Zustimmung Sorgerecht Minderjährige

Vorwort

Ich finde es zutiefst erschreckend, wie sehr in einem „Rechtsstaat“ selbst in den untersten Ebenen der Gesellschaft darauf geachtet wird, dass man, wenn überhaupt, nur unter künstlich erschwerten Bedingungen abseits von Rechtsanwälten an juristische Informationen oder Falleinschätzungen kommt!

Hier nun mein forumskonformer Beitrag. Unpersönlich und - natürlich - rein hypothetisch! Ich sitze ja täglich für mehrere Stunden im Internet und schreibe lange und ausführliche Texte in Foren, vollkommen ohne jeden Hintergrund oder ein wirkliches Interesse an den Antworten, sondern einzig und allein um des Schreibens Willen!


Hallo MarcelW31,

dein Artikel im Forum von wer-weiss-was wurde gelöscht, weil deine
Frage nicht in das Brett passte und zudem gegen FAQ 1129
(http://www.wer-weiss-was.de/app/faqs/classic?entries…)
verstieß. Zum Zwecke der Dokumentation habe ich deinen gelöschten
Artikel dieser Mail beigefügt. Bitte stelle deine Frage in einem
besser passenden Brett und beachte dabei die in der FAQ 1129
genannten Richtlinien. Es lohnt sich immer.

Mit freundlichem Gruß
duplosche
Moderator im Brett „Eltern, Kinder & Familie“
(http://www.wer-weiss-was.de/app/login/login?jump=76.0)
und das wer-weiss-was-Team

Dein Beitrag vom 30.1.2013 22:22 Uhr :


Titel: Zustimmung Ohrring minderjährige
Tags: Sorgerecht;Ohrring;Erlaubnis

Hallo Gemeinde,

M*** 17jähriger Sohn hat seit Neuestem einen Ohrring. I** wurde nicht
gefragt, vermutlich hat seine M***** es erlaubt. E* lebt nicht bei i**,
hat aber leider regelmäßigen Kontakt, der haufig dazu führt, dass
e* mit i**** Stammtisch-Kommentaren nach Hause kommt (z.B.: Wenn die
Bank das Konto sperrt, mach ich einfach ein Neues auf!)

zum Thema: wessen Zustimmung ist bei gemeinsamem Sorgerecht bei
solchen Eingriffen (Ohrring) nötig? E* hat seinen Lebensmittelpunkt aus
Platzgründen 10 Minuten von m** entfernt bei m***** Eltern,
jedenfalls nicht bei der M*****, die am anderen Ende der Stadt wohnt.
Diese hat ihm - nebenbei bemerkt - vor einiger Zeit den Floh ins Ohr gesetzt, sie dürfe genau wie ich über Dinge des täglichen Lebens entscheiden (Umgang mit
Freunden, Ausgang, Taschengelverwendung usw.) Auf m***** Hinweis auf (§ 1687 Abs. 1 Satz 2 BGB reagiert e* mit tauben Ohren und stützt s**** Argumentation auf das gemeinsame SR.

zurück zum Thema: darf die M***** - nicht moralisch oder der allgemeinen
Volksmeinung nach sondern rein rechtlich - solche Entscheidungen
treffen, ohne m*** als V**** zu informieren oder doch mindestens zu fragen, was i** davon halte?

Leider findet man im Netz keine eindeutigen Antworten. Die
Rechtsprechung geht immer davon aus, dass beide Elternteile
miteinander reden…

Vielen Dank für fragebezogene Antworten,

LG Marcel

WICHTIG: Immer schön auf die Unpersönlichkeit beim Antworten achten!
Gelle, DUPLOSCHE? Nebenbei bemerkt: ich habe meine Frage in einem von diesem Forum vorgeschlagenen(!) Brett gepostet!
WIE KANN ES DANN IM FALSCHEN BRETT LANDEN UND DESHALB GELÖSCHT WERDEN???

P.S.: Schleichwerbung ist übrigens genauso gern gesehen wie konkrete Rechtsfragen… Herr/Frau Duplosche! Aber das können Sie mir ja sicher schlüssig - und vor allem - hypothetisch und unpersönlich - erklären, oder? Und wenn Sie schon die Finger krümmen, dann wüsste ich noch gern, was der Umweg über die Vorschau soll!


Beiträge in dem Forum stellen keine Rechts- oder Steuerberatung dar, ein Beratervertrag kommt nicht zustande. Bevor ihr aufgrund von Informationen in diesem Brett handelt, solltet ihr weiteren Rechtsrat einholen. Für konkrete Rechtsfragen solltet ihr die Hilfe eines Anwalts oder Steuerberaters in Anspruch nehmen. Nur Anwälte und Steuerberater geben verbindliche Rechtsauskunft, für die sie auch einzustehen haben. … mehr auf http://w-w-w.ms/a48pzq

Liebes WWW-Team,

seit wann müssen Anwälte oder Richter die Konsequenzen von Fehlentscheidungen oder -urteilen tragen???

Ich habe noch nie (!) gehört, dass einem Richter der Prozess gemacht wurde, weil sich eines seiner Urteile im Nachhinein als falsch herausgestellt hat!

Vorwort

Ich finde es zutiefst erschreckend, wie sehr in einem
„Rechtsstaat“ selbst in den untersten Ebenen der Gesellschaft
darauf geachtet wird, dass man, wenn überhaupt, nur unter
künstlich erschwerten Bedingungen abseits von Rechtsanwälten
an juristische Informationen oder Falleinschätzungen kommt!

Hier nun mein forumskonformer Beitrag. Unpersönlich und -
natürlich - rein hypothetisch! Ich sitze ja täglich für
mehrere Stunden im Internet und schreibe lange und
ausführliche Texte in Foren, vollkommen ohne jeden Hintergrund
oder ein wirkliches Interesse an den Antworten, sondern einzig
und allein um des Schreibens Willen!

sehr unterhaltsam !
besonders der teil, in dem man sich über stammtisch-parolen aufregt und dann selbst gegen den „Rechtsstaat“ (man beachte die anführungsstriche) poltert. für den nächsten stammtisch empfehle ich das RDG.

ich kenne zwar die antwort, aber der unterton des „beitrags“ gefällt mir überhaupt nicht. und da ich ebenfalls nicht täglich für mehrere stunden im internet bin und nur um des schreibens willen lange antworten verfasse, lasse ich anderen den vortritt…

…aber hier muss ich Dir einfach mal vollumfänglich (und das heißt was bei meinem Gewicht) zustimmen.

[Mod] Anmerkungen

Ich finde es zutiefst erschreckend, wie sehr in einem
„Rechtsstaat“ selbst in den untersten Ebenen der Gesellschaft
darauf geachtet wird, dass man, wenn überhaupt, nur unter
künstlich erschwerten Bedingungen abseits von Rechtsanwälten
an juristische Informationen oder Falleinschätzungen kommt!

Ich persönlich halte rein gar nichts vom bereits erwähnten Rechtsdienstleistungsgesetz. Aber wer-weiss-was.de muss die Rechtslage nun einmal akzeptieren und berücksichtigen. Das kostet insbesondere die ehrenamtlich tätigen Moderatoren hier sehr viel Arbeit, denn Regelverstöße sind sehr häufig. Ein Rechtsbrett zu betreiben, ist also nur möglich, weil hier einige Leute viel Freizeit investieren, um das zu ermöglichen. Nebenbei bemerkt sind alle Moderatoren dieses Brettes hier Juristen. Und keiner bekommt auch nur einen Cent für das, was er hier macht.

Hier nun mein forumskonformer Beitrag. Unpersönlich und -
natürlich - rein hypothetisch! Ich sitze ja täglich für
mehrere Stunden im Internet und schreibe lange und
ausführliche Texte in Foren, vollkommen ohne jeden Hintergrund
oder ein wirkliches Interesse an den Antworten, sondern einzig
und allein um des Schreibens Willen!

Ich kann verstehen, dass den Juristen da die Lust vergeht, dir zu helfen. Du tust ja geradezu so, als müssten wir alle ganz furchtbar arg doll dankbar sein, dir helfen zu dürfen, und als müssten wir uns für die Mühe entschuldigen, die dir das macht.

WIE KANN ES DANN IM FALSCHEN BRETT LANDEN UND DESHALB GELÖSCHT
WERDEN???

Gar nicht. War ja auch nicht so. Falsch eingeordnete Postings werden nicht gelöscht, sondern in das passende Brett verschoben. Gelöscht werden Beiträge, die gegen die FAQ 1129 verstoßen. In deinem Fall war beides der Fall. Die Löschung war also erforderlich, und du wurdest bei dieser Gelegenheit gleich auf die falsche Brettwahl hingewiesen. Finde ich ganz richtig so.

P.S.: Schleichwerbung ist übrigens genauso gern gesehen wie
konkrete Rechtsfragen… Herr/Frau Duplosche!

Ich glaube nicht, dass der auch in diesem Brett hier mitliest.

Und wie erwartet wieder keine fragebezogene Antwort… :wink:

Ich finde es zutiefst erschreckend, wie sehr in einem
„Rechtsstaat“ selbst in den untersten Ebenen der Gesellschaft
darauf geachtet wird, dass man, wenn überhaupt, nur unter
künstlich erschwerten Bedingungen abseits von Rechtsanwälten
an juristische Informationen oder Falleinschätzungen kommt!

Ich persönlich halte rein gar nichts vom bereits erwähnten
Rechtsdienstleistungsgesetz.

Wie beruhigend zu wissen, dass ganzen Berufszweigen per Gesetz die Arbeit nie ausgehen wird!

Aber wer-weiss-was.de muss die

Rechtslage nun einmal akzeptieren und berücksichtigen.

Da reicht kein unübersehbarer und per Checkbox zu akzeptierender Disclaimer beim Betreten des Forums?
Es sollte doch jedem klar sein, dass er in einem kostenlosen Forum keine rechtsverbindlichen Aussagen/Antworten/Statements zu juristischen Fragen/Themen bekommt, oder wo ist der Haken?

Das
kostet insbesondere die ehrenamtlich tätigen Moderatoren hier
sehr viel Arbeit, denn Regelverstöße sind sehr häufig.

Ich verstehe und akzeptiere ja (ungern), dass es da ein Gesetz gibt, an das sich alle halten müssen, aber inwieweit hat denn die Art der Frageformulierung mit der Verbindlichkeit einer Antwort zu tun???

Ein
Rechtsbrett zu betreiben, ist also nur möglich, weil hier
einige Leute viel Freizeit investieren, um das zu ermöglichen.
Nebenbei bemerkt sind alle Moderatoren dieses Brettes hier
Juristen. Und keiner bekommt auch nur einen Cent für das, was
er hier macht.

Mag sein, aber für einmal „keine Chance“ sagen 100€ kassieren…
Spreche d aus eigener Erfahrung mit diesem Berufszweig, nicht etwa vom Hörensagen.

Hier nun mein forumskonformer Beitrag. Unpersönlich und -
natürlich - rein hypothetisch! Ich sitze ja täglich für
mehrere Stunden im Internet und schreibe lange und
ausführliche Texte in Foren, vollkommen ohne jeden Hintergrund
oder ein wirkliches Interesse an den Antworten, sondern einzig
und allein um des Schreibens Willen!

Ich kann verstehen, dass den Juristen da die Lust vergeht, dir
zu helfen. Du tust ja geradezu so, als müssten wir alle ganz
furchtbar arg doll dankbar sein, dir helfen zu dürfen, und als
müssten wir uns für die Mühe entschuldigen, die dir das macht.

So ein Stuss! Darum geht es gar nicht! Sondern einzig und allein darum, dass ich eine kurze und dringende Frage, aus dem Stehgreif formuliert, 24 Stunden später erneut stellen und umformulieren muss, weil in irgend einem Gesetz zum Schutz des Advokatenstandes verlangt wird, solche Fragen in einer bestimmten Form zu verfassen!
Woran misst sich der Einfluss der Frageformulierung auf die juristische Verwertbarkeit der Antwort???
Erkläre es mir doch bitte mal…

WIE KANN ES DANN IM FALSCHEN BRETT LANDEN UND DESHALB GELÖSCHT
WERDEN???

Gar nicht. War ja auch nicht so. Falsch eingeordnete Postings
werden nicht gelöscht, sondern in das passende Brett
verschoben. Gelöscht werden Beiträge, die gegen die FAQ 1129
verstoßen. In deinem Fall war beides der Fall. Die Löschung
war also erforderlich, und du wurdest bei dieser Gelegenheit
gleich auf die falsche Brettwahl hingewiesen. Finde ich ganz
richtig so.

Wenn ich Antworten in einem Forum suche, die ich nach einigen Stunden Recherche auch im Internet fände, stellt doch die Antwort auf meine - in diesem Falle vollkommen allgemeine - Frage keine Rechtsberatung dar!? Und selbst wenn es laut des o.g. Gesetzes, dessen Inhalt ich mir erspare zu lesen, so sein sollte, dann ist es mbMn trotzdem vollkommen ausreichend, sowohl den Fragenden als auch den Antwortenden - ähnlich der allgemein bekannten AGB-Erklärung - zur Abgabe einer Erklärung darüber zu bewegen, dass die Antworten eben genau das sind was sie sind: keinerlei verbindliche Rechtsberatung!

Warum tun sich die vielen ehrenamtlichen es denn an, 100 Leuten am Tag zu erklären, dass deren Frage falsch formuliert war? Wer fragen möchte, muss erklären, dass er die Bedingungen akzeptiert, ansonsten kann er nichts fragen. Warum so kompliziert?

Warum es o.g. Gesetz gibt und wem es dient, ist mir durchaus klar - ich denke mal, dir auch, oder? - nur frage ich mich, wie ernsthaft es dem Gesetzgeber mit seiner Verabschiedung war, wenn es schon allein dadurch befolgt wird, wenn man eine Frage zu einem bestimmten Thema auf eine bestimmte, erwartungsgemäß unkonkret beschriebene, Art und Weise formuliert…?

Und warum muss ich vor dem Senden der Frage gezwungenermaßen die Vorschau nutzen, während ich die Antwort (hier jetzt gerade eben) direkt abschicken kann? Steht das auch so im Gesetz?

P.S.: Schleichwerbung ist übrigens genauso gern gesehen wie
konkrete Rechtsfragen… Herr/Frau Duplosche!

Ich glaube nicht, dass der auch in diesem Brett hier mitliest.

Macht nichts. Ich bin mir sicher, irgend jemand wird ihn darauf hinweisen… Oder auch nicht, tangiert mich nicht im Geringsten, ob er es liest.

Weißt du, was mich gerade am meisten ärgert: dass ich, mal wieder, in meiner Befürchtung bestätigt wurde, dass meistens entweder am Thema vorbei, vom Thema weg oder überhaupt nicht themenbezogen geantwortet wird.

Liebe Grüße, auch an die unzähligen, unermüdlich FAQ-1129-Verstöße aufdeckenden, ehrenamtlichen einkommenslosen Juristen, ohne deren zahllose Abmahnungen sowohl der deutsche Rechtsstaat als auch die stetig von Existenzängsten bedrohte Musikindustrie - ganz zuvorderst natürlich die Interpreten, die ja auch sicherlich den größten Anteil am Gewinn aus dem Vertrieb ihrer Tonträger haben - schon vor Jahrzehnten vor die Hunde gegangen wäre!

Ein Hoch auf euch, ihr lieben kleinen Antikörper der Anarchie! Um wieviel ärmer wäre die Gesellschaft wohl ohne euch?

1 „Gefällt mir“

Hallo
also:

  1. Bevor du hier schreibst, wirst du auf die Reglen hingewiesen und musst diese nochmal bestätigen - von daher verstehe ich dein Problem nicht.
  2. Ob dir Regel gefallen oder nicht ist eigentlich egal - sie gelten, und du hast dich an diese zu halten
  3. genau, weil du nach „verbindlichen Antworten“ fragst, die du hier nicht bekommen kannst (schließlich schreibt hier die Hausfrau, der Schüler der Matheprofessor und und und - nur ein Teil ist Jurist (ich auch nicht)), wurde die Regel, dass eine Rechtsberatung hier nicht erlaubt ist auch geschaffen und wird von den Mods überprüft.
  4. Konkrete Anfragen werden von den Mods gelöscht und der Schreiber entsprechend angeschrieben, weil ein einfacher Button, dass man sich an die Regel hält, nicht reicht - sonst hättest du vorher schon gelesen, dass dein Beitrag nicht den Regeln entspricht.

Für deine Schlussbemerkung wärest du in anderen Foren verwanrt oder sogar gesperrt worden - schließlich braucht sich kein Mod oder Admin von dir blöd anmachen zu lassen

CU
HaWeThie

1 „Gefällt mir“

Hallo
also:

  1. Bevor du hier schreibst, wirst du auf die Reglen
    hingewiesen und musst diese nochmal bestätigen - von daher
    verstehe ich dein Problem nicht.

Wenn geltende (Rechts)-Vorschriften nicht hinterfragt, diskutiert oder gar „angegangen“ werden dürften, dann würden - um nur ein Beispiel zu nennen - Totgeburten unter 500g immer noch im Klinikmüll landen, weil irgend ein - studierter, erfahrener, ggf. sogar von Steuergeldern - u.a. der Betroffenen Eltern - bezahlter Rechtsvertreter im Auftrag des Gesetzgebers diese vollkommen willkürliche Grenze festgelegt hat!!!

Dieses - offensichtlich benachteiligende - Gesetz wurde durch Petitionen u.a. Rechtsmittel (verzeih mein Schmunzeln ob dieser Begrifflichkeit) seit 2009 (!) von einem betroffenen Ehepaar versucht zu ändern. Seit gestern(!) ist diese Grenze durch Unterschrift des Bundespräsidenten (steht genau genommen noch aus) so gut wie außer Kraft gesetzt.
Du findest es aber sicherlich vollkommen in Ordnung, dass die Korrektur offensichtlicher juristischer Fehlentscheidungen in unserem Rechtsstaat fast vier Jahre dauert?

  1. Ob dir Regel gefallen oder nicht ist eigentlich egal - sie
    gelten, und du hast dich an diese zu halten

Genau aufgrund dieser dem Deutschen Michel so typischen Eigenschaft, jedwede Vorschrift ohne zu hinterfragen ohne Rücksicht auf Verluste um-/durchzusetzen, funktionierte der wenig rühmliche Antisemitismus vor gut 70, 80 Jahren nahezu widerstandslos in diesem unserem Lande!

  1. genau, weil du nach „verbindlichen Antworten“ fragst,

Habe ich nie gemacht…

die
du hier nicht bekommen kannst (schließlich schreibt hier die
Hausfrau, der Schüler der Matheprofessor und und und - nur ein
Teil ist Jurist (ich auch nicht)),

…und weiß genau deshalb, dass ich sie, vollkommen richtig, hier nicht bekommen kann.

wurde die Regel, dass eine
Rechtsberatung hier nicht erlaubt ist auch geschaffen und wird
von den Mods überprüft.

Wenn jemand beispielsweise unmissverständlich nach der persönlichen Meinung der Antwortenden zu einem bestimmten Rechtsthema fragt, dann ist das sicherlich keine Anfrage auf eine verbindliche, juristisch fundierte Antwort, oder welchen Teil von „verbindlich“/„unverbindlich“ und „Meinung“/„Rechtsberatung“ habe ich jetzt dbMn wieder nicht verstanden?

  1. Konkrete Anfragen werden von den Mods gelöscht und der
    Schreiber entsprechend angeschrieben, weil ein einfacher
    Button, dass man sich an die Regel hält, nicht reicht - sonst
    hättest du vorher schon gelesen, dass dein Beitrag nicht den
    Regeln entspricht.

Es geht doch nicht um die Einhaltung einer eher fragwürdigen Regel, sondern darum, sicherzustellen, dass jeder Fragende verstanden hat, dass die Antworten ebne genau keine RB sind und er sich darum schon gleich gar nicht darauf berufen kann, so er sich denn entscheiden sollte, den Rechtsweg zu bestreiten!

Für deine Schlussbemerkung wärest du in anderen Foren verwanrt
oder sogar gesperrt worden - schließlich braucht sich kein Mod
oder Admin von dir blöd anmachen zu lassen

Ich habe mit dieser provokanten Schlussbemerkung niemanden persönlich angesprochen, sondern eine per se nicht näher definierte Gruppe. Und wer sich dennoch angesprochen fühlt, wird sicher wissen warum…

Du warst beim Bund sicher derjenige, den sie nach dem Schlüssel zum Verfügungsraum geschickt haben, oder? :wink:

Ganz besonders liebe Grüße als kleine Entschädigung für etwaige Spitzen,

Marcel

CU
HaWeThie

Hallo Marcel,

zum Thema: wessen Zustimmung ist bei gemeinsamem Sorgerecht bei solchen Eingriffen (Ohrring) nötig?

bei gemeinsamen Sorgerecht ist meines Erachtens in diesem Fall die Zustimmung beider Elternteile erforderlich und nicht nur die des Elternteils, bei dem der Jugendliche seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat, da es sich dabei nicht um eine Angelegenheit des täglichen Lebens handelt.

Jenseits aller Paragraphen würde ich aber sagen, dass man bei einem Siebzehnjährigen dessen Wünsche berücksichtigen sollte und deshalb nicht einen Streit mit dem ehemaligen Partner vom Zaun brechen sollte, da dies durchaus auch die Beziehung zu dem Sohn beeinträchtigen kann. Immerhin wird der Junge in wenigen Monaten volljährig sein und kann sich dann sämtliche Körperteile so oft perforieren lassen, wie er Lust hat, ohne seinen Vater fragen zu müssen. Wegen eines Ohrrings würde ich nicht das gute Verhältnis zu meinem Kind riskieren wollen.

Grüße

Billi

nur zum letzten: ich war nicht beim Bund - aber der Witz ist älter, als du wahrscheinlich bist.

Also: hier ist ein privates Forum, in dem der die Regeln macht, der das Forum betreibt. Solange dies nicht gegen Gesetze verstößt, ist es sein gutes Recht, die Regeln so festzulegen, wie er mag.
So wie jeder Kneipier die Gäste, die er nicht mag rausschmeißen darf, ohne sich dafür rechtfertigen zu müssen (nennt sich Hausrecht).

1 „Gefällt mir“

nur zum letzten:

Du nummerierst deine Argumente der Übersichtlichkeit halber durch. Ich gehe Punkt für Punkt darauf ein und versuche dir aufzuzeigen, dass manches dessen was gilt, nicht allein deshalb richtig ist.
Warum gehst du nicht darauf ein und versuchst mich von deinem Standpunkt zu überzeugen? Ich habe meine Meinung und tue sie bei Gelegenheit kund. Wem daran etwas nicht passt, kann das natürlich sagen, oder er versucht mich davon zu überzeugen, dass meine Meinung nicht die Richtige ist oder im ein oder anderen Einzelfall Fehler beinhaltet.

Leider versuchen es so ziemlich alle hier nur sehr halbherzig. Anstelle einer fundierten Argumentation treten Sarkasmus und Zynismus. Oder man geht einach nicht darauf ein, was der andere vorher geschrieben hat…

ich war nicht beim Bund

Hm… Vielleicht ist das ja der Schlüsselmoment in meinem Leben gewesen, als ich mich wie noch nie zuvor im Leben mit schwachsinnigen Anweisungen konfrontiert sah, deren Ausführung regelmäßig keinem erkennbaren Zweck diente, abgesehen von der persönlichen Belustigung des eher bildungsresestenten Vorgesetzten.

  • aber der Witz ist

älter, als du wahrscheinlich bist.

Mag sein. Hab ich doch nie näher beziffert, oder? Aber was hat das mit dem Rest dessen zu tun, was ich dir auf deinen letzten Post geantwortet habe? Es sollte lediglich eine Metapher für die undifferenzierte Hörigkeit gegenüber Obrigkeiten und Autoritäten sein, welche bei dem ein oder anderen hier zu erkennen ist.

Also: hier ist ein privates Forum, in dem der die Regeln
macht, der das Forum betreibt. Solange dies nicht gegen
Gesetze verstößt, ist es sein gutes Recht, die Regeln so
festzulegen, wie er mag.

Habe ich nie bestritten. Die liest einfach nicht, oder? Dass du liest, aber nicht davon verstehst, kann ich mir einfach nicht vorstellen. Es gibt ja einen gewissen Zusammenhang zwischen Orthografie und Bildung.

So wie jeder Kneipier die Gäste, die er nicht mag
rausschmeißen darf, ohne sich dafür rechtfertigen zu müssen
(nennt sich Hausrecht).

Ja, alles richtig. Und…? Ging es in den letzten Beiträgen etwa um Hausrecht oder um Sorgerecht?

Wieso kann hier keiner beim Thema bleiben? HAuZ!