Zwangs-Beitragserhöhungen bei BKKs !

Hallo!

Offenbar wird öffentlich gar nicht so richtig Notiz von der frechen erzwungenen Beitragserhöhung mehrerer Bkks, wie es zum Beispiel zu lesen ist unter http://www.billiger-krankenversichert.de/news/aktuel… genommen !?!

Na dann mal weiter so…
—> Mayo

Tach auch!

Offenbar wird öffentlich gar nicht so richtig Notiz von der
frechen erzwungenen Beitragserhöhung mehrerer Bkks, wie es zum
Beispiel zu lesen ist unter
http://www.billiger-krankenversichert.de/news/aktuel…
genommen !?!

Nun Ja, sofern Du wer-weiss-was zur Öffentlichkeit zählst, wird das schon zur Kenntnis genommen. Das kannst Du unschwer dem Posting zwei Etagen unter Deinem entnehmen *g*

Na dann mal weiter so…

Nee, lieber nich. Wird langsam teuer…

Gruß vom

Dicken MD.

Hallo!

Offenbar wird öffentlich gar nicht so richtig Notiz von der
frechen erzwungenen Beitragserhöhung mehrerer Bkks, wie es zum
Beispiel zu lesen ist unter
http://www.billiger-krankenversichert.de/news/aktuel…
genommen !?!

Na dann mal weiter so…

Hi Mayo,

Die Aufregung versteh ich nicht! Die BKK haben nie gesagt, daß sie immer und ewig diem billigsten sein werden. Nachdem sie nun viele Kunden gelockt haben und auch schlechte gekriegt haben, kommt das Problem mit Einnahmen und Ausgaben.

Jeder normal Denkende hat damit gerechnet, denn Aldi-Versicherungen gibt es nicht. Sei einfach froh bis jetzt ein paar Mark gespart zu haben!

gruss
winkel

Moin!

Die Aufregung versteh ich nicht! Die BKK haben nie gesagt, daß
sie immer und ewig diem billigsten sein werden. Nachdem sie
nun viele Kunden gelockt haben und auch schlechte gekriegt
haben, kommt das Problem mit Einnahmen und Ausgaben.

Genau daher rührt die Aufregung, winkel! Die hier betroffenen BKK´n werden nicht etwa die Beiträge erhöhen, weil sie ihre Kosten nicht mehr decken können. Die vom Bundesversicherungsamt erzwungene Beitragserhöhung ist meines Wissens nach ohne jede plausible Begründung verhängt worden und nicht wegen mangelnder Einnahmen. Die Betroffenen Kassen werden in Folge dieser Entscheidung aller Voraussicht nach im nächsten Jahr daher einen recht großen Überschuß erzielen. Als Folge daraus wiederum steigen die Einlagen in den Opfertopf (auch Risikostrukturausgleich genannt), gleichzeitig müßten dann eigentlich aufgrund des Gewinnverbots die Beiträge gesenkt werden.

Die hier angeprangerte Entscheidung des BVA riecht meiner Meinung nach ganz streng nach einem Eingriff in den Wettbewerb zugunsten der Verwaltungsmoloche bei den großen Kranken- ääähh- Gesundheitskassen. Und genau deswegen haben die betroffenen Kassen Klage dagegen eingereicht (wenn auch mit wenig Aussicht auf Erfolg, wie ich befürchte).

Jeder normal Denkende hat damit gerechnet, denn
Aldi-Versicherungen gibt es nicht. Sei einfach froh bis jetzt
ein paar Mark gespart zu haben!

Das ist das eine. Aber als Aldi-Versicherung kann man eine BKK nun wirklich nicht bezeichnen. Es sei denn, für Dich bedeutet Aldi ausschließlich Gleiche Leistung für günstigeren Preis. Dann habe ich persönlich aber auch nix gegen diese Aldi-Versicherungen einzuwenden. Letztlich ist es mein Geld. Und ich bin nicht gewillt, für immer weniger Leistung immer mehr bezahlen zu müssen, nur weil irgendwelche abstrakt denkenden Wichtigtuer es nicht auf die Reihe bekommen, mit meinem Geld vernünftig umzugehen.

Gruß vom

Dicken MD.

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Die Aufregung versteh ich nicht! Die BKK haben nie gesagt, daß
sie immer und ewig diem billigsten sein werden. Nachdem sie
nun viele Kunden gelockt haben und auch schlechte gekriegt
haben, kommt das Problem mit Einnahmen und Ausgaben.
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Hallo Winkel!
'Tschuldige, aber du hast den Sinn meines Postings verkannt.
Mir ging es um die Art und Weise, wie - nicht das diese Erhöhung zustande kam!
Auf geht’s …
Mayok

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nee die werden vom BVA GEZWUNGEN zu erhöhen
und das hat NICHTS mit der Einnahme-/Ausgabesituation zu tun!
Die ist nämlich nach wie vor ok.
Das BVA zwingt die Versicherungen ohne Grundlage zu den völlig überhöhten Beitragssteigerungen. In einem Schreiben der BKK-Mobil-Oil ist zu entnehmen, dass das BVA nach eigener Aussage GENERELL KEINE BEITRAGSSÄTZE UNTER 12% MEHR FREIGEBEN WILL. Egal wie sparsam die Kassen sind.
DAS IST EIN UNZULÄSSIGER EINGRIFF IN DIE KRANKENKASSENPOLITIK!!! Es kann nicht sein was nicht sein darf…
*
Die eigentliche Ursache ist allerdings der Risikostrukturausgleich! Die BKK MObil Oil führt in diesem Jahr ZWEI DRITTEL Ihrer Einnahmen zwangsweise in diesen Strukturausgleich ab!!
Das ist meiner Meinung nach absolut nicht mehr haltbar und sie klagt auch völlig zu recht gegen diesen Schwachsinn.
Ohne diesen Strukturausgleich würde der Beitragssatz bei der BKK Mobil Oil nach eigenen Angaben nur 4,1% (!!!) betragen.
Das sagt doch nun alles, oder???

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hallo Dicker,
wo liegt eigentlich bei den Kassen die Gefaht, wenn mal eine pleite geht?
Ich seh da keine!
Kommt in der freien Wirtschaft tagtäglich vor. Auch für den Versicherten absolut keine Gefahr: da sein Beitrag nicht nach dem Eintrittsalter sondern nach Verdienst eingestuft wird, da ein Annahmezwang herrscht, geschiet den Versicherten gar nichts. Sie wechseln halt die Kasse.
Wem würde es weh tun, wenn eine AOK oder die TK pleite geht? Klar, ein paar Angestellte haben keine Arbeit mehr und der Boss muss sich einen neue Managerstellung suchen. Doch das ist nun mal bei Konkursen üblich.
Wäre der Strukturausgleich nicht, hätten wir wirklich freien Wettbewerb. So aber können die AOK´s ihre Beiträge künstlich niedrig halten.
Geht aber so eine Kasse pleite, dann erhalten die anderen neue mitglieder … und natürlich auch ein paar Probleme. Könnte sein, dass dan eine Kasse, die 9,4 % (wäre ohne Strukturausgleich bestimmt möglich) bisher verlangt dann 14 % nehmen muss.
Wo liegt das Problem?
grüße
Raimund

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Hallo!

das war mir schon klar, was ihr da anmerkt.

Schau wir doch mal wie Strukturausgleich „auf der anderen Seite“ aussieht:

Ich bin jung und vielverdienend und gehe in die PKV.

Plötzlich hab ich Familie und so weiter, da mach ich dann halt nen privaten Strukturausgleich und spare, indem ich in die GKV zurückwechsel.

oder

die kleinen KV´s haben nicht die hohen und allgemeinen Risiken der öffentliche GKV´s. Wenn man bedenkt, daß die meisten Rentner und die von Kohl als Wahlvolk eingekauften Deutschen aus Sibirien alle der AOK aufs Auge gedrückt wurden und die Sozialrentner und die gesamte Rentnergemeinschaft der EX-DDR.
Aber hier regiert der Deutsche St. Florian, ich spare sollen die anderen doch pleite gehen. Nur wenn mich der Teufel am Hintern packt, dann frag ich doch gerne nach der großen allgemeinen Kasse, die jeden nimmt!

gruss
winkel

Klassenkampf
Also 1.

Plötzlich hab ich Familie und so weiter, da mach ich dann halt
nen privaten Strukturausgleich und spare, indem ich in die GKV
zurückwechsel.

geht es ja ganz so einfach nicht und 2.

die kleinen KV´s haben nicht die hohen und allgemeinen Risiken
der öffentliche GKV´s.

findet seit der Freigabe der Kassen eine Marktpreisfindung statt. Die Leute wechseln zur billigeren Kasse, dann wird die teurer usw. Über kurz oder lang werden die gesetzlichen Kassen ein recht gleichförmiges Preisniveau haben.

Der Unterschied zwischen den Kassen ist dann nur, daß die Kassen, die gut wirtschaften, große Teile ihres Beitragsaufkommens den Kassen in den Rachen werfen müssen, die sich an jeder Ecke Geschäftsstellen halten und mit 15 Leuten drei Versicherte bewachen (siehe unten ein Beispiel bei der BKK: 2/3 der Beiträge gehen in den Strukturausgleich, tolle Wurst).

Die Frage ist doch ganz grundsätzlich was man will: Gleiche Versorgung zu gleichen Preisen für alle, oder Unterschiede.

Wobei die Unterschiede nicht Richtung PKV laufen müssen. Der Unterschied könnte einfach sein, daß man bestimmte Leistungen kauft und bestimmte nicht. Die Frage ist dann, ob man hinnehmen will, daß bestimmte Einkommensgruppen nicht mehr das höchste Niveau an Behandlung und Medikation erhalten.

Derzeit will man das nicht und daher hat man ein System der GKV, daß oftmals ausgenutzt, betrogen und ausgebeutet wird.

Ich frage mich nur, wann endlich das sozialfeindliche Klassensystem bei der Deutsche Bahn AG aufgehoben wird. Es kann ja nicht sein, daß da einige doppelt so breite Sitze haben und persönlichen Service bekommen, während sich der Rest 6er-Abteile teilen muß und nur sporadischen Service durch die mobile Minibar bekommt. Pfui.

Gruß
Christian

ohne Strukturausgleich hätte die BKK mobil oil
nur einen Beitragssatz von 4,1% (!).
Das nur mal so am Rande…

Ansonsten stimme ich Raimund zu 100% zu!

Im Übrigen glaube ich, dass wenn Kassen wie die AOK etc. pleite gehen würden, der Gesundheitssektor INSGESAMT preiswerter werden würde. Warum? Ganz einfach: Keine überflüssigen Glaspaläste und aufgeblähte Verwaltungen, kein unnötiger „Wasserkopf“ mehr. Die BKK mobil oil hat z.B. nur 2% Verwaltungskosten, andere wie die AOK z.B. 6%…

MfG
Werner

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

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das wirft auch mich um!
hallo Werner,

nur einen Beitragssatz von 4,1% (!).
Das nur mal so am Rande…

Das hätte ich nicht gedacht! Gibt´s da irgendwelche Unterlagen?

Im Übrigen glaube ich, dass wenn Kassen wie die AOK etc.
pleite gehen würden, der Gesundheitssektor INSGESAMT
preiswerter werden würde. Warum? Ganz einfach: Keine
überflüssigen Glaspaläste und aufgeblähte Verwaltungen, kein
unnötiger „Wasserkopf“ mehr. Die BKK mobil oil hat z.B. nur 2%
Verwaltungskosten, andere wie die AOK z.B. 6%…

Nun, ich glaube schon, dass die Beiträge der besonders günstigen BKK´s steigen würden. Stell Dir vor, es würde eine nur 4,1 % + 1,7% = 5,8 % verlangen!!!
Weißt Du, was mit der Kasse passiert? Die wird gestürmt! Die müssen doppelt so viel personal einstellen, um das zu bewältigen.
Und schlechte Risiken bekommen sie auch dazu.
Aber trotzdem wäre ein Beitragssatz von ca. 8-9 % incl. Pflegepflicht möglich. Dann wäre auch das ganze Hickhack um die Privaten hinfällig.
Es würden auch nicht so viele in die Private wechseln.
Was wird denn z.Zt. gemacht? Es werden die Schmerzen einer Blinddarmentzündung mit Schmerzmittel bekämpft. Ergebnis: die Ursache killt irgendwann den Patienten.
Warum hat man in den fetten Jahren (da wurden glatt 100% Zahnersatz bezahlt; Mustafa hat damals seine ganze Verwandschaft eingeflogen) nicht Rücklagen gebildet? Ich kann mir nicht vorstellen, dass das rechtlich nicht möglich wäre.
die GKV´s könnten meiner Meinung eine ernste Konkurrenz für die Privaten sein.
So aber…?
Grüße
Raimund

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Hallo Winkel!

Plötzlich hab ich Familie und so weiter, da mach ich dann halt
nen privaten Strukturausgleich und spare, indem ich in die GKV
zurückwechsel.

Und wie willst du das machen? Dazu müsstest schon dein Gehalt kürzen lassen. Ob sich das rentiert? Fraglich.

Gruß
Marco

Hallo Raimund,

Nun, ich glaube schon, dass die Beiträge der besonders
günstigen BKK´s steigen würden. Stell Dir vor, es würde eine
nur 4,1 % + 1,7% = 5,8 % verlangen!!!
Weißt Du, was mit der Kasse passiert? Die wird gestürmt! Die
müssen doppelt so viel personal einstellen, um das zu
bewältigen.
Und schlechte Risiken bekommen sie auch dazu.

Genauso sieht es dann nämlich aus… selbst der einfachste Rentner würde nicht einsehen, dann 16% zu zahlen.

Aber trotzdem wäre ein Beitragssatz von ca. 8-9 % incl.
Pflegepflicht möglich. Dann wäre auch das ganze Hickhack um
die Privaten hinfällig.

Das sehe ich nicht so, dass 9% möglich wären.
Das eigentliche Problem ist doch der Rentner. Er wird in einer BKK eher zufällig angetroffen. Dies hat mehrere Gründe. Für mich die einleuchtendsten sind: Der geringe Prämienunterschied und die Rente.
Nehmen wir mal an, der Rentner würde 20 Euro im Monat sparen, wenn er von der AOK zur BKK wechseln würde? Deswegen macht er es nicht. Es sind nicht genug Anreize da. In der Presse liest man ja soviel negatives (:wink: ), dass einen die Ärzte dann nicht mehr behandeln etc. und das wollen alte Menschen nicht. Ebenso wollen sie sich nicht mit Menschen am Telefon streiten, sie wollen sie sehen… nur dafür 400 km fahren? Nein. Also bleibt man in der KK vor Ort, um ggf. dort auflaufen zu können.
Die Kosten würden irgendwann nur verteilt werden. Und wenn die BKK´s nur einen Beitragssatz von 6-8% hätten, so hätten die größeren KK’s sicherlich mehr als 18% zu tragen. Auf alle umgelegt kommt dennoch wieder ein Schnitt von über 12% raus.

Gruß
Marco

hallo Marco,

Aber trotzdem wäre ein Beitragssatz von ca. 8-9 % incl.
Pflegepflicht möglich. Dann wäre auch das ganze Hickhack um
die Privaten hinfällig.

Das sehe ich nicht so, dass 9% möglich wären.
Das eigentliche Problem ist doch der Rentner. Er wird in einer
BKK eher zufällig angetroffen. Dies hat mehrere Gründe. Für
mich die einleuchtendsten sind: Der geringe Prämienunterschied
und die Rente.

Ich meine nícht explizit die BKK´s, sondern allgemein die Kassen. Die etablierten werden dann gezwungen, kaufmännisch zu haushalten. Wenn sie das nicht machen, gehen sie kk.

Nehmen wir mal an, der Rentner würde 20 Euro im Monat sparen,
wenn er von der AOK zur BKK wechseln würde? Deswegen macht er
es nicht. Es sind nicht genug Anreize da. In der Presse liest
man ja soviel negatives (:wink: ), dass einen die Ärzte dann
nicht mehr behandeln etc. und das wollen alte Menschen nicht.
Ebenso wollen sie sich nicht mit Menschen am Telefon streiten,
sie wollen sie sehen… nur dafür 400 km fahren? Nein. Also
bleibt man in der KK vor Ort, um ggf. dort auflaufen zu
können.

Ist mir schon klar, dass der Rentner nicht wechselt.

Die Kosten würden irgendwann nur verteilt werden. Und wenn die
BKK´s nur einen Beitragssatz von 6-8% hätten, so hätten die
größeren KK’s sicherlich mehr als 18% zu tragen. Auf alle
umgelegt kommt dennoch wieder ein Schnitt von über 12% raus.

Bin mir da nicht so sicher!
Ein Nachteil gäbe es aber: es würden erst mal einige Arbeitsplätze draufgehen.
Grüße
Raimund

Hallo Raimund,

Bin mir da nicht so sicher!

Das Problem ist einfach, dass der Normalmensch informiert werden will und sich nicht informieren will. Das ist der Punkt, der die Verwaltungskosten nicht erheblich drücken lassen wird. Und das sind eben die 2%, die ich beim durchschnittlichen Satz schon runter bin. :smile: und evtl. noch die 1,7% für die Pflege.
Macht 2-3,7%. Mehr ist meiner Meinung nach nicht drin. Und das sind nur 0,3-2% Steigerung gegenüber den jetzigen Personalkosten :smile:

Gruß
Marco

4,1% ohne Strukturausgleich, hier steht´s:

hallo Werner,

nur einen Beitragssatz von 4,1% (!).
Das nur mal so am Rande…

Das hätte ich nicht gedacht! Gibt´s da irgendwelche
Unterlagen?

Ja, hier steht´s:
http://www.bkk-mobil-oil.de/medien/news_aktuell/news…

MfG
Werner

hallo Werner,
das ist ja schon kriminell!
Da wird von Konkurrenz zwischen den Kassen gesprochen und was wird gemacht?
Man lässt den Versicherten dafür gerade stehen, dass einige Kassen nicht haushalten können.
Und damit er ja nicht in eine wechselt, die günstiger ist, wird ihm der Wechsel verboten (mit höheren Beiträgen und 18 Monate Sperrfrist).
Das nennt sich dann Sozialdemokratische Partei und die anderen hängen ihr Sozialwerbeplakat noch höher.
Machen aber nichts anderes, als jede kommunistische Partei: Alle für einige wenige (Bosse). Das ist schlimmer, als reiner Kapitalismus.
Grüße
Raimund