Ausgangssituation:
Mein Internetzugang läuft über ein Kabelmodem. Direkt an diesem hängt ein Router. An diesem Router sind ZWEI PCs angeschlossen. Bisher hat diese Konfiguration einwandfrei gearbeitet.
Nun möchte ich vor PC2 (er steht in einem anderen Raum als PC1 und Router1) den Datenstrom splitten (angeblich geht das nur mit einem zweiten Router), um in diesem Raum Internet-Zugänge für einen weiteren PC3 zu erhalten.
Fragen:mit
Geht das überhaupt den ZWEI Routern
Wie müssen diese aufeinander (IP etc) abgestimmt werden
Müssen beide Router die MAC-Adresse der vom Kabelbetreiber autorisierten Netzwerkkarte emulieren
Muss ich das von Router1 kommende Kabel an WAN oder einen der LAN-Anschlüsse auf Router2 stecken
Fragen über Fragen. Bitte helft mir. Ich benötige die Info für heute Nachmittag (ab ca 17 Uhr). Da möchte ich mit der Installation beginnen.
Nun möchte ich vor PC2 (er steht in einem anderen Raum als PC1
und Router1) den Datenstrom splitten (angeblich geht das nur
mit einem zweiten Router), um in diesem Raum Internet-Zugänge
für einen weiteren PC3 zu erhalten.
Wer sagt denn sowas? Kaufe Dir einen kleinen Switch, stecke das Kabel, an dem zur Zeit PC2 hängt in einen Port und die beiden PCs in 2 andere. Fertig.
Oder willst Du irgendwelches Bandbreitenmanagement oder Filterfunktionen implementieren?
Die Info betr. Router stammt von SATURN. Ich habe aber sowieso einen zweiten Router wie auch einen einfachen LAN-Hub. Was ich vermeiden möchte: wieder ein neues Teil anschaffen.
Wie siehst Du daher mit den vorhandenen - beschriebenen - Mitteln die Umsetzbarkeit.
Vielen Dank!
Peter
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Ausgangssituation:
Mein Internetzugang läuft über ein Kabelmodem. Direkt an
diesem hängt ein Router. An diesem Router sind ZWEI PCs
angeschlossen. Bisher hat diese Konfiguration einwandfrei
gearbeitet.
Schön!
Nun möchte ich vor PC2 (er steht in einem anderen Raum als PC1
und Router1) den Datenstrom splitten (angeblich geht das nur
mit einem zweiten Router), um in diesem Raum Internet-Zugänge
für einen weiteren PC3 zu erhalten.
So wie ich das sehe, sollen aber doch auch die Rechner in Raum II über denselben Router ins Netz gehen wie der alleinstehende Rechner in Raum I, oder?
Fragen:
Geht das überhaupt mit den ZWEI Routern
JA, sie müssen beide im selben Netz sein, und der hinter dem ersten Router befindliche Router muss den ersten Router als Standardgateway eingetragen bekommen. Der zweite Router muss eine IP bekommen, die im IP-Bereich liegt die der erste Router verwaltet (Hoffe ich habe mich verständlich ausgedrückt?)
Wie müssen diese aufeinander (IP etc) abgestimmt werden
Siehe Antwort zu 1.
Müssen beide Router die MAC-Adresse der vom Kabelbetreiber
autorisierten Netzwerkkarte emulieren
Nein, nur der direkt am Modem angeschlossene Router sollte eine der dahinterliegenden MAC´s emulieren, ist aber nicht zwingend erforderlich, es sei denn dein ISP (Internetserviceprovider) legt Wert darauf. Ist aber meist nicht so!
Muss ich das von Router1 kommende Kabel an WAN oder einen
der LAN-Anschlüsse auf Router2 stecken
Das WAN-Kabel von Router II muss an einen der LAN Ports des Routers I, sonst ist der zweite Router kein Router sondern nur ein Switch.
Ich hoffe, dass die Info´s noch rechtzeitig kamen, aber ich schaue überwiegend von MO - FR ins Forum.
Die Info betr. Router stammt von SATURN. Ich habe aber sowieso
einen zweiten Router wie auch einen einfachen LAN-Hub. Was ich
vermeiden möchte: wieder ein neues Teil anschaffen.
Hänge statt dem PC einfach den Hub an den Router und daran die weiteren PC. Entweder hat der Hub einen Uplink-Port, dann kannst du für die Verbindung Router - Hub ein normales Kabel verwenden, oder der Router bzw. der Hub unterstützt eine automatische Erkennung eines verdrehten Kabels, dann geht dies ebenfalls, oder du musst maximal ein gekreuztes Kabel verwenden/kaufen. Die übrigen PC werden dann wieder mit normalen Kabeln am Hub angeschlossen. Und das Schönste an der ganzen Geschichte: Es muss nichts konfiguriert werden.
Hubs sind Switches „für Arme“, verteilen also genauso wie diese zunächst einmal einen Eingang auf mehrere Ausgänge. Der Unterschied liegt allerdings darin, wie das Gerät dies tut. Grob vereinfacht gesprochen macht der Hub einfach nur aus einer Buchse parallel mehrere und da bei Ethernet jedes Gerät einfach seine Daten losschickt und nur hoffen kann, dass diese auch irgendwo angkommen, ist der Hub ungünstiger als der Switch, denn alle an ihm angeschlossenen Geräte ballern das Kabel am Eingang ohne logische Zwischeninstanz gleichermaßen zu, und daher kommt es dann ggf. zu Kollisionen, bei denen dann Datenpakete zerstört werden und nachgesendet werden müssen. Ein Switch sorgt stattdessen dafür, dass alle angeschlossenen Geräte immer schön nacheinander ihre Daten loswerden können.
Der Unterschied klingt aber dramatischer als er ist. Bis vor wenigen Jahren waren Switches noch richtig teuer und üblicherweise nur an zentralen Stellen größerer Netzwerke im Einsatz, an nachgeschalteten Hubs hingen dann gerne mal einige zig Geräte. Solche Installationen werden heute zwar mehr und mehr durch den Einsatz zustätzlicher Switches aufgebohrt, für die Privatwohnung oder den kleinen gewerblichen Einsatz mit einigen wenigen Geräten reichen sie aber allemal hin (habe hier auch einen kleinen Zyxel-Router mit nachgeschaltetem Hub im Einsatz), wenn man nicht gerade auf jedes Bit an Leistung angewiesen ist.
Deine Info hilft mir schon weiter. Zur Sicherheit wiederhole ich jetzt, wie ich es verstanden habe, mit eigenen Worten. Vielleicht decken wir da ja noch ein Missverständnis auf:
Router 1 BLEIBT so konfiguriert wie bisher
Da sowohl die Kommunikation ins Internet wie auch ins LAN keine Probleme macht, bleibt alles wie gehabt.
Router 2
Ich verbinde den WAN-Port von Router2 mit irgendeinem LAN-Port von Router1. Dann trage ich direkt über das Router2-Admintool die IP Adresse von Router1 als Standard-Gateway für Router2 ein. Die IP von Router2 sollte - nehme ich an, anders lauten, als von Router1.
FRAGEN:
a) Soll ich eine fixe IP vergeben oder eine dynamische?
b) wird diese dann von Router1 oder Router2 selbst vergeben?
c) müssen noch weitere Einstellungen vorgenommen werden ?
d) Werden die über das Router-Admintool vorgenommenen Einstellungen in das Windows übernommen oder muss ich das „Alles freigeben - alles aktualisieren Spiel“ unter Windows separat durchführen?
e) Unter Windows 98SE/ME gab es das Programm WINIPCFG. Welchen Namen hat das Programm nun unter Windows XP? (mit IPCONFIG unter DOS ist ja nicht sehr viel möglich)
So - vorläufig ende ich mal hier und warte auf Deine weiteren Infos. Vielen Dank noch!
Peter
PS: Deine Antwort kommt rechtzeitig, da ich gestern in der Sache nicht sehr weit gekommen bin!
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