Hi Forum!
Zu unserem 2-jährigen Kater ist nun ein 1-jähriger ins Haus gekommen. Das es erst mal Streit gibt, hatten wir schon erwartet, dass der „alte“ aber sich zurückzieht, finden wir weniger gut. Insbesondere weil er sowieso die meiste Zeit draußen ist, und jetzt noch weniger nach Haus kommt. Bei Regenwetter war er eigentlich immer hier, macht er jetzt auch nicht mehr.
Der kleine soll noch nicht raus, sich erst mal eingewöhnen (ist jetzt 4 Tage hier).
Ist vielleicht noch was früh, sich Sorgen zu machen, aber ein wenig haben wir Angst, dass er irgendwann gar nicht mehr kommt, weil er sich zu Haus nicht mehr wohl fühlt.
Wie sollen wir uns verhalten? Irgendwelche Tricks, wie man die beiden sich aneinander gewöhnen lassen kann?
Gruß
Norbert
Morgen Norbert
Der „Kleine“ ist jetzt neu bei euch und wie das so ist wenn etwas neu ist ist es interesant. Vielleicht fühlt der „Alte“ sich auch ver nachlässigt. Gebt dem „Alten“ doch einfach einen Platz wo der „Neue“ nicht hin darf und ihr nur für den „Alten“ da seit. zb. zum Kuscheln.
Hallo Norbert,
auch ich habe mir vor einigen Monaten einen zweiten Kater (3 Jahre) zu meinem Kater (5 Jahre) aus dem Tierheim geholt. Dort hatte man mir geraten, bei der ersten Begegnung der beiden, bei allen beiden die Flanken mit Leberwurst einzuschmieren (klingt blöd, aber sehr effektiv) damit sie sich bei der ersten Begegnung putzend und nicht agressiv gegenüberstehen. Hat auch gewirkt. Man hat mir auch gesagt, wenn sie sich nur anknurren, dass das ein Zeichen von Angst ist und nicht von Agressivität. Ich habe sie dann in Ruhe gelassen und mittlerweile haben sie sich aneinander gewöhnt. Man muß etwas Geduld haben. Allerdings achte ich darauf, dass der ältere mit seinen Schmuseeinheiten nicht zu kurz kommt.
Gruß Ariane
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Hallo Maria!
Vernachlässigt wohl kaum, so selten wie er da ist, ist er dann der Prinz bei uns. Ich denke eher, stark verunsichert, dass in seinem bisher absolut konkurrenzfreiem Domizil plötzlich noch jemand rumrennt.
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Hallo Ariane,
das hört sich nicht schlecht an; allerdings haben die sich ja schon im negativen Sinne kennengelernt, ist die Frage, ob das jetzt noch was nutzt. Der „Alte“ lässt sogar sein Futter stehn und verzieht sich nach draußen, wenn der Kleine um die Ecke schaut. Zugegeben, war eine ganz ungünstige Situation, dass der Kleine beim Fressen dazukam, 3 Kids und 2 Katzen im Auge zu behalten, ist nicht immer einfach.
Hallo Norbert,
auch ich habe mir vor einigen Monaten einen zweiten Kater (3
Jahre) zu meinem Kater (5 Jahre) aus dem Tierheim geholt. Dort
hatte man mir geraten, bei der ersten Begegnung der beiden,
bei allen beiden die Flanken mit Leberwurst einzuschmieren
(klingt blöd, aber sehr effektiv) damit sie sich bei der
ersten Begegnung putzend und nicht agressiv gegenüberstehen.
Hat auch gewirkt. Man hat mir auch gesagt, wenn sie sich nur
anknurren, dass das ein Zeichen von Angst ist und nicht von
Agressivität. Ich habe sie dann in Ruhe gelassen und
mittlerweile haben sie sich aneinander gewöhnt. Man muß etwas
Geduld haben. Allerdings achte ich darauf, dass der ältere mit
seinen Schmuseeinheiten nicht zu kurz kommt.
Gruß Ariane
Hallo!
Wir haben hier die spannende Phase gerade 4 Wochen hinter uns! Zum „Oldie“ (Kater, 6 Jahre) kam der „Neue“ (ebenfalls Kater, 6 Jahre). Unser Oldie war der Prototyp des egoistischen Einzelkinds, der Prinz schlechthin. Außer dem Oldie immer wieder mit riesigem Bohay zu zeigen, daß er der Beste, der Schönste, die Krone der Schöpfung ist, haben wir uns sehr zurückgehalten. Ein paar Schlägereien gab es zwar, aber größtenteils unblutig, und dabei wurden gewisse Gegebenheiten ein für allemal geklärt! Ihr müßt nur unbedingt den Oldie offensichtlichst bevorzugen, wann immer scih dazu die Gelegenheit ergibt. Auch unserer saß mal zwei Tag motzig unterm Bett, vor allem nachdem er bei einer der Schlägereien nicht wirklich der Champ war, da hatte er schon einen Knick im Ego. 4 Tage ist da wirklich keine Zeit, man rechnet für die allererste Annäherung mindestens 8 Tage, und dann Schrittchen für Schrittchen…
Viel Glück!
LG
elviretta
Danke, das macht etwas Mut!
Ups und eben hab ich festgestellt, dass man den Kleinen mit Leberwurst überhaupt nichts Gutes tun kann (während der Große mir fast die Finger wund leckt) 
Hallo,
wir haben zu zwei verzogenen Damen die seit klein auf zusammen sind auch mit 3 und 3,5 Jahren einen 2,5 jaehrigen Kater dazugeholt.
Fazit: die aeltere Katze hat dem Kater sehr schnell klar gemacht wer in der Rangordnung oben steht, die juengere hat sich zurueckgezogen.
Und auch wenn es jetzt (nach 1,5 Jahren) immer noch zu Reibereien zwischen unserer juengsten und dem Kater kommt kann man sagen, dass sich die beiden arangiert haben. Die Katze ist zwar immer noch auf Abstand und hat auch draussen ihr Revier verlegt, kommt aber auch immer gerne wieder und weiss, was sie an uns hat.
Wir haben ihr das Zugestaendnis gemacht, dass sie tagsueber bei mir im Buero schlafen darf, damit sie auch ein bisschen Ruhe fuer sich hat.
BTW: die aeltere Katze wirkt wirklich wie ein Rudelfuehrer! Wenn die beiden jeungeren sich in der Wolle haben geht sie dazwischen und „regelt das“. Und dummerweise fuehlt sie sich auch als Exekutive, wenn wir mit einer Katze schimpfen: Katerchen geht ans Essen -> wir schreien -> Anny geht hin und haut Katerchen eins drueber =:frowning:
Ciao! Bjoern