Zweites Haus auf eigenem Grundstück finanzieren

Danke für dein Info, wie schon erwähnt könnte ich theoretisch beide Häuser ohne Miete bezahlen. Vorrausgesetzt natürlich die Finanzierung sieht dementsprechend aus. Daher mache ich mit jedem vermieteten Monat ein gutes Geschäft.

Das Argument mit dem Vermieter in direkter Nachbarschaft ist ist absolut nicht von der Hand zu weisen. Es wird sicherlich schwieriger sein einen Mieter zu finden aber ich denke nicht unmöglich. Ich halte es aus meiner Sicht für vorteilhaft, da ich so immer einen Blick auf mein Objekt habe und Mieter die nicht mehr Zahlen wollen überlegen es sich mehrfach, da ich nicht einge KM weit weg wohne. Ich aknn auch jederzeit das Grundstück betreten da ich ebenfalls drauf wohne…

Ich glaube ich bin da der Falsche Ansprechpartner.
Finanzexperte bin ich bestimmt nicht.

Viel Erfolg.

Hallo Gruß,
zu einer umfassenden Beantwortung der Frage fehlen wichtige Daten z.B. über euer Alter und Familienstand, Familienplanung, Ausbildung, Arbeitsvertrag, Branche und Standort des Arbeitgebers, Lage des Neubaus und Motivation/Grund für des Bau eines zweiten Gebäudes.

Aber dennoch: das Ausbauhaus kostet keine 160.000 € sondern erfahrungsgemäß mindestens 200.000.
Die günstigen Zinsen steigen event. in 10 Jahren vielleicht auf das Doppelte.
Kinderwunsch oder der Arbeitgeber verlagert die Produktion/Verwaltung, können eure derzeit gute Einkommensituation deutlich verschlechtern.
Auch die Wohnraumnachfrage könnte sich in 10 Jahren ändern weil der Grosskonzernen/Arbeitgeber verlagert die Produktion/Verwaltung 500 km weiter weg.

Mein Vorschlag für eine seriöse Finanzierung des 2. Hauses und gute Lebensqualität in den nächsten Jahren: Bestehendes Hausdarlehen schnellstmöglich tilgen (oder Eigenkapital ansparen) und danach den Neubau finanzieren.
Alles andere ist auf Kante finanziert und wird stets von Unwägbarkeiten bedroht und belastet die Lebensqualität.

Gruss Finanzexperte und erfahrener alter Lebensberater

Hallo CG_PG,

nun mal langsam mit den jungen Pferden. Der Gedanke ist nachvollziehbar, die Motivation auch. Jedoch gibt es da noch eine Menge Pferdefüße. Und manche Fragen in dem gesamten Ansinnen, die … naja… nachdenklich machen. Ich formuliere mal vorsichtig, weil ich niemandem auf die Füße treten möchte…

Mal losgelöst von all den Anmerkungen, die eine finanzierende Bank machen würde, wüsste ich gern:

Warum sollte ich ein nicht überdimensionales Grundstück halbieren, damit ich eine handtuchgroße Fläche für den Eigenbedarf behalte, um mir damit Mieter in mein Territiorium zu holen??? Da gibt es außer im menschlichen Bereich nicht viele Gründe…

Wenn das renovierte Haus kernsaniert ist und einen solchen Wert besitzt, wäre es wahrscheinlich wertvoller als ein neues Ausbauhaus. Wieso sollte man etwas Solides, Gutes gegen etwas Geringerwertiges tauschen und zudem sein Grundstück halbieren???

Eine neue Hausfinanzierung würde mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht mit dem alten Saldo zusammengefasst und mal eben zum gleichen Zinssatz abgeschlossen werden. Das scheint eine Milchmädchenrechnung zu sein. Wünschenswert, aber realitätsfern.

Ihr seid beide jung und in bestem Verdienstverhältnis. Wie lange bleibt das so? Ist die Familienplanung abgeschlossen? Das kann sich zügig und unvorhergesehen ändern…

Die Mieteinnahmen würden steuerlich geltend gemacht werden können, wenn es ein ganz normales Mietverhältnis ist, also nicht unter Verwandten o. ä.

Ich brauche ein paar mehr Informationen, um hier wirklich sinnvoll eine Aussage treffen zu können. Ich könnte schon, wie manch anderer auch, aber es würde Euch mehr schaden als nützen, wenn die obigen Punkte dabei keine Beachtung finden. Der Schluss, der aus einem solchem Rat zu ziehen wäre, ginge höchstwahrscheinlich zu Euren Lasten, weil er wichtige Eckdaten nicht berücksichtigen kann wg. fehlender Info.

Bevor Ihr irgendetwas veranlasst in dieser Richtung, lasst Euch steuerlich/anwaltlich beraten. Nachfrage beim Katasteramt kann nicht schaden. Bebauungspläne wären wichtig. Und, und, und…

Wenn Ihr wollt, sprecht mich gezielt nochmal an. Ansonsten viel Erfolg wünscht

Sue Melle-Rönn

Hallo Danke für die Info…also aus meiner Frage war ersichtlich das wir beide 33Jahre alt sind (ich und meine Frau=verheiratet) und bei unterschiedlichen Konzernen arbeiten. Das Ausbauhaus ist mit 1600.000€ fertig zu stellen, da ich über ein grossen Netzwerk an Handwerkern verfüge. Strom und Rohbau geschehen auch in Eigenregie…

Wie schon erwähnt, ist die Idee die Finazierung auf 30-35Jahre zu ziehen um so beide Objekte finanzieren zu können…auch ohne Mieter. Wir sind beide gut gebildet (studiert) und habe auch kein Problem damit den Arbeitgeber im Notfall zu wechseln. Wir haben einen Sohn und die Familienplanung steht soweit auch schon…

Die Motivation ist die das wir 2/3 unseres Grundstückes nicht nutzen. So hätten wir die Möglichkeit das gesamte Grundstück zu nutzen, in einem neuen Haus zu wohnen und das alles zusammen mit verlässliche Mietern abzuzahlen. Was ist daran verkehrt?

Gruss