann von Rohrsanierungsfirma per Kamera
filmen lassen, Wurzeln kappen lassen, Kostenvoranschlag für
Sanierung und Lageplan der Rohre reinreichen, dann wird
geschaut(von der Stadt) inwiefern sie sich an den Kosten
beteiligen.
klingt vernünftig bis hierher, wobei, wenn der Baum der Gemeinde gehört und nachweislich dieser Baum die Schadenursache ist, dann ist die Gemeinde auch haftbar - wo genau steht der Baum - auf euren Grundstücken oder auf öffentlichem Straßenland (incl. Bürgersteig)?
Der Baum wird NICHT gefällt, lt. Amt.
von diesem Baum geht eine objektive Gefährdung aus, sollte das Amt die Fällung NICHT beauftragen, dann solltet ihr die Gemeinde bereits jetzt für den (äusserst wahrscheinlichen) Fall der Wiederholung in Regress nehmen bzw. diesen Regress ankündigen…
Wenn der Baum einem Nachbarn gehören würde, müßte
der ihn ja wahrscheinlich auch fällen lassen oder nicht?
er müsste zumindest den Antrag stellen…
Achso, die Rohre gehören uns und wir sind zuständig bis zur
öffentlichen Kanalisation an der Strasse, der Baum gehört der
Stadt.
hier liegt das Problem, die Gemeinde wird zur Argumentation die Eigentumsverhältnisse der Rohre heranziehen - eure Rohre euer Schaden- aber soo einfach ist das nicht; ich bin allerdings nicht soo superfit in Kommunalrecht, aber es kommt wohl in erster Linie darauf an, ob ihr die Rohre „einfach so“ dort, wo sie sind, gelegt habt, oder ob die Gemeinde euch die Lage der Rohre vorgeschrieben hat; in letzterem Fall hätte das Tiefbauamt die Lage des Baumes und seiner Wurzeln berücksichtigen müssen, im ersten Fall hättet ihr dies tun sollen…
LG
Ralf
Hi Ralf,
wo
genau steht der Baum - auf euren Grundstücken oder auf
öffentlichem Straßenland (incl. Bürgersteig)?
Der Baum steht genau auf dem Bürgersteig, direkt vor dem Revisionsschacht, der dem Nachbarn uns mir gehört.
Nachbar macht seine Rohre seit gestern in Selbstarbeit und hat aus dem gemeinschaftlichen Schacht unendlich Wurzeln und Wurzelgeflecht rausgeholt, u.a. aus unserem Rohr lang reingewachsene Wurzelmassen. Er hat seine Verstopfung in den Rohren bis zum gemeinsamen Schacht frei gekriegt, nun staut sich alles in dem Schacht, da von da aus die Leitung zur öffentlichen Kanalisation verstopft ist. Unser Kanal wird am Freitag von einer Fa. gereinigt, Schacht geleert, Wurzeln gekappt, Video für die Stadt gedreht und ein Kostenvoranschlag für Sanierung wird vorgelegt.
Das das Grünflächenamt den Baum nicht sooo ohne weiteres fällen will, kann ich ja noch verstehen, aber der wird auf jeden Fall wieder seine Wurzeln in unsere Rohre treiben. Da werde ich dran bleiben…
aber es kommt
wohl in erster Linie darauf an, ob ihr die Rohre „einfach so“
dort, wo sie sind, gelegt habt, oder ob die Gemeinde euch die
Lage der Rohre vorgeschrieben hat;
Das Haus ist von 1923 die Rohre wohl dementsprechend auch, sind Tonrohre, wie alt der Baum ist, Null Ahnung, ist aber ein ziemlich riesiger Ahornbaum, ca. 12-15 meter hoch.
Wir, der Nachbar und ich, werden auf jeden Fall Anträge stellen, das der Baum gefällt wird, sonst können wir jedes Jahr loslegen.
Ich werde mal berichten, wie es so weitergeht, könnte ja später mal jemanden anderen vielleicht helfen?
Grüsse Verena