Zweiter Hund ?!?!?!?

Hallo,

wir haben seit einem 3/4 Jahr einen süßen,jedoch extrem sensiblen Staff-Mix Rüden und ein Katze.

Jetzt sind wir am überlegen ob wir uns einen zweiten holen. Wir haben acuh schon eine hübsche Staff Hündin im Heim gesehen.

Wir wissen nur nicht genau wie unsere Sensibelchen damit umgeht. Wir haben von einer Bekannten gesagt bekommen die Bindung zw Ihm und Mir/Uns würde kaputt gehen wenn man einen zeiten dazuholt.

Kann mir jemand sagen ob es so ist ???
Ist es gut für einen Hund einen Spielgefährten zu bekommen oder kann es auch negativ sein ???

Er war zuvor 2,5 J im Heim (unserer) und ist extrem auf mich bezogen da ich der erste bin mit dem er so eine Bindung hat. Das ist das was uns Sorgen macht !!!

Bitte um Hilfe !

Marcus

Ist es eigentlich besser wenn es Hunde der gleichen Rasse sind oder ist das egal ??

Hallo Marcus!

wir haben seit einem 3/4 Jahr einen süßen,jedoch extrem
sensiblen Staff-Mix Rüden und ein Katze.

Staffs sind in der Regel sehr sensibel, eurer ist also keine Ausnahme. Freut mich sehr, daß es heute doch immer noch Leute gibt, die trotz der schlechten Presse sich diese allermeistens liebevollen Hunde nach Hause holen!

Jetzt sind wir am überlegen ob wir uns einen zweiten holen.

Gute Idee!

Wir haben acuh schon eine hübsche Staff Hündin im Heim
gesehen.

Also, Punkt 1: Entweder sie kastrieren oder (einfacher) ihn. Sonst gibt’s Welpen, und das will man dann doch vielleicht nicht so gerne.

Wir wissen nur nicht genau wie unsere Sensibelchen damit
umgeht. Wir haben von einer Bekannten gesagt bekommen die
Bindung zw Ihm und Mir/Uns würde kaputt gehen wenn man einen
zeiten dazuholt.

Das ist nach allem, was ich weiß, Unsinn. Hunde können mit Hunden mehr anfangen als mit Menschen. Ihr solltet euch aber im klaren darüber sein, daß es zu Eifersucht kommen kann, und das auch ziemlich „hintenherum“, sprich: hinterhältig. Es gibt da ein Buch für, muß ich bei uns im Tierheim mal fragen, wie das heißt.

Aber auf jeden Fall: Geht die Sache langsam an. Geht erstmal zwei Wochen oder drei mit beiden spazieren, _bevor_ ihr sie zu euch nehmt. Gebt den beiden die Möglichkeit, einander kennen zu lernen, bevor er sein Revier und Herrchen und Frauchen teilen muß. Die beiden sollen gerne miteinander toben dürfen, schaut aber, daß es nicht zu wüst wird (Staffs…). Wenn das alles klappt, nehmt die Hündin mal einen Tag oder so mit zu euch. Behandelt beide Hunde dann völlig normal und laßt beiden Zeit für sich. Geht euren gewohnten Tagesgang, habt aber ein Auge drauf. Wenn das auch gut klappt, könnt ihr drüber nachdenken, sie zu nehmen. Aber mit dieser Vorsicht würde ich das schon angehen lassen.

Ist es eigentlich besser wenn es Hunde der gleichen Rasse sind
oder ist das egal ??

An sich ist das wohl egal, aber es schadet sicher nichts, wenn es zwei Hunde mit ähnlichen Vorstellungen von „Spielen“ sind, sonst befördert der eine den anderen in eine erdnahe Umlaufbahn aus lauter Begeisterung! :wink:

Hunden ist ihre Rasse glaube ich echt egal! *g*

Hunde sind Rudeltiere und sind allermeistens gerne bereit, auch ein Rudel mit anderen Hunden zu bilden. Aber das erfordert meist dann doch eine gewisse Umsicht in den ersten Wochen.

Denkt ans Kastrieren!

Chris

Hallo,

wollte nur sagen, dass ich der gleichen Meinung wie Christian bin. Der Vorschlag mit dem langsamen aneinander gewöhnen (Spazieren gehen usw.) ist sehr wichtig. Aber wenn ihr merkt es klappt nicht so gut mit den beiden, schaut euch ruhig zusammen mit eurem Hund im Tierheim um, vielleicht findet er ja eine andere Hundedame die ihm gefällt :wink:

Auf alle Fälle ist es immer besser für den Hund einen Gefährten zu haben, da es Dinge gibt die ein Mensch dem Tier nicht geben kann! Ach ja, welcher Rassse der neue Gefährte angehört ist eurem Hund egal…verlasst euch da ganz auf seinen Geschmack!

Wünsche euch viel Glück!

Björn

Lieber Tierfreund
Was meine Vorredner gasagt haben ist alles ok -
wenn Sie nur den einen Hund hätten, aber Sie
haben noch eine Katze!
Dazu einige Bemerkungen:
2 Hunde sind ein Rudel. Sie haben schon einen
willenstarken Hund, der viel Erziehung braucht.
Ein Rudel ist sehr viel schwieriger zu führen.
Vergessen Sie nicht, SIE sind der Rudelführer.
Also mindestens Erziehungskurs - Junghundkurs -
BH 1 (bessser noch BH 2). Sie kennen die Kampf-
hundeproblematik (bis -hysterie) in D. Wenn Sie
mit 2 Hunden kommen, gibts gerne Probleme.
(Leicht vorzustellen, wenn Sie mit 2 Staffis kommen)

Die Katze, mit einem Hund ist das kein Problem,
aber mit 2 Hunden (Rudel), kann es sehr heikel
werden, auch ohne böse Absichten.
Dazu kann die Katze selbst Probleme machen. Katzen
reagieren sehr empfindlich auf Veränderungen
in ihrem «persönlichen» Umfeld. Zerstörungen,
koten, urinieren sind solche Zeichen des
extremen Nichtmehrbehangens.
(Dazu hat es immmer wieder Beiträge im Forum
von Tierinformation)

Wenn sich die beiden gut vertragen, sollten Sie
sehr vorsichtig vorgehen beim Erweitern Ihrer
Tiergruppe und auf beide, Katze und Hund, Rücksicht
nehmen. Denken Sie daran - die Katze war schon da,
hat also ältere Rechte, die Sie wahrzunehmen weiss.
Mit tierfreundlichen Grüssen
Marc für http://www.tierinformation.ch.tt/

1 „Gefällt mir“

Sie kennen die Kampf-

hundeproblematik (bis -hysterie) in D. Wenn Sie
mit 2 Hunden kommen, gibts gerne Probleme.
(Leicht vorzustellen, wenn Sie mit 2 Staffis kommen)

Ich kann mir ehrlich gesagt nicht vorstellen das es mit einem 2. mehr Probleme geben wird. Unser jetziger ist wie gesagt ein Staff-Mix (wird oft mit einem Boxer verwechselt-keine Ahnung wie,ist aber so) und der zweit Hund bzw Hündin ist eine reine Amstaff-Hündin und somit eher schmal und klein gebaut (trotz Muselmasse)

Ich muss auch ganz ehrlich sagen das mir die Meinung von nichtwissenden Hundehassern, die meinen das alle Listenhunde gefählich sind, relativ egal ! Ich liebe diese absoluten Familienhunde und KampfSCHMUSER einfach und nur wegen dem herschenden Massenwahn sollten diese nicht im Tierheim vergammeln

Die Katze, mit einem Hund ist das kein Problem,
aber mit 2 Hunden (Rudel), kann es sehr heikel
werden, auch ohne böse Absichten.

In wie fern könnte es da Probleme geben ??
Meinen sie es könnte sein das die Hunde sie nicht akzeptieren und töten ? Wie ich inzwischen in gesprächen erfahren habe, haben viel Leute die 2 oder mehr Hunde haben auch min. eine Katze. Dort gab es nie Probleme.

Die frage ist NICHT sarkastisch gemeint !!

Wie gesagt wie sind dabei alles abzuwegen !

Marcus

Hallo Marcus,

also, erstmal das Offensichtliche: ein Hund ist weniger kompliziert als zwei Hunde, die wiederum sind unkomplizierter, als wenn man zusätzlich noch eine Katz hat. :wink:

Daß die Probleme, die sich dadurch ergeben, aber sehr schwierig oder gar unlösbar seien, stimmt allerdings im allgemeinen nicht. Wie ich schon in meiner früheren Mail geschrieben habe, ist die Art, wie man das einfädelt, so ziemlich das wichtigste. Und es wird wichtiger, daß alle Tiere ihre (garantierten) Rückzugsbereiche haben.

Für einen Hund ist ein zweiter Hund ohne Zweifel eine der besten Sachen, die ihm widerfahren kann. Klar mußt du der Chef im Rudel sein, aber das mußt du ohnehin, damit dir deine Hunde nicht auf der Nase herumtanzen. Und zwischen den beiden wird’s ganz bestimmt mal Meinungsverschiedenheiten geben, das ist ganz normal und auch wichtig für das soziale Gefüge. Guck’ dann nur, daß das ganze nicht aus dem Rahmen fällt…

Berichte mal, wie der Fortschritt ist!

Chris

@Christian
Hi Christian

also, erstmal das Offensichtliche: ein Hund ist weniger
kompliziert als zwei Hunde, die wiederum sind unkomplizierter,
als wenn man zusätzlich noch eine Katz hat. :wink:

…und wenn dann „irgenwann“ mal eine KInd kommt wirds noch Zeitaufwändiger und man muss noch mehr aufpassen. Das ist klar ! :smile:)

Daß die Probleme, die sich dadurch ergeben, aber sehr
schwierig oder gar unlösbar seien, stimmt allerdings im
allgemeinen nicht.

Kann ich mir auch nicht vorstellen ! Die Hunde haben weiterhin sich und die Gefahrenabwehrverordnung lockert sich auch langsam und wird hoffentlich eh bald wegen seiner Verfassungswiedrigkeit abgeschafft (sovern ARD + co nicht noch mehr hetzen um Einschaltq zu bekommen)

geschrieben habe, ist die Art, wie man das einfädelt, so
ziemlich das wichtigste. Und es wird wichtiger, daß alle Tiere
ihre (garantierten) Rückzugsbereiche haben.

Die Katze hat Ihre Plätze wo sie sich versteckt (Notfalls unterm Bett :wink: )
Mit 2 Hunden hat sie auch weniger Probleme da wir auch schon von Bekannten dei nervige (jammert Bellt ununterbrochen) bei uns hatten und es ihr egal war (da hatte sie noch jemanden zu ärgern)

Angst/Bedenken macht uns halt nur der Gedanke wie sich 2 Hunde + Katze im GEgensatz zu 1+1 verhalten wenn nachwuchs kommt!!!

Was hälst du von dem vorhergehenden Text ? Wie siehst du das mit der Katze und dem Massenwahn ?

Marcus