Hallo liebe community,
ich habe eine Frage zum Thema Zweifarbdrucken.
Es geht um ein Quark XPress-Dokument das im
Offset-Druck zweifarbig (Pantone + Schwarz)
gedruckt werden soll.
Beim Text im Quark Dokument ist soweit alles klar.
Volltonfarbe eingeben und diese als solche Kennezeichnen.
Der Drucker kennt die Pantone Farbe und es müßte so passen.
Doch es kommen auch Bilder drin vor.
Ist es richtig, diese Bilder in Photoshop als Graustufen Bild
mit nur einem Kanal (Pantone) zu speichern, als „.DCS 2. EPS“?
Wenn ich das tue, kann ich leider kein PDF mehr draus machen,
weil es mir keine Bilder mehr anzeigt.
Wenn ich wiederum die Bilder in CMYK speichere und dann in Quark
reinhole zeigt mir zwar das PDF alle Bilder an, aber das kann ich
doch nicht zum Drucker geben oder?
Wer weiß Bescheid?
Danke!
Tach auch!
Speicher die Bilder im PhotoShop als Graustufen-Bild im Tiff-Format ab (nicht
eps!). Danach die Bilder ins Quark, mit dem Hand-Werkzeug drauf und das Bild in
Quark mit der Pantone-Farbe einfärben. Aus die Maus.
Gruß Magnus
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Doch es kommen auch Bilder drin vor.
Ist es richtig, diese Bilder in Photoshop als Graustufen Bild
mit nur einem Kanal (Pantone) zu speichern, als „.DCS 2. EPS“?
Wenn ich das tue, kann ich leider kein PDF mehr draus machen,
weil es mir keine Bilder mehr anzeigt.
Wenn ich wiederum die Bilder in CMYK speichere und dann in
Quark
reinhole zeigt mir zwar das PDF alle Bilder an, aber das kann
ich
doch nicht zum Drucker geben oder?
Hallo Bernd.
Zu Deinem geschilderten Problem fallen mir zwei Varianten ein:
A) Du kannst einen Kanal in einem CMYK-Bild ja „missbrauchen“, um ihn mit den Sonderfarb-Anteilen zu belegen. Der andere Kanal wäre in Deinem Fall Schwarz - Magenta und Gelb bleiben leer (=Weiss) !!!
Wenn Du nun Filme ausbelichtest oder die Datei zum Drucker bringst, machst Du einfach die Angabe „CYAN WIRD P 280 CVC“. Es würden nur zwei Farben gedruckt, nämlich Schwarz und P 280.
Vorteil: Du kannst im Bild recht gut steuern, wo die Sonderfarbe überwiegen soll oder wo lieber das Schwarz.
Nachteil: Es braucht ein bisschen Vorstellungskraft, da man ja nicht die Original-Sonderfarbe vor Augen hat, sondern „nur“ den Ersatz. Zudem funkt die Sache auch nur, wenn die Datei später auf irgendeine Art separiert, also in ihre Farbauszüge zerlegt, wird (Bsp. Filmbelichtung oder CTP).
B) Du erzeugst ein PDF-X3, welches Sonderfarben unterstützt.
Guck’ doch mal hier:
http://www.universalmedien.de/side/tipp.html
Dort bekommst Du eine leicht verständliche Einführung, was ein PDF-X3 ist.
Zudem kannst Du Dir dort den erforderlichen und kostenlosen PDF-Inspector und die entsprechenden Settings für Deine Distiller-Einstellung 'runterladen.
Ahoi
Claudi