Zweimal auf die gleiche Stelle bewerben

Hallo liebe Experten!
Ich habe mich vor ca. 1 Jahr mal auf eine Stelle beworben, die ich aber nicht bekommen habe. Damals fragte ich leider auch nicht weiter nach, wieso ich abgelehnt wurde. Mir wurde nur gesagt, dass ich unter die engere Auswahl gekommen bin.
Inzwischen fand ich einen anderen (befristeten) Job. Nun, da ich wieder auf Stellenangebotssuche bin, entdecke ich, dass die Firma von damals die Stelle wieder zu vergeben hat.
Ich möchte mich nun natürlich gern wieder darauf bewerben. Denkt ihr, ich sollte im Anschreiben angeben, dass sie mich schon kennen, da ich mich ja schonmal beworben hatte? Ich war damals auch zum Vorstellungsgespräch, das 2 Stunden dauerte. Die Chance, dass Sie sich an mich erinnern, ist also sehr hoch (vermute ich).
Hat jemand eine gute Idee für mich, wie ich an die Sache rangehen sollte? Inkl. Formulierungsvorschläge?
Wäre euch allen super dankbar!
vG die Johanna

Sesselwechselgeschwindigkeit

Denkt ihr, ich sollte im Anschreiben angeben, dass sie mich
schon kennen, da ich mich ja schonmal beworben hatte?

Bei der heutzutage hohen Geschwindigkeit des Personalkarussels kann es gut sein, dass niemand mehr da ist, der dich noch kennt. Positiv würde ich das dennoch sehen (als AG).

Nichtsdestotrotz würde ich es vermeiden genau das gleiche Anschreiben wie vor einem Jahr zu nutzen. Frau weiss ja nicht…

Hat jemand eine gute Idee für mich, wie ich an die Sache
rangehen sollte? Inkl. Formulierungsvorschläge?

… Erfreut stellte ich fest, dass diese Tätigkeit wieder bei Ihnen ausgeschrieben ist…

… leider wurde es vor einem Jahr nichts, so dass ich mich freue, die Gelegenheit wieder zu haben … (na ja, nicht so gut)

Gruß

Stefan

Denkt ihr, ich sollte im Anschreiben angeben, dass sie mich
schon kennen, da ich mich ja schonmal beworben hatte?

Vielleicht gar nicht mal so schlecht. Man sollte jedoch am besten gleich mit angeben, was man in Bezug auf eine persönliche Eignung in der Zwischenzeit alles erreicht hat.
Wenn da nicht viel ist, wird das Ergebnis ähnlich aussehen.

Kann man jedoch sowas sagen wie:
„… Bewerbung als Floristin.
… in diesem Jahr konnte ich bei ‚Blumenland‘ wertvolle Praxiserfahrung gewinnen …“
- dann ist das für den Personaler vielleicht ein „Bingo!“ Erlebnis.

Gruss,
Michael

Hallo Johanna,
naja, Deine eventuelle Vorgängerin ist nach einem Jahr gegangen (worden). Würde mir zu denken geben.
Ich will nicht unken, aber denk nur kurz drüber nach.
Grüße
Almut

Hallo Johanna,
naja, Deine eventuelle Vorgängerin ist nach einem Jahr
gegangen (worden). Würde mir zu denken geben.

Hallo,
da gibt es viellerlei Möglichkeiten.
Sie könnte schwanger geworden sein

  • geheiratet haben und mit dem Mann umgezogen
  • sich weitergebildet haben und nun eine bessere Stelle … und und und…
  • Der Alkoholismus hat wieder zugeschlagen und nun isse wieder weg … (alles schon erlebt)

Es muss nicht immer negativ sein. Oft ist der Arbeitgeber nicht Schuld am schnellen Wechsel der Arbeitskräfte.

Gruss
Jasmin

Hallo Johanna,
naja, Deine eventuelle Vorgängerin ist nach einem Jahr
gegangen (worden). Würde mir zu denken geben.

Hallo,
da gibt es viellerlei Möglichkeiten.
Sie könnte schwanger geworden sein

  • geheiratet haben und mit dem Mann umgezogen
  • sich weitergebildet haben und nun eine bessere Stelle …
    und und und…
  • Der Alkoholismus hat wieder zugeschlagen und nun isse wieder
    weg … (alles schon erlebt)

Ja genau das vermute ich auch. Die Stelle verlangt viel von einem, hohe Zeitflexibilität, mal sehr früh aufstehen, mal lang in die Nacht hinein arbeiten. Zudem ist das Aufgabenfeld sehr umfangreich. Vielleicht sag auch ich nach einem Jahr wieder „und tschüss“, aber ich will meine Grenzen dort auch austesten und nicht unversucht lassen. (was ich natürlich für mich behalte…)
vG Jo

Bei der heutzutage hohen Geschwindigkeit des Personalkarussels
kann es gut sein, dass niemand mehr da ist, der dich noch
kennt. Positiv würde ich das dennoch sehen (als AG).

Nichtsdestotrotz würde ich es vermeiden genau das gleiche
Anschreiben wie vor einem Jahr zu nutzen. Frau weiss ja
nicht…

… Erfreut stellte ich fest, dass diese Tätigkeit wieder bei
Ihnen ausgeschrieben ist…

… leider wurde es vor einem Jahr nichts, so dass ich mich
freue, die Gelegenheit wieder zu haben … (na ja, nicht so
gut)

Hallo Stefan, deine Überlegung finde ich sehr gut. Da es ein Familienbetrieb ist, sind auf jeden Fall die gleichen Leute im Management und die würden ein gleiches Anschreiben wohl merken. daher werd ich die Ansätze mal in mein Anschreiben einbauen und auf meine dazugewonnenen Erfahrungen hinweisen. Danke!!!

danke auch @ mike-river! ich gehe in der tat davon aus, dass der „Zwischenjob“ meine Chancen erhöht.

vG Jo

Hallo,

wenn Du es im Anschreiben formulierst, hört es sich so an wie „damals wolltet Ihr mich nicht, vielleicht heute“.

Wenn Du es „unterschlägst“, fühlen sich manche Personalreferenten vielleicht für dumm verkauft. Es sollte vielleicht Datenbanken geben, die denen darüber Aufschluss geben…

Warum rufst Du nicht einfach mal an. Sagst denen, dass die Stelle für dich immer noch interessant ist und fragst mal nach, warum es damals nicht geklappt hat. Vielleicht kannst Du jetzt ja entsprechendes bieten (z.B. ein bisschen mehr Praxiserfahrung). Dann hättest Du auch eine Formulierung (bezugnehmend auf das Telefonat), mit der Du dich nicht in die Nesseln setzen musst.

VG und Viel Erfolg#
Monroe