'Zwangsarbeiten' weil der Chef es will

Hallo alle Miteinander,

normalerweise bin ich nur im Mietrecht mit Fragen unterwegs aber leider muss ich hier auch eine Frage stellen:

Folgender Fall:
Angestellte A ist von einer Zeitarbeitsfirma als Sekretärin ausgeliehen an Betrieb B. Vertraglich festgelegt ist eine 35 Std. Woche, die tatsächliche Wochenarbeitszeit richtet sich nach den Bedürfnissen am Einsatzort, ist aber auf täglich max. 10 Stunden Arbeitszeit beschränkt. Normale Arbeitszeit in diesem Betrieb liegt deutlich über 10 Std. aber Angestellter A versucht immer zwischen 9,30 und 10,00 Std. zu bleiben.
Nun verlangt aber z. B. der Abteilungsleiter im konkreten Fall (weil bei einer Berechnung durch andere Fehler unterlaufen sind), dass die Angestellte A 13 bis 16 STd. bis abends gegen 10 oder 11 Uhr am Einsatzort bleibt.
Hat die Angestellte eine Chance sich zur Wehr zu setzen oder muss sie aufgrund der (nicht von ihr oder anderen Sekretariatskräften verschuldeten) Begebenheiten diese Forderung dulden?
Grund für die Sekretariatskräfte zum Bleiben soll ein eventuelles Verbinden mit anderen telefonischen Teilnehmnern sein (sehr fraglich ob um neun abends noch einer da ist).

wie soll man sich hier verhalten??

Vielen Dank auch an alle, die antworten!

Lieben Gruß

Daniela

Der Fall verstösst vermutlich gegen das Arbeitszeitgesetz. Noch mehr zu vermuten wäre, dass der Arbeitgeber versucht, einen überflüssigen Mitarbeiter rauszumobben, damit der möglichst entnervt selber kündigt.
Durchhalten!

wie soll man sich hier verhalten??

Hallo Daniela, das Naheliegendste ist doch wohl sich an den Arbeitgeber zu wenden. Das ist ja nicht die Entleihfirma, sondern die ZA. Die Grenze ist 10 h und wenn sie mehr macht, dann kann es passieren, dass die ZA sagt „Ist nicht unser Problem. Wir zahlen nicht mehr als die 10 h.“ (abgesehen vom Arbeitszeitgesetz, was schon erwähnt wurde)

MfG