Zwei Hunde und eine Katze - ob das gut geht?

Hallo zusammen!
Wir haben einen 7-jährigen Jack-Russel-Terrier und seit ein paar Monaten ein junges Kätzchen. Trotz vieler Bedenken, die auch hier geäußert wurden, haben sich die beiden innerhalb 3 Wochen aneinander gewöhnt und sind nun ein Herz und eine Seele, sie tollen gemeinsam rum und schlafen sogar gemeinsam.

Meine Frage nun: ein Kumpel von mir hat aus seiner Hobby-Zucht ein 2jähriges Jack-Russel-Mädchen zurückgenommen, weil die Halterin sie nicht mehr haben konnte (angebl. aus gesundheitlichen Gründen). Und ob ich nicht jemanden wüßte, der einen guten Platz für sie hätte… wo er doch genau weiß, daß ich dann wieder hin und weg bin.

Was meint Ihr: jetzt herrscht ziemliche Harmonie zwischen den Tieren, wenn jetzt ein drittes hinzukommt, geht`s dann rund? Schließen die Hunde die Katze wieder aus? Was habt Ihr für „Pro und Kontras“?

Platz wäre da, und die Hunde begleiten mich tagsüber bei der Arbeit.

Viele Grüße
Armin

Achja: das sind die beiden:
http://img98.exs.cx/img98/9584/hundkatze.jpg

ich glaube nicht, dass man vorhersehen kann ob sich die drei vertragen. die chancen dürften aber ganz gut sein, da sich die beiden schon gut und relativ schnell aneinander gewöhnt haben. die frage ist, wie sich der neuling verhalten wird.
ich sehe keinen grund zu vermuten, dass die beiden hunde einen pakt schliessen und die katze „verstossen“ könnten. genauso gut könnte sich auch ein katze-hund-pakt bilden.
ich hatte mal 3 katzen und einen rauhaardackel-pudelmischling. das verhältniss untereinander war von respekt geprägt. die älteste katze war die kleinste, aber auch die chefin unter den katzen. wenn sie auf dem sofa lag und eine der beiden anderen katzen wollte sich dazulegen, musste diese die chefin erst ausgiebig ablecken, ansonsten gabs ne klaps auf den scheitel. die jüngeste katze war ein kater und doppelt so groß wie die chefin. er hielt immer einen respektabstand zu ihr und wenn er einmal unaufmerksam war und zu nah an ihr vorbei ging, bekam er nen kleinen schlag aufs ohr. der hund war der herr des gemeinsamen futternapfs. war er in der nähe wenn eine der katzen fressen wollte, ging er gelassen hin, knurrte ein bischen so dass die katze ein paar schritte zurückwich, nahm ein maul voll futter und verzog sich damit, und die katze konnte in ruhe futtern. gegenüber fremden katzen verhielt sich der hund typisch aggressiv wenn er eine im garten ausmachte. da verwandelte er sich in einen werwolf und verscheuchte alle eindringlinge.
eines tages bekam ich eine vierte katze. das wahr eine leicht gestörte wohnungskatze die vorher noch nie unter freiem himmel war. die anderen katzen verhielten sich ihr gegenüber sehr ruhig und sie akzeptierten sie, aber sie blieb immer eine art aussenseiter. der hund dagegen schloss sie sofort ins herz und obwohl er schon relativ alt war, tollte er häufig mit ihr herum (was er mit den anderen katzen nie machte).

Moin Armin,

ich denke, Ausprobieren ist die einzige Möglichkeit, es herauszufinden.

Dem Jack-Russell wird ja nun der weitläufigen Meinung nach das absolute „Jagd/Killer-Syndrom“ nachgesagt. Trotzdem hast Du bereits einmal im „Selbstversuch“ bewiesen, dass diese ‚Hund-und-Katz‘-Konstellation durchaus gut gehen kann.

Aus eigener Erfahrung kann ich nur berichten, dass meine vier grundverschiedenen Hunde sich mit meinen sieben Katzen zur gleichen Zeit allerbestens verstanden haben - kleinere Reibereien entstanden zu Anfang immer nur innerhalb des Miezen-Clans.
Einzig ein Dobermann-Weibchen, das wir in Pflege genommen hatten, hatte sich trotz aller Bemühungen täglich fest vorgenommen, allen Katzen den Garaus zu machen. Die wurde aber gut vermittelt, bevor schlimmeres passierte…

Drücke Dir in jedem Fall die Daumen, dass es bei Deinen Jackies gutgeht!

Gruß Esther

Achja: das sind die beiden:
http://img98.exs.cx/img98/9584/hundkatze.jpg

ups…wer ist denn da wer? Grins…

Hallo, Armin,

ich denke auch, dass man sehen und abwarten muss, vielleicht geht es ja gut.

Was mir allerdings aufgefallen ist, Du schreibst:

Platz wäre da, und die Hunde begleiten mich tagsüber bei der
Arbeit.

Das heisst, die Katze wäre den ganzen Tag lang einsam und allein zuhause? Das ist für keine Katze gut. Ich würde mir eher überlegen, eine zweite Katze anzuschaffen, denn der Hund (die Hunde) sind tagsüber ja versorgt.

Grüsse,
Tina