Zweites Vorstellungsgespräch

Hallo zusammen,

da ich mich bis jetzt nicht so oft bewerben musste, habe ich, was Bewerbungsgespräche angeht, nicht so die Erfahrung.

Ich hatte vor vier Wochen das erste Vorstellungsgespräch, jetzt wurde ich zu einem zweiten Vorstellungsgespräch eingeladen.

Das erste Gespräch war recht gut - ich könnte evtl eine Chance haben.
Wird im zweiten Gespräch über den Vertrag gesprochen? Worauf muss ich mich da einstellen? Der Vertrag (Gehalt…usw.) kam im ersten Gesrpäch überhaupt nicht dran.

Was für Erfahrungen habt ihr gemacht?

Vielen Dank.

Hallo Chilli!

Wenn du zum 2. Gespräch eingeladen wirst, hast mit Sicherheit eine
Chance!

Nachdem man im ersten Gespräch sicherlich geguckt hast, ob du
prinzipiell passt, werden nun die Einzelheiten - und dazu gehört
sicherlich die Gehaltsfrage, wann du anfangen könntest etc. -
besprochen.

Beschäftige dich auf jeden Fall nochmal genau mit der Firma und der
Aufgabenstellung, da hier nochmal genauere Fragen kommen könnten.

Viel Glück!

Britta

Mit wem wirst du sprechen?
Hallo,

wir sind sozusagen „Leidensgenossen“, ich muss morgen ebenfalls zu einem zweiten Gespräch.

Das erste Gespräch war recht gut - ich könnte evtl eine Chance
haben.

also, wenn Du ein zweitesmal eingeladen wurdest, hast Du sicher eine Chance.

Aber es ist ganz wichtig, sich auf das zweite Gespräch genauso gut vorzubereiten wie auf das erste. Du solltest nicht denken, dass das zweite Gespräch reine Formsache ist und Du den Vertrag bereits in der Tasche hast.

Wird im zweiten Gespräch über den Vertrag gesprochen? Worauf
muss ich mich da einstellen? Der Vertrag (Gehalt…usw.) kam
im ersten Gesrpäch überhaupt nicht dran.

Es kommt auch immer darauf an, mit wem Du sprichst, ist es jemand aus der Personalabteilung, dannn wird sicher auch über dein Gehalt gesprochen. Und da im ersten Gespräch überhaupt nicht über das Gehalt gesprochen wurde, gehe ich stark davon aus.

Wenn Du mit anderen Personen als beim ersten Gespräch sprichst, werden aber sicher Fragen gestellt, warum Du Dich bei dieser Firma/ auf diese Position etc beworben hast. Neue Personen müssen immer wieder neu überzeugt werden.

Schrecke nicht davor zurück, Sachen aus dem ersten Gespräch zu wiederholen, wenn Du mit neuen Leuten sprichst (auch wenn der Gesprächspartner aus dem ersten Gespräch dabei ist)!

Ich drücke Dir auf jeden Fall alle Daumen.

Viele Grüße Franziska

Hallo,

Was für Erfahrungen habt ihr gemacht?

In fast allen Fällen ist beim zweiten Gespräch die Personalabteilung dabei. Ein zweites Gesprcäh bedeutet, du bist in die engere Wahl gekommen, die fachliche Seite passt also. Im zweiten Gespräch wird mit wirklcih fiesen Fragen deine Persönlichkeit überpüft, passst du zum Unternehemen, passt du zum Team und natürlich die leidige Gehaltsfrage. Typische Fragen sind:

„Erzählen Sie uns doch mal Ihren Werdegang.“ (also Lebenslauf erzählen)
„Wo sehen Sie Ihre Stärken?“
„Wo sehen Sie Ihre Schwächen?“
„Wie gehen Sie mit Problemen im Team um?“
„Wie reagieren Sie unter Zeitdruck?“
„Wo denken Sie, in ein paar Jahren zu sein?“ (beruflich: Ich will die Konzernleitung übernehmen :smile:)
„Welche Gehaltsvorstellungen haben Sie?“ (in etwa der Höhe des jetzigen Gehaltes, bei Berufseinstieg sollte man das ungefähre Gehaltsniveau der Firma kennen und kann dieses nennen, z.B. 42.000 EUR)

Hallo,

„Welche Gehaltsvorstellungen haben Sie?“ (in etwa der Höhe des
jetzigen Gehaltes)

diesen Tip habe ich ja noch nie gehört.

Die mir bekannte Daumenregel für Jobwechsel lautet 1/3 mehr Gehalt, sonst lohnt es sich nicht. (Es sei denn, man will uuunbedingt weg vom alten Arbeitgeber und bewirbt sich für die gleiche Position woanders)

Einmal ist eine Einstellung bei mir an den Gehaltsvorstellungen gescheitert (da bin ich mir ziemlich sicher), weil ich diese Daumenregel angewendet habe, obwohl aufgrund meiner kurzen Berufserfahrung eine solche Gehaltserhöhung nicht gerechtfertigt war.

Letztendlich rate ich dazu keinen genauen Betrag zu nennen, sondern ein marktübliches Gehalt zu fordern.

Die Unternehmen sind eigentlich bestens informiert, was ein marktübliches Gehalt darstellt (im Gegensatz zu den Bewerbern).

Eencockniedo

Hallo,

Die mir bekannte Daumenregel für Jobwechsel lautet 1/3 mehr
Gehalt, sonst lohnt es sich nicht. (Es sei denn, man will
uuunbedingt weg vom alten Arbeitgeber und bewirbt sich für die
gleiche Position woanders)

Viel Spass dann bei deinen Bewerbungen, wenn du 30% mehr Gehalt forderst.

Letztendlich rate ich dazu keinen genauen Betrag zu nennen,
sondern ein marktübliches Gehalt zu fordern.

Marktüblich passt nicht immer sondern es muss firmenspezifisch sein, denn marktüblich gibt nicht die regionalen Unterschiede wieder. Angestellte der selben Branche werden z.B. in München besser bezahlt, als in, sagen wir Potsdam.

Die Unternehmen sind eigentlich bestens informiert, was ein
marktübliches Gehalt darstellt (im Gegensatz zu den
Bewerbern).

Das sollten sie. Diese bezahlen es schließlich. Sie wissen aber auch, dass man bei einem Jobwechsel nicht weniger Geld haben will. fast immer zahlen sie automatisch mehr, es sei denn, man ist fast unersetzlich. Aber dann muss man nicht zur Firma gehen sondern die Firma kommt von alleine in Rolle eines Head Hunters.

Manchmal klappts. hihi

Ralph