wie so viele auf dem Board hier bin ich auch auf der Suche nach einer externen Festplatte .
Es ist mir aber sehr wichtig, dass diese Festplatte ein maximum an Zuverlässigkeit hat.
Allerdings hätte ich gerne eine Festplatte ohne externe Stromversorgung. Ist das ein sehr großer Abstrich an Sicherheit?
Ich meine man findet fast überall Produktrezensionen, wo jemandem alle Daten verloren gegangen sind.
Nun habe ich gelesen, dass die üblichen 2,5" HDDs eigentlich eine zu große Leistung haben um über USB sicher versorgt zu werden. Stimmt das wirklich? Als Lösung wurde eine interne 1,8" HDD mit externem Gehäuse empfohlen, da so eine Platte wenig genug Strom für ein USB port verbraucht. Ich weiß halt nicht in wie weit dieser Autor auch wirklich Ahnung hatte .
MUSS die platte extern sein? Externe Platten neigen zu unsicherheit, z.b. jemand zieht das kabel zu früh raus->Manchmal/oft ganze Platte im Eimer.
Dann aber wenigstens mit externee Stromversorgung: Wenn der PC abstürzt/Kabel gezogen wird kann die Platte noch in ruhe auslaufen->kein datenverlust.
Intern würd ich dir nen RAID 1 empfehlen, d.h. zwei Festplatten mit exact dem gleichen Inhalt->geht mit (IDE)/SATA/SCSI und allen anderen ->billig und SEHR sicher.
ja die Platte muss schon extern sein, weil ich ein Notebook benutze.
Ist die Lösung mit einer Handelsüblichen externen zu empfehlen, oder eher mit interner im Gehäuse?
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für den externen Notebookbetrieb würde ich immer eine 2.5"-Platte nehmen. Das Gehäuse sollte ein Y-USB-Kabel haben (1x für die Platte, 1x Daten und Strom und 1x Strom). 3.5"-Platten sind zu empfindlich für den Transport und 1.8"-Platten halte ich noch für zu teuer bezogen auf die Speicherkapazität.
Kauf dir also ein Gehäuse, z.B. bei Ebay und eine Notebookfestplatte mit 5400/min etwa von Samsung oder Hitachi.
Ist die Lösung mit einer Handelsüblichen externen zu
empfehlen, oder eher mit interner im Gehäuse?
es gibt keine internen und externen Festplatten. Es ist die gleiche Platte im anderen Gehäuse.
Das Abziehen im Betrieb erzeugt unabhängig von einer zusätzlichen Stromversorgung Datenfehler. Mechanisch ist es der Platte egal (es gibt kein ‚Kopf in Parkstellung fahren‘ mehr wie früher mal - das geschieht automatisch beim Abschalten.
Wenn Du die externe Platte als Backupmedium verwenden willst, schaff Dir ein richtiges Backup-Programm an. Sonst verlierst Du völlig die Übersicht. Eine Platte ist dann auch nicht genug, zwei sollten es schon sein, besser noch mehr.
Wenn es Dir darum geht, nur die normale Arbeit möglichst sicher zu verrichten, geht das ebenfalls nur über ein gutes Backupmanagement. Auch die beste Festplatte ist nunmal kein Safe.
Wenn es nur darum geht, dass die externe Festplatte möglichst lange hält - das sollte kein Thema sein, wenn Du vorsichtig damit umgehst. Und im Zweifel hast Du ja ein Backup, oder?
Gruß
loderunner
das nutzt bei den vielen Notebooks gar nichts, da die beiden (oder die vier) USB-ports vom selben Chip ‚angetrieben‘ werden. Entweder es geht, oder ein externes Netzteil ist vonnöten oder eine Platte mit geringerem Strombedarf.
Gruß
loderunner
das nutzt bei den vielen Notebooks gar nichts, da die beiden
(oder die vier) USB-ports vom selben Chip ‚angetrieben‘
werden.
Hm, aber es bleiben die USB-Specs. Demnach (wenn ich mich jetzt nicht irre) müssen pro Gerät 100mA bereit stehen, bzw. nach Freigabe durch das BS bis 500mA.
Oder müssen sich Notebook-USB-Ports in diesem Fall nicht an die Specs halten bzw. gelten da möglicherweise andere?
Hm, aber es bleiben die USB-Specs. Demnach (wenn ich mich
jetzt nicht irre) müssen pro Gerät 100mA bereit stehen, bzw.
nach Freigabe durch das BS bis 500mA.
Soweit ich weiß, dürfen sogar permanent 500mA ‚gesaugt‘ werden. Eine Freigabe könnte ja erst nach Erkennung des angeschlossenen Gerätes erfolgen, und das funktioniert ja mit zu wenig Strom erst gar nicht.
Oder müssen sich Notebook-USB-Ports in diesem Fall nicht an
die Specs halten bzw. gelten da möglicherweise andere?
die 500mA sind schon erlaubt. Aber eben nicht an allen Ports gleichzeitig und eine Festplatte benötigt oft mehr als 500mA, vor allem beim Hochlaufen.
Ergänzend kann ich noch sagen, dass es meist trotzdem funktioniert und dass ich meine ‚Weisheiten‘ nicht selbst gemessen, sondern in der c’t gelesen habe.
Gruß
loderunner