Guten Tag,
Ich habe am 24.12.09 eine Zwangsvollstreckung erhalten.
Da ich aber nicht wusste um was es ging,habe ich den Gerichtsvollzieher kontaktiert.Er war sehr unhöflich am Telefon und erklärte mir ,das mein anwalt am 27.10.09 einen Kostenbeschluss erhalten hatte, wovon ich aber keine Kenntniss hatte.
Mein Anwalt erklärte mir das bis zum 14.01.10 (dann will der Gerichtsvollzieher bei mitr vollstrecken)
alles über die bühne gegangen ist. Was ich ihm absulut nicht glaube, da ich im März schon mal wegen meines Anwaltes eine Kontopfändung hatte.Alles verschlampte Sachen.Um den betrag den es geht ,600 Euro ,hat eigentlich meine Rechtschutzversicherung zu zahlen.Ich habe erinnerung bei dem Gerichtsvollzieher eingelegt, was dieser aber als scherz empfand.Bei der Anwaltskammer habe ich mich auch schon beschwert über meinen Anwalt.Ich als unwissende werde massiv von einem Gerichtsvollzieher beschimpft. Ich denke auch hier über eine Beschwerde nach.Was kannn ich jetzt noch tun, denn ich habe eine minirente und laufende Unkosten, will aber auch keine eisetaatliche versicherung abgeben.
Hallo!
Dieser Fall scheint ein wenig verzwickt zu sein, da ist es für mich schwierig, eine fundierte Antwort zu geben.
Ich empfehle hier lieber den Gang zu einem anderen Anwalt bzw. zu der Verbraucherzentrale (öffentliche Rechtsberatung).
Ohne irgendwelcher Unterlagen ist die Beurteilung hier aus der Ferne nur schwer möglich.
Viele Grüße
Sehr geehrte/r Fragesteller/in,
versuchen Sie ein wenig Milde walten zu lassen bezüglich des Gerichtsvollziehers! Dieser ist nur ausführendes Organ und muss sich ständig - auch unwahre - Ausreden anhören. Für den zählen nur die Fakten. Und ein Kostenfestsetzungsbeschluss ist nun mal ein vollstreckbarer Titel. Ihr Anwalt scheint eine rechte Schnarchnase zu sein, hätte er diesen doch umgehend an Ihre Rechtsschutzversicherung zur Begleichung senden müssen. Bitten Sie Ihren Anwalt um Kopien ALLER Unterlagen, die er Ihnen noch nicht übersandt hat; hierzu ist er verpflichtet. Lassen Sie sich unter keinen Umständen abwimmeln, seien Sie ruhig penetrant, bleiben Sie aber im Ton neutral. Kontaktieren Sie umgehend Ihre Rechtsschutzversicherung, die in den meisten Fällen sehr hilfsbereit ist. Sollte all dies zeitlich nicht mehr bis zum Gerichtsvollziehertermin geklärt werden können: Seien Sie da, lassen Sie ihn unbedingt rein!!! Seien Sie kooperativ. Er kann nichts für Ihren unfähigen Anwalt, sondern macht nur seinen Job! Handeln Sie eine Ratenzahlung aus, vielleicht 50,00 Euro monatlich. Sich mit Gerichtsvollziehern zu streiten bringt gar nichts. Versuchen Sie unbedingt, sachlich zu bleiben, in Ihrem eigenen Interesse. Ansonsten können Sie in der Sache auch gerne einen - anständigen - Anwalt einschalten; bei einer Mini-Rente erhalten Sie gewiss Beratungshilfe.
Herzliche Grüße & alles Gute,
JasminK33
Hallo,
diese Anfrage hatte ich beantwortet, steht bei mir aber noch als offen. Daher diese Mail.
Gruß
Z.