ich hätte gerne ein paar Denkanstösse und Meinungen.
Ich lebe Zeit meines Lebens (abgesehen von meiner kasernierten Zeit) mit Hunden zusammen. Aber immer nur mit einem Hund (also einer nach dem anderen).
Wir haben einen Hund. Eine sehr dominante (anderen Hunden gegenüber) Rauhhaardackelhündin mit ausgeprägtem Jagdinstinkt = Fanny (bezeichnender und aussagefähiger Spitzname in der Nachbarschaft und bei Bekannten und Freunden: Raptor! ).
Montags besucht meine Frau mit Fanny eine Hundeschule. Sie gehen dahin um das Sozialverhalten (anderen Hunden gegenüber) unseres Raptors zu fördern. Das klappt prima und macht dem Hund viel Spaß.
Am vergangenen Montag, wie oft, setzten sich die Teilnehmer nach den Übungen noch zusammen. Die trinken dann noch ein Gläschen und die eigenen Hunde wurden zuvor versorgt.
Sie sassen also dort und ein kleiner Hund (Mischling, etwa 3-jährig, Hündin) sprang dort frei rum (das ist eine absolute Ausnahme).
Dieser kleine Hund sprang dort (bei der Hundeschule) also rum und suchte sich meine Frau aus. Sie war ständig bei ihr und schmuste und spielte mit ihr. Der Hundetrainerin entging dies nicht und so liess sie durchblicken, dass ein neues Zuhause für die Kleine gesucht wird (ihr Frauchen musste ins Pflegeheim und das Tier ist zur Zeit bei der Hundetrainerin gut untergebracht, aber dies ist nur eine Übergangslösung. Es wird eine neue Familie für sie gesucht). Es kam, wie es kommen musste - die Kleine gewann das Herz meiner Frau…
Ich fühle/weiss, dass meine Frau einen Kommentar von mir erwartet.
Ich tendiere in noch keine Richtung.
Wäre für richtig gute Denkanstösse und Meinungen dankbar.
Also, wenn sich die Mischlingsdame mit euerem Dackel verträgt (oder besser: dieser sie akzeptiert), das Umfald stimmt (ihr euch also einen Zweithund halten könnt/dürft), dann wird dir wohl nichts anderes übrig bleiben, als dem zuzustimmen
Vor jetzt sechs Jahren hat mich meine Frau gut zwei Wochen lang bearbeitet, dann hatte sie mich weich und wir sind an einem Tag 600km von Dresden nach Bonn und zurück gefahren, nur um uns dort aus dem Tierheim einen Dackel als 3. Hund zu holen - und ich habe, trotz anfänglicher ernsthafter Probleme mit der Dominanz des absolut überhaupt nicht erzogenen Dackelherren, dies nie bereut.
Tach,
wenn Ihr „Gassi“ geht, ist die Fanny, trotz Jagdinstinkt eine Freiläuferin? bzw. wird die andere Hundedame dann OHNE Leine unterwegs sein?
Kam mir nur in den Sinn. Ich habe notfallmäßig manchmal Pflegehunde da, und sobald ich zwei Leinengänger habe, habe ich schon ein kleines Problem, bzw. ein Leinenwirrwarr. Dies würde ich mir nicht tagtäglich dreimal antun.
Schön wäre es sicherlich für beide Hunde wenn diese sich gut verstehen.
Wie ist denn die Meinung der Hundetrainerin? Die kennt doch beide Hunde, wenn die schon den Vorschlag macht…!? Dann nichts wie los.
…ist die Fanny, trotz Jagdinstinkt eine Freiläuferin?
Wenn die Umstände (Gelände, Gegend allgemein) es erlauben, lassen wir sie natürlich auch frei laufen. Fanny folgt zuverlässig.
…bzw. wird die andere Hundedame dann OHNE Leine unterwegs sein?
Soweit sind wir ja noch nicht aber ich gehe davon aus.
Ich denke, dass Fanny da auch noch ein Wörtchen (Kläfferchen, Beisserchen) mitreden wird. Das Ganze ginge natürlich nur, wenn sich die beiden Hunde vertragen würden.
…und sobald ich zwei Leinengänger habe, habe ich schon ein kleines Problem, bzw. ein Leinenwirrwarr.
Schon klar.
Wie ist denn die Meinung der Hundetrainerin? Die kennt doch
beide Hunde, wenn die schon den Vorschlag macht…!?
Nun, diese Überlegung kam mir natürlich auch. Ich werde das dann mal mit Gisela und der Trainerin detailliert besprechen müssen.
Wenn die drei Punkte ok sind, warum nicht.
Wer hier immer behauptet 2 Hunde wären heftig und Co…
Gewöhnungssache.
Glaub mir, nach 2 Monaten willst du nie wieder weniger als 2 Hunde. Machen zwar mehr arbeit aber nicht wie viele glauben Doppelt soviel.
Wenn die Hunde sich verstehen, auch in der eigenen Wohnung, und kein Vermieter was dagegen hat, oder jemand im Haus, dann behalt sie.
Wer nie mehr als einen Hund daheim hatte, kann meiner Meinung nicht begreifen was 2 und mehr Hunde für ein Spaß sein können.
Ich habe eine Rauhaardackelmischlingshündin (mit Westie, was den Dickkopf nicht mindert) die jetzt 14 Jahre alt ist.
Letztes Jahr dachte ich daran einen zweiten Hund dazu zu tun. Primär um ihr etwas gutes zu tun (Gesellschaft ect). Das hat Gottseidank nicht geklappt. Statt dessen holte ich mir Meerschweinchen …und lertne meine alte Dame neu kennen.
Nie hätte ich gedacht dass sie soo eifersüchtig sein könnte.
Klar es gab immer uns zwei, gelgentlich mal ein Herrchen, früher auch andere Tiere, aber es hat ihr jetzt irgendwie zu schaffen gemacht dass da noch andere Tiere waren die meine Aufmerksamkeit bekamen.
Ich erlebe auch gerade bei einem Bekannten der zum 4 jährigen Althund einen 2 jährigen Neuhund (beides Rüden) dazutat wie schwer der Alte sich damit tat. Er war so Verhaltensauffällig dass er (aus Frust?) sogar auf seine alte Freundin losging (meine kleine) die absolut nichts getan hatte. Langsam wird es besser (nach über 5 Monaten!).
Also auf alle Fälle ausgiebig das Miteinander testen und die Möglichkeit offen lassen dass die Neue doch nicht bleiben kann.
da ihr die Hundetrainerin ja kennt und der Hund dort momentan zur Pflege ist, fragt doch einfach mal nach ob ihr ohne Verbindlichkeiten ein Probewochenende oder eine Probewoche mit den beiden Hunden machen könntet. Dann könnten sich die beiden Hunde dort wo sie nachher auch zusammen sein dürften kennenlernen.
Grüße Ute
PS: Wir haben auch drei Hunde und es war am Anfang nicht einfach, auch unsere Hunde mussten den dritten erst einmal kennen und lieben lernen. Aber innerhalb kurzer Zeit waren die Streitigkeiten dann erledigt.
da ihr die Hundetrainerin ja kennt und der Hund dort momentan zur Pflege ist, fragt doch einfach mal nach ob ihr ohne Verbindlichkeiten ein Probewochenende oder eine Probewoche mit den beiden Hunden machen könntet.
Das erscheint mir als sehr gute Idee und ich wundere mich, weshalb ich nicht selbst darauf gekommenh bis